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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FESTER - Dank freundlicher Vorgaben aus Übersee dürfte auch der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss am Freitag fester in den Handel starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,46 Prozent fester bei 7.212 Punkten. Das neuerliche Erdbeben in Japan habe speziell die Anleger an der Wall Street zwar kurzzeitig verunsichert. Da sich aber der Dow Jones Industrial bis zum Börsenschluss sein Minus deutlich verringern könnte und auch in Asien die wichtigsten Börsen Gewinne verzeichneten, stünde einem freundlichen Auftakt in Europa wenig im Wege, erklärte ein Händler. Der Future auf den US-Leitindex legte seit dem Xetra-Schluss am Vorabend um 0,64 Prozent zu. Die Agenda sei derweil sehr spärlich bestückt, was den Hang zu Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende möglicherweise verstärken könnte, fügte der Börsianer hinzu.
USA: - KAUM VERÄNDERT - Trotz eines schweren Nachbebens in Japan haben die US-Börsen am Donnerstag kaum verändert geschlossen. Das Beben hatte die Stärke 7,4 und erschütterte die Unglücksregion Miyagi im Nordosten des Landes. Diese Meldung habe einige Anleger wieder verunsichert, meinten Börsianer mit Blick auf die erst knapp vier Wochen zurückliegende Erdbebenkatastrophe. Manche Investoren befürchteten, dass es bei japanischen Unternehmen erneut zu Leiterengpässen kommen könnte. Die Behörden hatten zunächst auch eine Tsunami-Warnung herausgegeben, den Alarm aber bald wieder aufgehoben, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Zur Beruhigung der Anleger trug Börsianern zufolge auch die Meldung bei, dass die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen etwas stärker als von Experten erwartet zurückgegangen waren.
JAPAN: - FEST - Der Nikkei-225-Index hat am Freitag ungeachtet des schweren Nachbebens in Japan in der letzten Handelsstunde deutlich zulegen können. Grund dafür war die starke Entwicklung der Einzelhandelswerte. Zudem verzeichneten die zuletzt gebeutelten Aktien des AKW-Betreibers Tokyo Electric Power (Tepco) einen Kurssprung von rund zehn Prozent, nachdem am havarierten Atommeiler in Fukushima zunächst keine weiteren Schäden entdeckt worden waren. Börsianer verwiesen allerdings auf das nur niedrige Handelsvolumen und rechnen damit, dass es in den kommenden Monaten zu weiteren Kursverlusten kommen könnte.
DAX 7.178,78-0,50%
XDAX 7.205,90-0,24%
EuroSTOXX 502.963,69-0,26%
Stoxx50 2.639,36+0,14%
DJIA 12.409,49-0,14%
S&P 500 1.333,51-0,15%
NASDAQ 100 2.332,88+0,02%
Nikkei 225 9.744,29 +1,60% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - KNAPP BEHAUPTET - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag mit einer knapp behaupteten Tendenz. Fundamentale Impulse bleiben zum Wochenausklang Mangelware. Damit dürfte das Treffen der EU-Finanzminister im Fokus stehen, schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Auf dem Treffen wird es auch um die Finanzhilfen für Portugal gehen. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sehen die Experten im Tagesverlauf zwischen 120,23 und 121,23 Punkten.
Bund-Future 120,62+0,07%
T-Note-Future118,23-0,20%
T-Bond-Future118,41-0,21%
DEVISEN: - WEITERE GEWINNE - Der Euro hat am Freitagmorgen weiter zugelegt und an der Marke von 1,44 US-Dollar gekratzt. Am Vortag hatte die Gemeinschaftswährung nach der Zinsanhebung durch die Europäische Zentralbank noch knapp unter der Marke von 1,43 US-Dollar verharrt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,4389+0,60%
USD/Yen85,08+0,05%
Euro/Yen122,43+0,68%
ROHÖL - WEITERE GEWINNE - Die Ölpreise haben am Freitag weiter zugelegt. Damit setzen sie ihren Aufwärtstrend der vergangenen Tage fort. Brent-Rohöl notiert derzeit auf dem höchsten Stand seit August 2008, kostet also so viel wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Hauptgrund für die hohen Ölpreise sind Versorgungsängste wegen der Unruhen in der arabischen Welt, allen voran in Libyen. Darüber hinaus stützt der schwache Dollar die Rohölnachfrage aus vielen Ländern. WTI (NYMEX) 111,21 +0,91 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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Börsenrelevante Themen aus der "Financial Times" (FT), der "Financial Times Deutschland" (FTD), dem "Handelsblatt" (HB) und dem "Wall Street Journal Europe" (WSJE):
- Spekulanten wetten auf Kursverfall der Commerzbank-Aktie; FTD, S. 17
- WestLB-Verkauf in entscheidender Phase - Almunia macht Druck; HB, S. 40
- Nestle-Chef Bulcke will steigende Rohstoffpreise durch Spar-Aktionen und
Preiserhöhungen auffangen; HB, S. 30
- Niedersachsen kontrolliert bald die NordLB; HB, S. 5
- Niedersachsens Ministerpräsident fordert bessere Rahmenbedingungen für Ausbau
der Windenergie; FTD, S. 10
- Madoff macht Banken für seine Betrügereien mitverantwortlich (Interview);
FT, S. 1; FTD, S. 18
- Synergien aus Fusion Deutsche Börse/NYSE gehen zu Lasten von Liffe und
Euronext; FT, S. 13
- Salzgitter-Chef befürchtet sinkende Margen und wettert gegen kurzfristige
Kokskohle-Lieferverträge (Interview); FTD, S. 4
- Google kommt Vergleich mit US-Justiz wegen ITA-Kauf näher, WSJE, S. 18
Börsenrelevante Themen aus der "Börsen-Zeitung" (BöZ), der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ), der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), der "Welt" und anderen Zeitungen:
- Karstadt-Eigner Berggruen hat vorerst kein Interesse an Kaufhof; FAZ, S. 15
- EU-Kommission will Diesel verteuern; FAZ, S. 11
- Vorstandschef der Societe Generale warnt vor überzogenen Kapitalregeln;
FAZ, S. 17
- Commerzbank springt als Bookrunner bei Adler-Börsengang ab; BöZ, S. 9
- IWF zweifelt an Belgien und sieht hohes Kreditrisiko; SZ, S. 17
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