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MORNING BRIEFING - International

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Nach dem jüngsten Kursrutsch hat der Dax am Dienstag einem Händler zufolge Chancen auf eine Erholung. Er verwies auf die US-Vorgaben und auch den stabilisierten Euro als Stützen. BGC Partners taxierte den Leitindex am Morgen mit minus 4 Punkten kaum verändert bei 7.117 Punkten, nachdem er in den vergangenen beiden Handelssitzungen um mehr als 3 Prozent abgerutscht war. Die wichtigsten US-Indizes waren zwar wegen anhaltender Sorgen um die Schuldenkrise in der Eurozone schwach aus dem Handel gegangen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial legte seit dem Xetra-Schluss vom Montag allerdings um 0,45 Prozent zu. Eine kräftigere Erholung könnte allerdings das ifo-Geschäftsklima verhindern. Von dpa-AFX befragte Experten rechnen mit einer neuerlichen Eintrübung und einem Rückgang von 114,2 Punkten im Vormonat auf 113,8 Punkte.
USA: - MINUS - Die US-Börsen haben am Montag weitere Verluste verzeichnet. Der Dow Jones Industrial sank um 1,05 Prozent auf 12.381,26 Punkte. Der breiter angelegte S&P-500-Index gab 1,19 Prozent auf 1.317,37 Punkte ab. Anhaltende Sorgen um die Stabilität der Eurozone hätten die Risikoscheu der Anleger auch in den USA weiter anwachsen lassen und sie in "Sichere Häfen" wie den Rentenmarkt getrieben, hiess es am Markt. An der Nasdaq ging es für den Composite Index um 1,58 Prozent auf 2.758,90 Punkte runter, der Nasdaq 100 verbilligte sich um 1,47 Prozent auf 2.316,78 Punkte.
JAPAN: - KAUM VERÄNDERT - Der Nikkei-225-Index hat sich am Dienstag kaum verändert gezeigt. Etwa eine dreiviertel Stunde vor Handelsschluss lag der japanische Leitindex mit 0,01 Prozent im Plus bei 9.461,16 Punkten. Die anhaltenden Sorgen um die europäische Schuldenkrise seien unter anderem von Kursgewinnen im Maschinen- und Bausektor ausgeglichen worden, hiess es. Diese Papiere hatten am Vortag nach einem negativen Analystenkommentar noch Verluste hinnehmen müssen. Im Plus lagen auch die Titel des Schwergewichts .
DAX7.121,52-2,00%
XDAX7.114,14-1,86%
EuroSTOXX 502.794,26-2,09%
Stoxx502.575,75-1,62%
DJIA12.381,26-1,05%
S&P 5001.317,37-1,19%
NASDAQ 1002.316,78-1,47%
Nikkei9.461,16+0,01%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - ETWAS SCHWÄCHER ERWARTET - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Dienstag mit einer etwas schwächeren Tendenz. Mit den Privatisierungsplänen Griechenlands sollten sich die Sorgen wegen der europäischen Schuldenkrise zumindest etwas legen, hiess es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Zudem rechnen die Experten mit Gewinnmitnahmen nach der festen Tendenz an den Vortagen. Das am Vormittag anstehende Ifo-Geschäftsklima könnte den Markt indes stützen. Nach dem deutlichen Rückgang der Einkaufsmanagerindizes vom Montag wird auch hier ein Rückgang erwartet. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 124,60 und 125,40 Punkten.
Bund-Future125,12+0,34%
T-Note-Future123,06+0,03%
T-Bond-Future125,28+0,10%
DEVISEN: - STABILISIERT - Der Euro hat am Dienstag zumindest wieder etwas Boden gutgemacht. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,4066 US-Dollar, nachdem sie am Vortag zeitweise sogar unter die Marke von 1,40 Dollar gesunken war. Marktteilnehmer sprachen von einer Gegenreaktion nach den zuletzt deutlichen Kursverlusten. Bestimmt werde der Markt aber nach wie vor von den Sorgen um die europäische Schuldenkrise.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,4066+0,14%
USD/Yen 81,82-0,19%
Euro/Yen115,02-0,09%
ROHÖL - ERHOLT - Die Ölpreise haben sich am Dienstag etwas von ihren Verlusten vom Wochenauftakt erholt. Händler begründeten die leichten Kursgewinne mit einer Gegenbewegung nach den starken Verlusten vom Montag. Zu Wochenbeginn hatten die Preise um zeitweise mehr als drei US-Dollar nachgegeben. Ein Hauptgrund ist der wieder stärkere Dollar, der die Öl-Nachfrage aus vielen Ländern ausserhalb des Dollar-Raums belastet. Zudem drückt die europäische Schuldenkrise derzeit stark die Stimmung der Investoren, was riskantere Anlageklassen wie Rohöl unter Druck setzt.
WTI (NYMEX) 98,29 +0,59 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- FDP will Marktmacht grosser Unternehmen brechen; HB, S. 12 und 13
- Bundesregierung will Klimaschutzziele im Gebäudebereich mit umfangreichen Hilfen für Hausbesitzer erreichen; HB, S. 15
- Metabo-Eigentümer wollen Mehrheit verkaufen (Interview); HB, S. 29
- Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner schlägt eine Absicherung vor, um private Anleger zur Finanzierung Griechenlands zu bewegen (Gastbeitrag); HB, S. 56
- EU-Datenpläne mit Verfassung nicht vereinbar; FTD, S. 1
- Renault-Hauptaktionär Frankreich will Macht von Carlos Ghosn kappen; FTD S. 4
- Baukonzern Strabag plant Milliardeninvestitionen in deutsche Windparks; FTD, S. 4
- Zwei Bieter für K+S-Sparte Compo übrig; FTD, S. 5
- Internetinvestor Ströer drängt ins Geschäft mit Gutscheinen; FTD, S. 7
- Widerstand gegen Röttgens Solarpläne; FTD, S. 9
- Zentralbankchef Belka: Polen lässt sich mit Euro-Beitritt Zeit (Interview); FTD S. 17
- Vier weitere Banken in New York wegen Hypothekenpraxis im Visier; FT, S. 15
- AIG-Aktien dürften zwischen 29 und 30 US-Dollar kosten; WSJE; S. 24
- Bundeskartellamt prüft die Einleitung mehrerer Wettbewerbsverfahren gegen die grossen deutschen Mineralölkonzerne; FAZ, S. 9
- Netzbetreiber 50 Hertz: 'Im Krisenfall müssen wir Stromverbraucher abschalten' (Interview); FAZ, S. 11
- Thyssen-Krupp-Werft HDW kündigt griechische U-Boot-Aufträge; FAZ, S. 12
- Munich Re wächst mit medizinischer Versorgung; FAZ, S. 15
- Kapitalanlagegesellschaft Universal-Investment will ins Immobiliengeschäft einsteigen; BöZ, S. 1 und 2
- Presse: VW holt Daimler-Manager für Nutzfahrzeug-Sparte; Manager-Magazin
- EU erwägt bei neuen Eigenkapitalregeln Übergangsfristen; Die Welt, S. 10
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/chs

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