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FRANKFURT (awp international)
---------- AKTIEN ----------
DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Donnerstag kaum verändert erwartet. ETX Capital taxierte den Dax am Morgen 0,01 Prozent höher bei 6.805 Punkten. Trotz des steigenden Ölpreises habe sich am Vorabend an der Wall Street steigender Konjunkturoptimismus durchgesetzt und die Indizes nahe ihrer Hochs schliessen lassen. Nach dem leichten Plus zur Wochenmitte in Europa gebe es aber trotzdem keine starken Impulse, kommentierte Aktienhändler Terry Pratt von IG Markets. Die Vorgabe ist positiv: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,34 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend. In Europa flammt die Finanzkrise mit dem gescheiterten Sparpaket in Portugal und dem folgenden Rücktritt von Regierungschef Jose Socrates wieder auf. Das rückt auch den startenden EU-Gipfel stärker in den Blick. Ansonsten dürften zahlreiche Unternehmens- und Konjunkturzahlen dem Markt im Verlauf noch einige Impulse geben, sagten Händler.
USA: - GEWINNE - Die US-Börsen haben am Mittwoch Gewinne verzeichnet. Der Dow Jones Industrial legte 0,56 Prozent zu und schloss bei 12.086,02 Punkten nahe seinem Tageshoch. Damit endete der US-Leitindex Dow Jones an vier der vergangenen fünf Handelstage im Plus und setzte sich weiter von der 12.000-Punkte-Marke nach oben ab. Er steht nun höher als am 11.März, dem Tag des Erdbebens und der folgenden Tsunami-Welle in Japan. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,29 Prozent auf 1.297,54 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq ging es für den Composite Index um 0,54 Prozent hoch auf 2.698,30 Punkte, der Nasdaq 100 gewann 0,54 Prozent auf 2.270,50 Punkte.
JAPAN: - ETWAS SCHWÄCHER - In Japan ist der Nikkei-225-Index am Donnerstag im späten Handel ins Minus gedreht. Die anhaltenden Sorgen um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima dominierten nach wie vor das Marktgeschehen, hiess es von Händlerseite.
DAX 6.804,45 +0,35%
XDAX 6.816,92 +0,38%
EuroSTOXX 50 2.866,23 +0,40%
Stoxx50 2.566,07 +0,56%
DJIA 12.086,02 +0,56%
S&P 500 1.297,54 +0,29%
NASDAQ 100 2.270,50 +0,56%
Nikkei 9.435,01 -0,15%
---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ----------
RENTEN: - FREUNDLICH ERWARTET - Für den deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Donnerstag mit einer freundlichen Tendenz. Im Morgenkommentar der HSH Nordbank heisst es: "Zur Natur- und Atomkatastrophe in Japan und der Entwicklung in Libyen und dem Nahen Osten hat sich bereits am Mittwoch die befürchtete Regierungskrise in Portugal und damit ein Wiederaufleben der EU-Staatsschuldenkrise als weiterer Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte hinzugesellt." Mit dem Rücktritt des portugiesischen Premierministers Socrates dürfte ein Stützungsantrag beim EU-Rettungsschirm folgen. Auch die Probleme Irlands mit der Bankenrettung kochten erneut hoch. Der nun beginnende EU-Gipfel werde dadurch zusätzlich belastet. Ein Beschluss über die Stärkung des Rettungsfonds werde wohl nicht mehr vor Juni möglich sein. Die Enttäuschung der Finanzmärkte auf die offenbar nicht bestehende Handlungsfähigkeit der EU dürfte gewiss sein. Bundesanleihen dürften als sicherer Hafen in der Eurozone verstärkt gesucht sein. Den richtungsweisenden Bund-Future sieht das Bankhaus zwischen 122,30 und 123,20 Punkten.
Bund-Future 122,40 0,24%
T-Note-Future 120,08 0,08%
T-Bond-Future 121,44 0,10%
DEVISEN: - DRUCK HÄLT AN - Die wieder intensivierte Schuldenkrise in der Euro-Zone hat am Donnerstag im frühen Handel ihre Spuren hinterlassen. Die Gemeinschaftswährung entfernte sich weiter vom viereinhalb-Monats-Hoch gegenüber dem US-Dollar. Im hoch verschuldeten Euro-Land Portugal hat der Rücktritt von Regierungschef José Sócrates nur wenige Stunden vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel eine schwere Krise ausgelöst. Mit seinem Rücktritt zog der Sozialist am Mittwochabend die Konsequenzen aus der Ablehnung seines jüngsten Sparpakets durch die Opposition bei einer Abstimmung am späten Abend im Parlament von Lissabon. Am EU-Gipfel will Sócrates aber noch teilnehmen. Zuletzt stand der Euro bei 1,4086 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,4136 (Dienstag: 1,4211) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7074 (0,7037) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4089 -0,09%
USD/Yen 80,99 +0,05%
Euro/Yen 114,11 -0,01%
ROHÖL - ETWAS SCHWÄCHER - Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken. Die Spannungen im Nahen Osten sowie der am Vortag gemeldete Rückgang der Benzinlagerbestände in den USA halten die Ölpreise laut Händlern insgesamt aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Die internationale Allianz zur Durchsetzung des Flugverbots über Libyen setzte ihre Angriffe auch in der Nacht zum Donnerstag fort. Auch Israel griff wenige Stunden nach einem Terroranschlag in Jerusalem Ziele im Gazastreifen an.
WTI (NYMEX) 105,42 -0,33 USD (7:15 Uhr)
---------- TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN ----------
*HÄNDLER: HSBC HEBT SALZGITTER AUF 'OVERWEIGHT' ('NEUTRAL')
*HÄNDLER: CITIGROUP HEBT LONDON STOCK EXCHANGE AUF 'HOLD' ('SELL')
*BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR CENTROTHERM AUF 45 (35) EUR - 'OVERWEIGHT'
---------- PRESSESCHAU ----------
- Deutsche-Bank-Volkswirt sieht kein solides Fundament für den Euro, Handelsblatt, S. 14
- SNCF-Chef will Netz mit Deutschland fusionieren, Handelsblatt, S. 26
- Wegen schlechter Schulabschlüsse nur jeder dritte Ausländer mit Lehre, Handelsblatt, S. 17
- Bosch produziert in China nur für China, Handelsblatt, S. 20
- Banco Base setzt auf Staatsgeld statt Börsengang, WSJE, S. 21
- Deutsche Konjunkturexperten drängen auf Zinserhöhung, FTD, S. 14
- Brasilien will Vale an die kurze Leine legen, FT, S. 15
- Dax-Vorstandschefs verdienten 2010 knapp ein Fünftel mehr, Welt S. 14
- Japan-Krise könnte zu mehr Kurzarbeit in Deutschland führen, SZ S. 21
- Brüderle begründet Atom-Moratorium mit Wahlen, SZ S. 1
- Bahn mit mehr Umsatz und operativem Gewinn, Tagesspiegel
- Nowotny kritisiert Drängen der EU zum Rückzug aus Bankenhilfe, Die Welt, S. 10
- EADS-Rüstungssparte Cassidian streicht 600 Stellen, SZ, S. 25
- Adler will IPO-Erlös für Ladeneröffnungen und Zukäufe nutzen (Interview); BöZ, S. 9
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