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FRANKFURT (awp international)
---------- AKTIEN ----------
DEUTSCHLAND: - LEICHTER - Der deutsche Aktienmarkt wird am Mittwoch mit leichten Verlusten erwartet. ETX Capital taxierte den Dax am Morgen 0,23 Prozent tiefer bei 6.764 Punkten. Es gebe kaum frische Nachrichten um die beiden Schlüsselthemen Japan und Libyen und entsprechend könnte sich der Markt erstmal in eine Konsolidierungsphase begeben und abwarten, sagte Aktienhändler Harley Salt von IG Markets. Am Morgen schwankte die Indikation entsprechend um den Vortagesschluss. Die Vorgabe ist leicht negativ: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,33 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend. Der Markt in Japan gab am Morgen wieder etwas ab. Einige Unternehmen stehen mit Zahlen in den Blick und auch die Aussage der Munich Re vom Vorabend die Gewinnprognose nicht halten zu können steht im Blick.
USA: - LEICHTER - Nach drei Gewinntagen in Folge haben die wichtigsten US-Indizes am Dienstag leicht zurückgesetzt. Börsianer machten hierfür vor allem den krisenbedingt weiter gestiegenen Ölpreis verantwortlich. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial büsste letztlich 0,15 Prozent ein auf 12.018,63 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,36 Prozent auf 1.293,77 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq ging es für den Composite Index um 0,31 Prozent nach unten auf 2.683,87 Punkte, während der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,21 Prozent sank auf 2.257,96 Punkte.
JAPAN: - SCHWACH - In Japan hat der Nikkei-225-Index am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen nach der Erholung der Börse von ihrem tiefen Einbruch in der vergangenen Woche. Am Dienstag war der Leitindex um 4,4 Prozent gestiegen.
DAX 6.780,97 -0,52%
XDAX 6.790,81 -0,50%
EuroSTOXX 50 2.854,79 -0,21%
Stoxx50 2.551,66 -0,12%
DJIA 12.018,63 -0,15%
S&P 500 1.293,77 -0,36%
NASDAQ 100 2.257,96 -0,21%
Nikkei 225 9.449,47 -1,65%
---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ----------
RENTEN: - GUT BEHAUPTET - Für den deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Mittwoch mit einer gut behaupteten Tendenz. "Insgesamt sieht es nach einer Fortsetzung der Hängepartie aus", heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Die Staatsanleihemärkte würden weiter primär von der Atomkatastrophe in Japan sowie der Entwicklung in Libyen angetrieben. In Fukushima haben die Rettungskräfte die vier havarierten Reaktorblöcke nach wie vor nicht unter Kontrolle und in Libyen bekämpften Gaddafis Truppen die Aufständischen scheinbar unbeirrt von den Luftschlägen weiter. Die Sorgen blieben also und mahnten die Anleger weiter zur Vorsicht. Auch vom Finanzkrisenherd der Staatsschuldenprobleme in der Eurozone drohe neues Ungemach. So könnte heute Portugals Regierung über die Abstimmung neuer Sparmassnahmen im Parlament stürzen. Unterdessen setze der Inflationsdruck die Notenbanken in Europa zunehmend unter Handlungszwang. Den richtungsweisenden Bund-Future sieht das Bankhaus zwischen 121,80 und 122,90 Punkten.
Bund-Future 122,11 -0,09%
T-Note-Future 120,19 +0,12%
T-Bond-Future 121,66 +0,13%
DEVISEN: - LEICHTE VERLUSTE - Der Euro hat am Mittwochmorgen leicht nachgegeben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4169 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,4211 (Montag: 1,4194) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7037 (0,7045) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4169 -0,15%
USD/Yen 80,85 -0,23%
Euro/Yen 114,58 -0,38%
ROHÖL - LEICHTE VERLUSTE - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach dem kräftigen Schub am Vortag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete am Morgen 115,29 US-Dollar und damit 41 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) ging um 51 Cent auf 104,46 Dollar zurück. Nach wie vor bestimmen die Unsicherheit über die Atomkatastrophe in Japan sowie die Entwicklung in Libyen das Geschehen. Neue Impulse könnten am Nachmittag die Öllagerdaten aus den USA liefern.
WTI (NYMEX) 104,46 -0,51 USD (7:15 Uhr)
---------- PRESSESCHAU ----------
- Blackrock rechnet mit weiter steigenden Börsen, HB, S.38
- Frankreich hält an Ausbau der Atomkraft fest, Gastbeitrag des Generalsekretärs der Regierungspartei UMP, Jean-François Copé, HB. S. 56
- BaFin ermittelt gegen Gagfah-Chef, HB, S. 5, 54
- HVB trennt sich von Revisionschef Limmer, FTD, S. 2
- Baidu arbeitet an schnellem Betriebssystem für Smartphones, Interview, FT, S. 19, FTD, S. 3
- Berlin kommt Banken bei Abgabe entgegen, FTD, S. 15
- EU-Kommission fürchtet Stresstestpannen, FTD, S. 15
- Glencore will Banken für IPO nennen, FT, S. 19
- HSBC fühlt bei Aktionären bezüglich Managerbezahlungen vor, FT. S. 19
- IWF plant kurzfristige Devisentauschaktionen in Krisenzeiten, WSJ
- Standards&Poor's (S&P) Deutschlanchef weist Kritik an Ratingagenturen zurück und verwahrt sich gegen strengere Haftungsregeln; BöZ; Interview, S. 1, 6
- Seehofer warnt vor Aufweichen des neuen Atomkurses; Süddeutschen Zeitung, S. 1
- Kühne sucht strategischen Investor für Hapag-Lloyd; Capital
- Städtebund: Schadenersatzforderungen gegen Deutsche Bank möglich; Passauer Neue Presse
- Bosch will 24.000 neue Jobs in China schaffen; Stuttgarter Nachrichten
- Japanische Regierung schätzt Schäden auf 130 bis 220 Milliarden Euro; Nikkei
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