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MORNING BRIEFING - International

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FEST ERWARTET - Die jüngsten Signale der US-Notenbank Fed dürften auch den deutschen Aktienmarkt zu Handelsbeginn stützen. IG Markets taxierte den Dax am Morgen um 0,93 Prozent höher bei 7.747 Punkten. Damit dürfte er sein bisheriges Jahreshoch hinter sich lassen. Die Fed hatte am Vorabend ihren Leitzins wie erwartet nicht verändert und eine Fortsetzung ihrer expansiven Geldpolitik signalisiert. Das hatte an den US-Börsen für deutliche Kursgewinne gesorgt, was auch die Märkte in Asien antrieb. In Europa sollte sich der freundliche Verlauf weiter fortsetzen, sagten Börsianer und verwiesen auf den Dow Jones -Future. Dieser stand zuletzt knapp ein Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Vorabend. Darüber hinaus ist die Berichtssaison in vollem Gange, allein hierzulande legen fünf Dax-Werte Zahlen vor.
USA: - GEWINNE - Die US-Börsen haben sich am Mittwoch mit weiteren Gewinnen aus dem Handel verabschiedet. Händler nannten als Kurstreiber Signale der US-Notenbank Fed für eine andauernd lockere Geldpolitik sowie gut aufgenommene Unternehmenszahlen. Der Dow Jones Industrial schloss 0,76 Prozent höher bei 12.690,96 Punkten und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren.
JAPAN: - PLUS - Der Nikkei-225-Index hat angesichts der freundlichen Entwicklung an den US-Börsen seinerseits Gewinne eingefahren. Etwa eine Dreiviertelstunde vor Handelsschluss lag der japanische Leitindex mit 1,24 Prozent im Plus bei 9.811,80 Punkten. Börsianer verwiesen auf Aussagen der US-Notenbank Fed, die auf eine weiter lockere Geldpolitik hindeuten sowie auf ermutigende Resultate japanischer Unternehmen.
DAX 7.404,95+0,66%
XDAX 7.451,77+1,06%
EuroSTOXX 50 2.977,59+0,75%
Stoxx50 2.648,04+0,50%
DJIA12.690,96+0,76%
S&P 500 1.355,66+0,62%
NASDAQ 100 2.413,59+0,73%
Nikkei 9.811,80+1,24%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - KNAPP BEHAUPTET ERWARTET - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Donnerstag mit einer knapp behaupteten Tendenz. Fundamental sollten neue Wachstumszahlen aus den USA für das erste Quartal im Blickpunkt stehen, heisst es in einer Tagesvorschau der HSH Nordbank. Darüber hinaus dürften sich die Anleger mit der Aufarbeitung der jüngsten Äusserungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke beschäftigen. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 121,67 und 122,65 Punkten.
Bund-Future 122,13-0,37%
T-Note-Future120,81+0,32%
T-Bond-Future121,81+0,36%
DEVISEN: - LEGT ZU - Der Euro hat am Donnerstag im asiatischen Handel zugelegt. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,4863 US-Dollar und damit rund ein Cent mehr als am Vorabend. Auch hier verwiesen Marktteilnehmer darauf, dass die Notenbank Fed wohl an ihrer lockeren Geldpolitik nichts ändern werde.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,4863+0,62%
USD/Yen 81,72-0,64%
Euro/Yen121,46-0,05%
ROHÖL - STEIGT WEITER - Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt. Händler begründeten die abermaligen Preissteigerungen überwiegend mit dem immer schwächeren Dollar. Seit Wochen gibt der Dollar zu vielen wichtigen Währungen nach. Hauptgrund ist die extrem expansive US-Geldpolitik. Auch am Mittwochabend sendete Fed-Chef Ben Bernanke nach dem jüngsten Zinsentscheid keine Signale für eine baldige Straffung. Niedrige Zinsen lassen Währungen in den Augen von Anlegern unattraktiver erscheinen. Ein schwacher Dollar wiederum stützt die Rohölnachfrage aus vielen Ländern ausserhalb des Dollar-Raums.
WTI (NYMEX) 113,41 +0,65 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Salzgitter will Abhängigkeit vom Stahlgeschäft verringern, HB S. 20;
- Evonik wählt wahrscheinlich bis Ende nächster Woche Banken für Börsengang aus
- Eigner können auf fünf Milliarden Euro hoffen, FTD S. 3;
- Kartellamt knöpft sich Lufthansa vor, FTD S. 3;
- Glencore muss nach Börsengang mit höherer Steuerbelastung rechnen, FT S. 13;
- Haniel will Anteile von Gesellschaftern übernehmen und damit Ausstieg für
Eigner erleichtern, FTD S. 1;
- "Die EZB muss den Zins stärker anheben, um den Inflationsdruck einzudämmen",
Gastbeitrag von Pimco Vice President Andrew Bosomworth, Börsen-Zeitung S. 6;
- "Kurzfristig bleibt das riesige Gehaltsgefälle", Interview mit Artis Kampars,
Wirtschaftsminister Lettlands, FAZ S. 13;
- Frankreich will Lohnprämien erzwingen: Höhere Dividenden sollen automatisch zu
Gehaltszuschlägen führen, FAZ S. 11;
- Panasonic will weltweit 40.000 Stellen streichen, Nikkei
- Wirtschaft fordert Steuerbescheid spätestens nach fünf Jahren, Neue
Osnabrücker Zeitung;
- Ackermann muss im Kirch-Prozess aussagen, Münchener Merkur;
- Nach Datenleck bei Sony: Datenschützer fordern schärfere Gesetze, Neue
Osnabrücker Zeitung;
- Regierung will Liberalisierung von Fernbuslinien vorantreiben, Berliner
Zeitung;
- Roche-Mittel Avastin soll genauso wirksam wie das teurere Lucentis, New York
Times
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chs

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