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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FESTER ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag fest erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 1,05 Prozent höher bei 6.727 Punkten. Damit würde der Leitindex an seine Erholung vom Vortag anknüpfen, steht aber dennoch rund 3,65 Prozent tiefer als vergangenen Freitag. Die Atomkrise in Japan scheine sich etwas zu stabilisieren und auch die Hilfezusagen der anderen Industriestaaten helfen den Börsen, sagte Aktienhändler Chris Weston von IG Markets. Die Vorgabe ist zudem positiv: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,80 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vortag. Der Nikkei-225-Index legte am Morgen 2,72 Prozent zu. Am Ende einer besonders turbulenten Woche für die Japaner bleibt aber noch ein Minus von etwas mehr als zehn Prozent in dem Leitindex. Im Fokus der Börsianer steht auch der grosse Verfall an den Terminterminbörsen, der "Hexensabatt", der traditionell viel Bewegung an die Börsen bringt.
USA: - FESTER - Die US-Börsen haben sich am Donnerstag etwas von ihren jüngsten Verlusten erholt. Nach zuletzt drei schwachen Handelstagen stieg der Dow Jones Industrial um 1,39 Prozent auf 11.774,59 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 1,34 Prozent auf 1.273,72 Punkte und hat sich damit wieder über seinen Stand zum Jahresende 2010 vorgearbeitet. Auch die Technologiewerte an der Nasdaq schlossen im Plus. Der Composite Index gewann 0,73 Prozent auf 2.636,05 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 1,01 Prozent auf 2.225,24 Punkte vor.
JAPAN: - FEST - In Japan beendeten die Börsen den letzten Handelstag dieser Woche mit Gewinnen. Die gemeinsame Intervention der G7-Staaten am Devisenmarkt stützte den Aktienmarkt. Insgesamt steht aber auf Wochensicht immer noch ein deutliches Minus zu Buche, nachdem die Naturkatastrophe vor einer Woche sowie die anhaltenden Sorgen um einen atomaren GAU zu einem Kurssturz geführt hatten.
DAX 6.656,88 +2,20%
XDAX 6.655,88 +3,50%
EuroSTOXX 5 2.786,16 +2,39%
Stoxx50 2.514,85 +1,96%
DJIA 11.774,59 +1,39%
S&P 500 1.273,72 +1,34%
NASDAQ 100 2.225,24 +1,01%
Nikkei 9.206,75 +2,72%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - KURSVERLUSTE ERWARTET - Der deutsche Rentenmarkt dürfte am Freitag an die Kursverluste des Vortages anknüpfen und zum Wochenschluss weiter nachgeben. "Zu Handelsbeginn sind aufgrund der freundlichen Aktienmärkten in Asien als Ergebnis der Abnahme der Risikoaversion und dem Beginn der abgestimmten Interventionen zur Schwächung des Yens Kursverluste des Bund Future wahrscheinlich", hiess es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Im weiteren Handelsverlauf könnte sich die Lage am Rentenmarkt aber auch schnell wieder ändern. Sollte man in Japan die Probleme an den Kernreaktoren nicht etwas mehr in den Griff bekommen, dürften die Anleger wieder den "sicheren Hafen" Anleihen ansteuern, hiess es. Ausserdem könnte eine Verschärfung der Rhetorik gegenüber Libyen die Anleihenkurse stützen, "so dass der Bund Future im Tagesverlauf einen Teil Verluste wieder aufholen und vielleicht sogar im Plus landen könnte".
Bund-Future 123,00 -0,60%
T-Note-Future 120,67 -0,26%
T-Bond-Future 121,38 -0,41%
DEVISEN: - FEST - Der Euro hat sich am Freitag deutlich über der Marke von 1,40 US-Dollar gehalten und bei einem zwischenzeitlichen Stand von 1,4085 sogar Kurs auf die 1,41 Dollar genommen. Damit übertraf die Gemeinschaftswährung die Jahresbestmarke vom Vortag, die sie bei 1,4051 Dollar erreicht hatte. Zuletzt stand der Euro bei 1,4070 Dollar. Dennoch dürfte erneut der Yen das Hauptgesprächsthema am Devisenmarkt sein: Die G7-Staaten stoppen in einer konzertierten Aktion den Höhenflug der japanischen Währung. Der Yen verlor nach der Entscheidung der Finanzminister und Notenbankchefs deutlich an Boden.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4069 +0,39%
USD/Yen 81,74 +3,23%
Euro/Yen 115,02 +3,62%
ROHÖL - PREISE STEIGEN WEITER - Die Ölpreise haben am Freitag ihren Erholungskurs weiter fortgesetzt und sind den dritten Tag in Folge kräftig gestiegen. Die Kämpfe in dem Ölstaat Libyen und die Angst vor einem Versorgungsengpass seien zum Wochenschluss stärker in den Mittelpunkt des Interesses der Investoren gerückt, hiess es von Händlern. Zuvor hatten die Vereinten Nationen den Weg für ein militärisches Vorgehen gegen Libyen freigemacht. Nach der vom Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution gibt es neben einem Flugverbot über dem nordafrikanischen Land auch die Erlaubnis von Militäraktionen gegen den Ölstaat. Dagegen ist die verheerende Erdbebenkatastrophe in Japan an den Ölmärkten erstmals im Verlauf der Woche etwas in den Hintergrund getreten.
WTI (NYMEX) 103,13 +1,71 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Gagfah droht Klage durch Deutsche Rentenversicherung; FTD, S. 17
- Einigung zwischen MAN und IPIC bei Ferrostaal verzögert sich weiter; FTD, S. 9
- Commerzbank will ehemalige Zentrale der Dresdner Bank verkaufen; FTD, S. 1
- Mexikanische Nemak Favorit im Kampf um Honsel; FTD, S. 11
- Atom-Aus bedroht Stromversorgung bei der Bahn; FTD, S. 11
- Hedgefonds Elliott Advisor fordert Abwahl von Aufsichtsräten bei Actelion; FTD, S. 12
- Oettinger will Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke schon 2012 verschärfen (Interview); HB, S. 7
- Abu Dhabi will Zusammenarbeit mit ThyssenKrupp ausbauen; HB, S. 22
- Bayer 04 Leverkusen überprüft Zusammenarbeit mit Teldafax; HB, S. 30
- Bankenaufsichtsbehörde EBA fordert Notfallmechanismen für Banken, die beim Stresstest durchfallen; FT, S. 1
- General Mills gewinnt Übernahmekampf um Yoplait; FT, S. 15
- Investmentfonds verklagen News Corp; FT, S. 19/WSJE, S. 20
- Bundesbank-Vorstand warnt vor Ausweitung der Transferzahlungen (Interview); FAZ, S. 15
- Zeitplan für Hapag-Lloyd-Börsengang gerät ins Wanken; FAZ, S. 17
- OECD fordert grösseren Überschwemmungsschutz für Atomkraftwerke (Interview); FAZ, S. 16
- IAEA-Chef: Kernenergie bleibt notwendig (Interview); SZ, S. 22
- SAF-Holland hat Kapitalerhöhung im Visier; BöZ, S. 10
- Roland Berger will von Fusionen nichts mehr wissen (Interview); BöZ, S. 11
- Oberste Priorität hat für die Lufthansa das Investmentgrade-Rating (Interview); BöZ, S. 13
- BoJ steckte erst einmal zwei Billionen Yen in Devisenmarkt-Intervention; Jiji
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rum

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