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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FESTER - Der deutsche Aktienmarkt wird am Montag fester erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 0,99 Prozent höher bei 6.730 Punkten. In der Vorwoche hatte der Leitindex unter dem Eindruck der Naturkatastrophe in Japan 4,54 Prozent verloren. Über das Wochenende seien aber weitere schlimme Nachrichten aus dem havarierten AKW Fukushima ausgeblieben und das Sorge für etwas Entspannung auch an den Börsen, sagte ein Händler am Morgen. Börsianer sollten aber den Ölpreis beobachten, der wegen der Militäraktion des Westens in Libyen gestiegen ist. Die Vorgabe ist unterdessen positiv: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,41 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Freitag. Der Markt in Japan ist feiertagsbedingt geschlossen. Als zusätzlichen Antriebsfaktor für den Dax sieht ein Händler unterdessen die T-Aktie , die nach dem Verkauf des Mobilfunkgeschäfts in den USA deutlich höher erwartet wird.
USA: - DOW JONES LEGT ZU - Der Dow Jones hat sich am Freitag mit Kursgewinnen in das Wochenende verabschiedet. Am Markt wurden steigende Kurse im Bankensektor sowie stützende Massnahmen für den Yen und ein verkündeter Waffenstillstand in Libyen für die freundliche Entwicklung verantwortlich gemacht. Der US-Leitindex knüpfte an seine am Vortag begonnene Erholung an und schloss 0,71 Prozent höher bei 11.858,52 Punkten. Auf Wochensicht hat er sein Minus damit auf rund 1,5 Prozent reduziert. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,43 Prozent auf 1.279,20 Punkte. Uneinheitlich waren derweil die Vorzeichen an der Technologiebörse Nasdaq: Der Composite Index schloss 0,29 Prozent höher bei 2.643,67 Punkten, während der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,19 Prozent auf 2.221,07 Punkte nachgab.
JAPAN: Die Börse in Tokio ist am Montag wegen eines Feiertages geschlossen geblieben.
DAX 6.664,40 +0,11%
XDAX 6.653,31 -0,04%
EuroSTOXX 50 2.792,61 +0,23%
Stoxx50 2.507,65 -0,29%
DJIA 11.858,52 +0,71%
S&P 500 1.279,20 +0,43%
NASDAQ 100 2.221,07 -0,19%
Nikkei 225 9.206,75 +2,72% (Freitag)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - LEICHTE VERLUSTE - Der deutsche Rentenmarkt dürfte am Montag Kursverluste verzeichnen. Die Atomkatastrophe in Japan und der Militärschlag gegen Libyen überlagerten alles andere, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Dabei seien die noch nicht absehbaren Auswirkungen auf die japanische Wirtschaft und die Rückwirkungen auf die internationalen Liefer- und Produktionsprozesse sehr viel gravierender und nachhaltiger als die vorübergehende Lahmlegung der libyschen Ölexporte. Aus Japan seien über das Wochenende Signale gekommen, die darauf hoffen liessen, dass ein Super-GAU doch noch vermieden werden könnte. Das dürfte die Risikoaversion an den Märkten ein wenig entspannen. Nach zwei Tagen heftiger Luftangriffe scheine es auch in Libyen eine Beruhigung zu geben. Entsprechend dürften sichere Anlagen nicht mehr so stark gefragt sein. Den richtungsweisenden Bund-Future sieht das Bankhaus am Montag zwischen 122,20 und 123,00 Punkten.
Bund-Future 122,65 -0,35%
T-Note-Future 120,25 -0,26%
T-Bond-Future 121,28 -0,23%
DEVISEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Euro hat sich am Montag gegenüber dem Stand von Freitagabend kaum verändert. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4166 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,4130 (Donnerstag: 1,4004) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7077 (0,7141) Euro wert.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4166 -0,11%
USD/Yen 80,93 +0,11%
Euro/Yen 114,67 UNVERÄNDERT
ROHÖL - GEWINNE - Die Ölpreise sind im asiatischen Handel wegen der Militäraktion des Westens in Libyen gestiegen. Sie haben sich damit von ihren Verlusten vom Freitag erholt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai stieg im asiatischen Handel um bis zu 2,29 Dollar auf 116,22 Dollar und näherte sich damit wieder dem im vergangenen Monat erreichen Mehrjahreshoch von fast 120 Dollar. Zuletzt kostete der Brent-Future 115,71 Dollar und damit 1,54 Prozent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Auslieferung stieg am Montagmorgen um 1,75 Dollar auf 102,82 Dollar. Händler führten die Kursgewinne auf die Eskalation in Libyen zurück.
Derzeit versucht eine internationale Streitmacht mit massiven Einsätzen der Luftwaffe und von Marschflugkörpern, das Militärpotenzial des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi zu zerschlagen. Libyen reagierte zunächst mit heftigen Drohungen, verkündete dann aber eine einseitige Waffenruhe. Bei den Kämpfen zu Lande rückten die Rebellen wieder vor. Arabische TV-Sender meldeten, über dem Stützpunkt Bab al-Asisija in Tripolis sei am Sonntagabend nach einer heftigen Explosion Rauch aufgestiegen. Dort lebt Gaddafi mit seiner Familie. US-Vizeadmiral William Gortney versicherte in Washington, die Angriffe richteten sich nicht gegen den Machthaber als Person. "Gaddafi steht nicht auf unserer Zielliste." WTI (NYMEX) 102,82 +1,75 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Neue Steuer auf Flugtickets brachte dem Fiskus bis Ende Februar nur 59,1 Millionen Euro Einnahmen; HB, S. 5
- DIHK-Präsident Driftmann hält angesichts der guten wirtschaftlichen Entwicklung steuerliche Entlastungen für geboten (Gespräch); HB, S. 20
- Ferienflieger Condor rüstet auf der Langstrecke auf (Gespräch); HB, S. 28
- Medientycoon Malone und Finanzinvestor CVC wollen Kabel Baden-Württemberg kaufen; HB; S. 5
- Brüderle setzt auf raschen Ausbau des Stromnetzes; HB, S. 12
- Der Ausbau eines Kernnetzes für den europäischen Verkehr bis 2020 wird mindestens 550 Milliarden Euro kosten; HB, S. 16
- RTL und ProSieben Sat1 klagen Urteil des Kartellamts wegen Verbot einer gemeinsamen Online-Videoplattform; HB, S. 25
- Techniker Krankenkasse will sich gegen brancheninternen Ausgleichszahlungen wehren (Gespärch); HB, S. 34
- Kühne+Nagel startet weitreichenden Konzernumbau (Gespräch); FTD, S. 9
- Ferrero prüft Kauf von Parmalat-Aktien; FTD, S. 12
- Rio Tinto erwägt Einstieg mit Altrosa in russische Diamantenmine; FT, S. 19
- EU plant neue Gesetze für Minenunternehmen und Frostwirtschaft; FT, S. 18
- Bundesumweltminister Röttgen unterstützt Bundeswirtschaftsminister Brüderle bei Plänen für beschleunigten Netzausbau (Gespräch); SZ, S. 19
- AKW-Betreiber wollen Zahlungen Zahlungen in den Förderfonds aussetzen; SZ, S. 19
- AKW-Betreiber wollen während des Moratoriums fünf weitere Reaktoren in Revision schicken; Welt, S. 11
- Pfizer will sich von zahlreichen Geschäftsbereichen trennen; Welt, S. 13
- EU-Staaten werfen EU-Kommissar Oettinger Aktionismus vor; FAZ, S. 15
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