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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FEST ERWARTET - Starke Vorgaben dürften den Dax am Mittwoch wieder über die 7.000 Punkte-Marke zurückkehren lassen. Finspreads taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 1,02 Prozent fester bei 7.005 Punkten. Damit würde er auf das Niveau vor der Erdbeben-Katastrophe in Japan zurückkehren. "Solider Handel an der Wall Street und starke Kursgewinne in Asien machen den Weg frei für eine Rally an den europäischen Handelsplätzen", sagte Marktstratege Ben Potter von IG Markets. Dabei dürfte der deutsche Markt nach seiner jüngsten relativen Schwäche die Führungsrolle übernehmen. Der Nikkei-225-Index gewann zuletzt mehr als 2 Prozent und auch der der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg seit dem Xetra-Schluss vom Vorabend um 0,53 Prozent. Positiv ist zudem die Entspannung am Ölmarkt mit fallenden Preisen im asiatischen Handel nach Gewinnmitnahmen. Besonders Augenmerk dürfte am Nachmittag der ADP-Arbeitsmarktbericht erhalten als wichtiger Indikator für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.
Tendenz USA: - GEWINNE - Der US-Aktienmarkt hat am Dienstag mit Gewinnen geschlossen. Die Umsätze seien aber vergleichsweise dünn gewesen, sagten Händler. Nach leicht schwächerem Start drehten zunächst die überwiegend mit Technologiewerten bestückten Nasdaq-Indizes ins Plus, dann folgten auch die Standardwerte. Investoren hätten vor allem nach Aktien gegriffen, die zuvor infolge der Atomkatastrophe in Japan gelitten hatten, hiess es. Es herrsche aber wegen der unvermindert anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich der Krisenherde in Japan, aber auch in der arabischen Welt weiter Zurückhaltung. Zudem warte der Markt auf den am Freitag anstehenden monatlichen Arbeitsmarktbericht.
JAPAN: - FEST - Ein schwächerer Yen hat am Mittwoch die Börse in Tokio gestützt. Nach zwei vorangegangenen Verlusttagen legte der Nikkei-225-Index etwa eine Stunde vor Handelsschluss um circa zwei Prozent zu. Vom schwächeren Yen profitierten vor allem zuletzt schwer gebeutelte Werte wie Nissan.
DAX 6.934,44 -0,06%
XDAX 6.963,15 +0,59%
EuroSTOXX 50 2.910,93 -0,13%
Stoxx50 2.598,51 -0,03%
DJIA 12.279,01 +0,67%
S&P 500 1.319,44 +0,71%
NASDAQ 100 2.325,54 +0,97%
Nikkei 9.644,22 +1,96% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - SCHWÄCHER ERWARTET - Der für den deutschen Staatsanleihenmarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Mittwoch laut Experten schwächer tendieren. "Verantwortlich dafür sind Erwartungen, dass die EZB wie angekündigt auf ihrer Zinssitzung in der nächsten Woche die Leitzinsen erhöht", schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. "Auch heute sollten sich weiterhin die Zinsphantasien für die EZB bei den Bundesanleihen bemerkbar machen." Damit könnten Bundesanleihen nicht von der Regierungskrise in Portugal profitieren. Die HSH Nordbank erwartet eine Handelsspanne für den Bund-Future von 120,80 bis 121,80 Punkten.
Bund-Future 121,26 -0,47%
T-Note-Future 118,66 -0,09%
T-Bond-Future 119,66 -0,08%
DEVISEN: - TENDENZ - Der Euro hat am Mittwoch im frühen Handel gegenüber dem US-Dollar etwas nachgegeben. Zuletzt notierte er weiter unter der Marke von 1,41 US-Dollar und kostete zuletzt 1,4074 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,4066 (Montag: 1,4032) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7109 (0,7127) Euro. Für deutlich mehr Gesprächsstoff sorgte einmal mehr der japanische Yen. Zum Euro fiel der Yen auf den tiefsten Stand seit zehn Monaten und zum Dollar auf ein Drei-Wochen-Tief. Laut Händlern war die Aussicht auf Zinserhöhungen in Europa und den USA der Hauptgrund für die Kursbewegungen.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4083 -0,18%
USD/Yen 82,80 +0,39%
Euro/Yen 116,66 +0,26%
ROHÖL - PREISRÜCKGANG - Die Ölpreise sind am Mittwoch im asiatischen Handel nach Gewinnmitnahmen gefallen. Die leichten Kursverlusten seien lediglich eine Reaktion auf die Kursgewinne am Vortag, sagten Händler. Weiterhin werde der Ölmarkt durch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen dominiert. US-Präsident Barack Obama hatte in einem Fernsehinterview die Erwartung geäussert, dass der libysche Machthaber Gaddafi dem internationalen Druck auf sein Regime nicht standhalten wird. Dies umfasse nicht nur die bislang erfolgreichen militärischen Aktionen. Am Nachmittag werden noch in den USA die Daten zu den wöchentlichen Rohöllagerbeständen veröffentlicht.
WTI (NYMEX) 104,54 -0,25 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Siemens-Chef Löscher setzt auf Energiewende; (Gespräch); HB, S. 1 und 6
- ProSiebenSat.1 übernimmt englischen Filmproduzenten; HB, S. 24
- Irischer Wirtschaftsminister Bruton verspricht reinen Tisch; (Gespräch); HB, S. 30
- Kapitalerhöhung bei Commerzbank rückt näher; HB, S. 33
- Bertelsmann und KKR planen Kauf des Musikriesen Warner; HB, S. 20
- Wirtschaftsweiser Franz verlässt EnBW-Aufsichtsrat; (Gespräch); HB, S. 5 und 22
- Chinesische Aussenministerin Fu Ying wundert sich über widersprüchliches Verhältnis der Europäer zu China; (Gastbeitrag); HB, S. 56
- Gagfah droht Höchststrafe, FTD. S. 16
/rum

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