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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - WEITERE VERLUSTE ERWRATET - Der Dax dürfte am Donnerstag zunächst an seine Vortagesverluste anknüpfen. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 0,14 Prozent tiefer bei 7.184 Punkten, nachdem er am Vortag bereits um neuerliche 1,69 Prozent abgerutscht war. Die Vorgaben sorgen noch nicht für Entspannung in der laufenden Korrektur: Belastet durch die Krise in Libyen und weiter steigende Ölpreise ging auch der Dow Jones Industrial weiter in die Knie. Der Future auf den US-Leitindex büsste seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,18 Prozent ein. Neben den geopolitischen Nachrichten steht die Berichtssaison weiter im Fokus. Alleine im Dax legen mit der Allianz , RWE , BASF und Henkel vier Unternehmen ihre Bilanzen vor, die den weiteren Tagestrend massgeblich bestimmen dürften.
USA: - WEITERE VERLUSTE - Die US-Börsen haben am Mittwoch angesichts der Krise in Libyen und steigender Ölpreise weiter nachgegeben. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,88 Prozent auf 12.105,78 Punkte, nachdem er am Dienstag zum Auftakt der Handelswoche bereits 1,44 Prozent abgegeben hatte. Für den breiter aufgestellten S&P-500-Index ging es am Mittwoch um 0,61 Prozent auf 1.307,40 Punkte nach unten. An der Technologiebörse Nasdaq sank der Composite Index um 1,21 Prozent auf 2.722,99 Punkte, der Nasdaq 100 verlor 0,94 Prozent auf 2.300,94 Punkte.
JAPAN: - ERNEUT SCHWÄCHER - In Tokio schloss die Börse den dritten Handelstag in Folge erneut mit Verlusten. Die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Libyen sorgten erneut für einen Anstieg der Ölpreise. Zudem hätten zwei angekündigte Kapitalerhöhung die Sorgen geschürt, dass weitere Konzerne mit einer solchen Massnahme folgen könnten.
DAX 7.194,60 -1,69%
XDAX 7.170,15 -1,33%
EuroSTOXX 50 2.954,92 -0,95%
Stoxx50 2.684,81 -0,82%
DJIA 12.105,78 -0,88%
S&P 500 1.307,40 -0,61%
NASDAQ 100 2.300,94 -0,94%
Nikkei 10.453,62 -1,19
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - UNEINHEITLICH ERWARTET - Der deutsche Rentenmarkt bleibt nach Einschätzung von Experten auch am Donnerstag zwischen der Flucht in Sicherheit und Inflationsängsten gefangen. Einerseits sorgten die anhaltenden Unruhen in Libyen für eine weitere Flucht in Sicherheit, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Andererseits nährten steigende Ölpreise Inflations- und Leitzinsängste. Konjunkturdaten sollten unterdessen keinen Einfluss auf den Markt haben. Für den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank einen Widerstand bei den Vortageshöchstständen von 124,36 Punkten. Unterstützung gebe weiter der 38-Tages-Durchschnitt bei etwa 124,00 Zählern.
Bund-Future 124,22 -0,01%
T-Note-Future 119,94 0,10%
T-Bond-Future 121,06 0,21%
DEVISEN: - ETWAS ERHOLT - Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag im frühen Handel wieder etwas erholen können. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,3773 US-Dollar. Am Markt hiess es, der US-Dollar verliere offenbar etwas von seinem Charme als "sicherer Hafen". Die anhaltenden Unruhen im Nahen Osten drückten den Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,3731 (Dienstag: 1,3667) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7283 (0,7317) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3773 +0,16%
USD/Yen 82,03 -0,45%
Euro/Yen 113,00 -0,31%
ROHÖL - SETZT HÖHENFLUG WEITER FORT - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihren Höhenflug fortgesetzt. Die Sorge vor einem Übergreifen der Unruhen von Libyen auf andere Staaten in Nordafrika oder im Nahen Osten treibt die Notierungen laut Händlern weiter in die Höhe. Die Gewalteskalation in Libyen hat die Ölproduktion des Landes bereits deutlich verringert. Zahlreiche internationale Konzerne zogen ihre Mitarbeiter ab. Dies dürfte nicht ohne weitere Folgen für die Ölproduktion bleiben. Anzeichen für ein Ende der Gewalt in dem wichtigen Ölförderland gibt es derzeit nicht. Zuletzt verurteilte auch US-Präsident Barack Obama die Gewalt gegen Demonstranten in Libyen. Unterdessen verliert der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi nach über 40-jähriger Herrschaft offenbar zusehends die Kontrolle über das Land.
WTI (NYMEX) 98,98 +0,88 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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- WDH/UNICREDIT HEBT PUMA AUF 'HOLD' ('SELL') - ZIEL 217 (227) EUR
- HÄNDLER: UBS SENKT LUFTHANSA AUF 'NEUTRAL' ('BUY')
- HÄNDLER: UBS STARTET FRAPORT MIT 'BUY'
- UBS HEBT ZIEL FÜR EADS AUF 21,50 (19,00) EUR - 'NEUTRAL'
- NOMURA SENKT ZIEL FÜR ELECTRICITE DE FRANCE (EDF) AUF 47,50 (50,00) EUR - 'BUY'
- UNICREDIT SENKT ZIEL FÜR NESTLE AUF 57 (58) CHF - 'HOLD'
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PRESSESCHAU
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- Deutsche Versicherer entdecken das Geschäft mit Piraten-Policen; HB, S. 38
- Korruption auf der Baustelle der Deutschen Bank; HB, S. 36
- Chinesen zeigen Interesse an Einstieg beim Arzneigrosshändler Celesio; HB, S. 5 und 20
- Bundesfinanzminister Schäuble plant geringere Neuverschuldung; HB, S. 12
- Videoplattform deutscher Privatsender vor dem Aus; FTD, S. 3
- US-Elektrokonzern Eaton prüft Milliardenzukäufe; FTD, S. 4
- GSW plant Börsengang für April; FTD, S. 15
- US-Behörden weiten Untersuchungen gegen Credit Suisse aus; FT, S. 13
- Vorwürfe gegen Ex-Porsche-Chef Wiedeking zum Teil haltlos; FAZ, S. 14 und SZ, S. 20
- Papandreou verspricht Rückzahlung von griechischen Schulden - Verschuldung Griechenlands wird bis 2012 weiter steigen (Gespräch); Bild, S. 2 und 3
- Stromkosten liegen 35 Prozent über dem vorgesehenen Hartz-IV-Satz; Bild, S. 1
- VW prüft Einstieg in Car-Sharing; Bild Online
- Beck will beim Finanzausgleich Bund stärker belasten; Stuttgarter Nachrichten
- IG Metall macht im Streit um die Leiharbeit Druck; WAZ
- Telekom will sich von den bisherigen Flatrates im Mobilfunk verabschieden; Rheinische Post
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/rum

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