Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international)
----------
AKTIEN
----------
DEUTSCHLAND: - SCHWACH - Belastet von negativen Vorgaben wird der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch schwach erwartet. BGC Partners taxierte den Dax am Morgen 0,90 Prozent tiefer bei 7.159 Punkten. Die Wall Street sei am Vorabend wegen dem nach oben galoppierenden Ölpreis stetig abgebröckelt und habe auf Tagestief schwach geschlossen, sagten Börsianer. Die Vorgabe sei entsprechend negativ: Der Future auf den weltweit bekanntesten Index Dow Jones Industrial verlor 1,45 Prozent seit dem Schluss des Xetra-Dax am Vortag. Der Nikkei-225-Index in Tokio rutschte am Morgen um 2,43 Prozent im ab. Börsianer beobachten weiter genau die politische Lage in Nordafrika und im Nahen Osten und die damit zusammenhängende Entwicklung der Rohstoffpreise. Auf der Agenda stehen noch einige Zahlen mit Adidas als wichtigstes deutsches Unternehmen. Am Nachmittag kommen noch US-Daten wie der ADP-Arbeitsmarktbericht und der Ölbericht.
USA: - SCHWACH - Die wieder steigenden Ölpreise haben den Dow Jones am Dienstag gefährlich nahe an die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten gedrückt. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI 100 Dollar und damit gut drei Prozent mehr als am Montag. Händler machten erneut aufgeflammte Ängste um ein Übergreifen der politischen Spannungen im Nahen Osten auf den weltweit grössten Ölexporteur Saudi-Arabien für die Preissprünge verantwortlich. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte vor dem Bankenausschuss des US-Senats zwar gesagt, dass der jüngste Ölpreisschub wohl keine Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben dürfte. Sollte er aber anhalten, könnte er zu einem schwächeren Wachstum und einer höheren Inflation führen.
JAPAN: - SEHR SCHWACH - Der Nikkei-225-Index rutschte am Morgen deutlich ab. Finanztitel hätten die Verlierer angeführt und damit die gesunkene Risikotoleranz der Anleger verdeutlicht, sagten Marktteilnehmer. Exportabhängige Autowerte habe zudem die Yen-Aufwertung zum US-Dollar belastet.
DAX 7.223,30 -0,67%
XDAX 7.166,00 -1,71%
EuroSTOXX 50 2.983,27 -0,99%
Stoxx50 2.690,99 -0,83%
DJIA 12.058,02 -1,38%
S&P 500 1.306,33 -1,57%
NASDAQ 100 2.315,26 -1,52%
Nikkei 10.492,38 -2,43%
----------
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
----------
RENTEN: - BEHAUPTET - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Mittwoch mit einer behaupteten Tendenz. Nach wie vor dürfte die unsichere Lage in Libyen die Staatstitel als sichere Anlagen stützen, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Dämpfend dürfte indes die am Donnerstag anstehende Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) wirken. Am Markt wird mit Spannung erwartet, inwieweit die EZB ihren Ton wegen der anziehenden Inflation verschärft und ob Krisenmassnahmen zurückgeführt werden. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die HSH Nordbank im Tagesverlauf zwischen 123,79 und 124,60 Punkten.
Bund-Future 124,27 0,06%
T-Note-Future 120,56 0,10%
T-Bond-Future 122,09 0,08%
DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro tendierte am Mittwoch im asiatischen Handel seitwärts gegenüber dem US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,3762 Dollar. Der Euro habe dem Dollar zwar eine leichte Erholung ermöglicht, sei aber vor der morgigen EZB-Sitzung insgesamt gut gestützt, sagten Marktteilnehmer. Immerhin erwarteten die Investoren von der Notenbank eine schärfere Anti-Inflations-Rhetorik, hiess es. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag noch auf 1,3825 (Montag: 1,3834) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7233 (0,7229) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3762 -0,09%
USD/Yen 81,93 +0,02%
Euro/Yen 112,74 -0,07%
ROHÖL - FESTER - Die Ölpreise haben am Mittwoch auf hohem Niveau weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete im frühen Handel 115,87 US-Dollar. Das waren 45 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 56 Cent auf 100,19 Dollar.
WTI (NYMEX) 100,19 +0,56 USD (7:15 Uhr)
----------
PRESSESCHAU
----------
- Tata Steel dringt in Domäne von ThyssenKrupp vor; HB, S. 20
- BaFin will vor allem neue Aufseher einstellen; HB, S. 34
- Escada-Insolvenzverwalter will fünf Millionen Euro; HB, S. 26
- Commerzbank muss bei Bankenabgabe nachzahlen; HB, S. 4
- Milliardär Herz will Jack Wolfskin kaufen; FTD, S. 4
- Union knöpft sich Hospitäler vor. Ausgabenzuwachs alarmiert die Politik. Klinikkosten steigen um mehr als sechs Prozent; FTD, S. 10
- BayernLB in Brüssel unter Druck. Sparkassen sehen einen zweiten Fall WestLB auf sich zurollen; FTD, S. 17
- USA weit stärker bei China verschuldet als angenommen; WSJ, S. R7
- BWM-Chef hält Elektroautos für alternativlos (Gespräch), Welt S. 14;
- GM-Chef will Rabattschlacht in USA vermeiden (Gespräch), FAZ S. 14;
- V-Bank fordert Deutsche Bank heraus, (Gespräch) BöZ S. 4;
- Software-Laden von SAP soll ähnlich funktionieren wie Apples App Store, (Gespräch) BöZ S. 11;

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???