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Mövenpick wieder optimistisch

Bruno H.Schöpfer, CEO und Verwaltungsrats-Delegierter der Mövenpick Group, prophezeit weitere Expansion .

(Keystone)

Der Gastronomiekonzern Mövenpick hat die Rückschläge der vergangenen Jahre überwunden. Der Gewinn steigerte sich 2000 gegenüber dem Vorjahr um fast zwölf Prozent auf 16,1 Mio.Franken. Das Betriebsergebnis nahm sogar um 62,6 Prozent zu, der Umsatz um 7,4 Prozent.

Mövenpick erreichte im vergangenen Jahr eine Steigerung des Konzerngewinns um 11,5 Prozent auf 16,1 Mio. Franken, und zwar ohne den Sondereinfluss aus dem Verkauf der restlichen Autogrill-Aktien. Das Betriebsergebnis wurde sogar um 62,6 Prozent auf 30,4 Mio. Franken gesteigert. Der Umsatz stieg um 7,4 Prozent auf 928,2 Mio. Franken, sagte Mövenpick-Chef Bruno H. Schöpfer am Dienstag (13.03.) an der Bilanzpressekonferenz des Gastronomie- und Hotelkonzerns.

Im Gastronomiebereich seien die Probleme der letzten Jahre weitgehend überwunden, sagte Schöpfer. Hier wurde eine Betriebsgewinn-Steigerung um 65 Prozent auf 17 Mio. Franken erzielt. Nicht erreicht wurden die Wachstumsziele im Bereich Fine Foods mit einem Betriebsverlust von 12,4 Millionen Franken.

Asienmarkt war negativ

Die ursprünglichen Expansionsziele in Asien und insbesondere Japan hätten sich als zu aggressiv erwiesen, sagte Schöpfer. Der Markteintritt hätte sich hier als teurer und langwieriger erwiesen als geplant. In einem schwierigen Umfeld habe sich auch das Geschäft in Deutschland entwickelt.

Die Verkäufe der Lizenznehmer waren dort rückläufig. Insgesamt zog Schöpfer für vier von fünf Mövenpick-Geschäftsbereichen eine positive Bilanz. Mövenpick Wein und die Mövenpick Produktions AG hätten ein gutes Jahr verzeichnet.

Voraussetzungen für eine effektive Führung dieses diversifizierten Konzerns seien insbesondere die Stärkung der Marktposition durch eine konsequente Markenführung, sagte Schöpfer. Die Geschäftsbereiche würden durch den gemeinsamen Nenner Qualität, Genuss und Gastfreundschaft verbunden.

Mit einer starken Eigenkapitalbasis sowie der erfolgreichen Bewirtschaftung seien die Voraussetzungen für weiteres Wachstum gegeben. Aufgrund der Entwicklung des Geschäftsgangs in diesem Jahr rechnet Mövenpick mit einer weiteren Gewinnzunahme.

Veränderungen im Verwaltungsrat

An der Generalversammlung werden sich August von Finck, Jacques E. Müller und Jürg Suter nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat stellen. Da der Verwaltungsrat keine neuen Wahlen vorschlagen will, wird sich das Aufsichtsgremium der Mövenpick Holding künftig nur noch aus sechs Mitgliedern zusammensetzen.

Die Mövenpick-Gruppe beschäftigt über 6'000 Personen. Der Gastronomie- und Hotelkonzern wird stimmen- und kapitalmässig vom Münchner August von Finck und dessen Sohn François kontrolliert.

swissinfo und Agenturen

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