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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - LEICHTE VERLUSTE ERWARTET - Belastet von fallenden Rohstoffpreisen und der folglich schwachen Wall Street werden die deutschen Aktienindizes am Freitag mit leichten Verlusten erwartet. Finspreads taxierte den Dax etwa zwei Stunden vor Handelsstart 0,09 Prozent tiefer bei 7.370 Punkten. Die Berichtssaison verliert zum Wochenende etwas an Fahrt, Zahlen unter anderem von Deutsche Telekom und BASF dürften aber die Aufmerksamkeit weiter binden. Gleichzeitig dürften sich die Börsianer aber vor dem am Nachmittag mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht aus den USA zurückhalten. Die Vorgabe ist leicht negativ: Der Future auf den Dow Jones verlor 0,19 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vortag.
USA: - VERLUSTE - Enttäuschende Zahlen vom Arbeitsmarkt haben am Donnerstag für Verluste an den US-Börsen gesorgt. In den USA war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Am Vortag hatte bereits auf die Stimmung gedrückt, dass die Beschäftigung im Privatsektor im April schwächer als erwartet gestiegen war. Das alles gilt als negatives Signal für den US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag ansteht. In den vergangenen Monaten habe der Markt schlechte Nachrichten stets abgeschüttelt, sagte ein Börsianer. Nun werde so manchem klar, dass die US-Wirtschaft noch nicht vollends über den Berg sei.
JAPAN: - SCHWACH - In Japan gab der Aktienmarkt nach den vorangegangenen drei Feiertagen zum Wochenschluss deutlich nach. Ein deutlicher Ausverkauf im Rohstoffsektor habe auch den Aktienmarkt belastet, hiess es. Zudem hielten sich Marktteilnehmer mit ihren Positionen vor den am Mittag erwarteten US-Arbeitsmarktdaten für April zurück. In Tokio war die Börse an den vorangegangenen drei Handelstagen wegen der "Goldenen Woche" geschlossen geblieben.
DAX 7.376,96 +0,04%
XDAX 7.363,65 -0,44%
EuroSTOXX 50 2.926,54 -0,86%
Stoxx50 2.608,68 -0,24%
DJIA 8.604,99 -2,49%
S&P 500 1.335,10 -0,91%
NASDAQ 100 2.375,21 -0,52%
Nikkei 9.839,47 -1,65%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - KURSGEWINNE FRAGLICH - Der deutsche Rentenmarkt dürfte am Freitag Experten zufolge vor allem von dem am frühen Nachmittag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht bewegt werden. Allerdings dürfte der überteuerte Bund-Future nur dann weitere Kursgewinne zeigen, wenn sich neben einer leichten Enttäuschung die Baisse an den Rohstoffmärkten fortsetze, hiess es in einem Kommentar der HSH Nordbank. Die Industrieproduktionszahlen aus Deutschland, die eine Abschwächung des Wachstums signalisieren dürften, hätten vermutlich nur einen geringen Effekt. Die Experten rechnen mit einem Handel des Future zwischen 122,80 und 123,70 Punkten.
Bund-Future 117,41 -0,09%
T-Note-Future 120,41 -1,01%
T-Bond-Future 120,25 -0,79%
DEVISEN: - WEITER UNTER DRUCK - Der Euro ist am Freitag im frühen Handel weiter unter Druck geblieben. Deutliche Verluste bei den Rohstoffen hätten auch den Euro belastet, hiess es am Markt. Zudem warteten Marktteilnehmer gespannt auf die US-Arbeitsmarktdaten am Mittag. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,4559 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,4814 (Mittwoch: 1,4882) Dollar fest. Ein Dollar kostete damit 0,6750 (0,6720) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4567 +0,17%
USD/Yen 80,47 +0,46%
Euro/Yen 117,22 +0,64%
ROHÖL - ETWAS ERHOLT - Die Ölpreise haben am Freitag nach den kräftigen Vortagsverlusten leicht zugelegt. Händler machten die verhaltene Erholung des Euro zum Dollar für die Bewegungen verantwortlich. Am Donnerstag hatte die kräftig anziehende US-Währung Rohöl für nicht aus dem Dollarraum stammende Anleger teurer gemacht und damit die Nachfrage gedämpft. Markteilnehmer wollten weitere Preisrückgänge beim Öl nicht ausschliessen. Der jüngste Anstieg sei lediglich eine Reaktion auf die deutlichen Verluste am Vortag, hiess es. Weitere negative Konjunkturdaten, zum Beispiel vom US-Arbeitsmarkt im Tagesverlauf, könnten die Ölpreise erneut unter Druck setzen.
WTI (NYMEX) 100,20 +0,40 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Atomausstieg findet ohne Atomindustrie statt; HB, S. 14
- Atomwende-Zeitplan bis Juli verschoben; FTD, S. 9
- SPD-Länder wollen Bankenabgabe kippen; HB, S. 1
- Bayer gibt Teil des IT-Service an Siemens-Tochter ab; FTD, S. 4
- Fondsmanager wenden sich von Gagfah ab; FTD, S. 17
- Finanzminister: Island ist ohne EU-Mitgliedschaft besser dran (Interview),
WSJE, S. 5
- Bertelsmann aus dem Rennen um Warner Music; FAZ, S. 17
- Hunderttausende Bankkunden warten auf Jahressteuerbescheinigung; Welt, S. 15
- Brasilien wird Partnerland der CeBIT 2012; Bild
- Kassen taxieren Röslers Pflege-Pläne auf zehn Milliarden; Berliner Zeitung
- Kritik in Union an Steuerentlastungen für Elektroautos; Berliner Zeitung
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/rum

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The citizens' meeting

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1968 in der Schweiz

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