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FRANKFURT (awp international) -
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - ETWAS SCHWÄCHER - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag an seine Vortagestendenz anknüpfen und etwas schwächer in den Handel starten. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 0,54 Prozent tiefer bei 7.166 Punkten, nachdem der Leitindex bereits zu Wochenstart 0,17 Prozent abgegeben hatte. Die Vorgaben sind schwach: Der Future auf den Dow Jones verlor 0,98 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Montag und auch in Asien tendierten die Märkte überwiegend schwächer. In Japan hat die Atomaufsichtsbehörde am Morgen die Gefahr des Atomstörfalls im Kraftwerk Fukushima auf die Einstufung 7 angehoben, was bisher nur die schwere Tschernobyl-Katastrophe hatte. Zudem ist der Start in die US-Berichtssaison durchwachsen ausgefallen. Alcoa erzielte zwar mehr Gewinn als erwartet, schnitt beim Umsatz aber schlechter ab und verlor im nachbörslichen US-Handel. Neben dem ZEW-Index dürften am Nachmittag noch US-Daten bewegen.
USA: - BEHAUPTET - Zurückhaltende Anleger haben den Dow Jones Industrial kurz vor dem Start in die US-Berichtssaison am Montag nahezu unverändert schliessen lassen. Die anderen wichtigen amerikanischen Aktienindizes beendeten den Tag mit leichten Verlusten. Die Investoren machten sich Sorgen, dass sich der Einfluss der steigenden Rohstoffpreise und der Erdbeben in Japan allmählich in den Bilanzen der Unternehmen niederschlügen, sagten Börsianer. Auch werde befürchtet, dass die Firmen nun zurückhaltender in die Zukunft blicken werden. Nach Börsenschluss hat der Aluminiumkonzern Alcoa traditionell den Reigen der Quartalsbilanzveröffentlichungen in den USA mit einer durchwachsenen Bilanz eröffnet.
JAPAN: - SCHWACH - Der Nikkei-225-Index hat am Morgen schwach tendiert und stand eine dreiviertel Stunde vor Handelsschluss mit 1,81 Prozent im Minus. Die schlechten Nachrichten um die Atomkatastrophe in Fukushima hätten auf die Stimmung gedrückt. Vor allem Technologie- und Autowerte zählten zu den Verlierern, sagten Händler.
DAX 7.204,86 -0,17%
XDAX 7.199,73 +0,02%
EuroSTOXX 50 2.974,58 -0,34%
Stoxx50 2.645,69 -0,09%
DJIA 12.381,11 +0,01%
S&P 500 1.324,46 -0,28%
NASDAQ 100 2.314,50 -0,29%
Nikkei 9.538,19 -1,87% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - FREUNDLICH - Der für den Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Dienstag laut Experten etwas freundlicher tendieren. "Vor dem Hintergrund einer technisch überverkauften Marktlage sollte der kurzfristige Abwärtstrend beendet werden können", schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Der Verkaufsdruck sollte erst einmal auslaufen und der Bund-Future jetzt in eine Konsolidierungsphase eintreten. Die Bank verweist auf die freundlichen Vorgaben vom US-Markt und eine "gewisse Skepsis" der Anleger im Hinblick auf die beginnende Quartalsberichtssaison. Die HSH Nordbank sieht den Bund-Future in einer Handelsspanne von 119,85 bis 120,55 Punkten.
Bund-Future 119,95 -0,10%
T-Note-Future 118,59 0,12%
T-Bond-Future 118,59 0,08%
DEVISEN: - LEICHTER - Der Euro hat sich am Morgen in Asien knapp über der Marke von 1,44 US-Dollar gehalten. Steigende Risikoscheu der Anleger habe etwas auf die Stimmung für die Gemeienschaftswährung gedrückt, sagten Händler.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4406 -0,18%
USD/Yen 83,85 -0,96%
Euro/Yen 120,78 -1,15%
ROHÖL: - SCHWACH - Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Kursverluste vom Vortag ausgeweitet. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihren Kunden empfohlen nach den Kursgewinnen der vergangenen Wochen, jetzt auf sinkende Ölpreise zu setzten. Die zuletzt stark gestiegenen Preise würden die Nachfrage nach Rohöl in den USA dämpfen. Viele Anleger hätten die Aussagen von Goldman Sachs genutzt und Gewinne mitgenommen, sagten Händler. Die weiter angespannte Lage im Ölförderland Libyen habe die Kursverluste nicht verhindert. Die libyschen Rebellen haben den Friedensplan der Afrikanischen Union (AU) abgelehnt. Sie fordern weiter den Rücktritt von Machthaber Muammar al-Gaddafi.
WTI (NYMEX) 108,40 -1,52 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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- HÄNDLER: HSBC SENKT SGL GROUP AUF 'UNDERWEIGHT' ('NEUTRAL') - ZIEL 32 EUR
- HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT MUNICH RE AUF 'OVERWEIGHT' ('EQUAL-WEIGHT')
- HÄNDLER: MORGAN STANLEY SENKT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 48,9 (50,3) EUR
- HÄNDLER: HSBC SENKT EDF AUF 'UNDERWEIGHT' ('OVERWEIGHT') - ZIEL 26 EUR
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PRESSESCHAU
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- WestLB-Eigentümer wollen EU nur noch einen Restrukturierungsplan vorlegen - Verbundbank; HB, S. 4
- Viele Firmen stehen laut DIHK-Umfrage nach Unternehmenssteuerreform 2008 schlechter da als zuvor; HB, S. 18/19
- IG BCE fordert längere Steinkohleförderung; HB, S. 29
- Nürnberger Versicherung begrüsst neue Kapitalregeln (Interview); HB, S. 37
- Kosten für neues Lockheed-Kampfflugzeug explodieren; FTD, S. 5
- Carlsberg prüft Verkauf der deutschen Tochter (Interview); FTD, S. 7
- Evonik-Eigner laden Banken zu Mandatsbewerbung bei IPO ein; FTD, S. 15
- Nokia erwartet zunächst weiteren Verlust von Marktanteilen (Interview); FT, S. 15
- Intel will Schwäche bei Tablet-PCs ausmerzen; FT, S. 15
- TNK-BP will BP auf 10 Milliarden Dollar Schadensersatz verklagen; FT
- Glencore will bis zu 11 Milliarden Dollar bei Börsengang erlösen; WSJE; S. 23
- Bundesbank schliesst Kontrolle des Kapitalverkehrs nicht aus (Interview); BöZ, S. 1/7
- Macquarie will mit Aktivitäten von Sal. Oppenheim wachsen (Interview); BöZ, S. 5
- TMD Friction sucht nach Wachstumsmöglichkeiten (Interview); BöZ, S. 10
- Rheinenergie sucht Partner für Gaskraftwerk (Interview); SZ, S. 21
- Rekord bei Auto-Rückrufen; Welt, S. 12
- FDP für neues Sparpaket wegen Wende in Atompolitik (Interview); Bild, S. 2
- Aigner kritisiert Lebensmittelindustrie (Interview); Frankfurter Rundschau
- Von der Leyen für Energiewende mit sozialem Augenmass (Interview); Hannoversche Allgemeine Zeitung
- Röttgen: Energiewende wird wirtschaftliche Vorteile bringen (Interview); Kölner Stadt-Anzeiger
- NRW-SPD will Kohleförderung nach Fukushima retten (Interview); Neue Ruhr/Rhein Zeitung
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