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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER ERWARTET - Nach dem Erholungsversuch vom Vortag dürfte der Dax am Mittwoch wieder seinen Abwärtstrend fortsetzen. BGC Partners taxierte den Leitindex am Morgen um 0,87 Prozent tiefer bei 7.088 Punkten. Am Dienstag hatte sich das Kursbarometer zeitweise um mehr als 1 Prozent erholt, schloss jedoch nach Abgaben im späten Handel nur noch um 0,41 Prozent höher. Die Vorgaben sorgen am Mittwoch erneut für Mollstimmung. So verlor der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss vom Vortag 0,90 Prozent und auch in Asien dominierten am Morgen negative Vorzeichen. Das US-Wirtschaftswachstum und die Schuldenkrise der Eurozone sorgen bei Marktteilnehmern und Anlegern weiter für Unsicherheit. Am Vormittag richten sich die Blicke unter anderem auf das GfK-Konsumklima, bevor am Nachmittag US-Konjunkturdaten für neue Impulse sorgen dürften.
USA: - MODERATES MINUS - An der Wall Street ist der US-Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) am Dienstag angesichts einer Erholung im Rohstoffsektor und Sorgen um eine sich möglicherweise abschwächenden Wirtschaft zwischen Gewinnen und Verlusten hin- und hergependelt. Zum Handelsschluss stand er bei 12.356,21 Punkten und damit um 0,20 Prozent tiefer. Es war der dritte Handelstag in Folge mit Verlusten. Der marktbreite S&P-500-Index gab 0,08 Prozent auf 1.316,28 Punkte ab. An der Technologiebörse Nasdaq schloss der Composite Index um 0,46 Prozent schwächer bei 2.746,16 Punkten. Der Nasdaq 100 verlor 0,57 Prozent auf 2.303,55 Punkte.
JAPAN: - VERLUSTE - Der Nikkei-225-Index hat am Mittwoch Verluste hinnehmen müssen. Börsianer führten dies einmal mehr auf die Sorgen um die europäische Schuldenkrise sowie um die Entwicklung der US-Wirtschaft zurück. Etwa eine dreiviertel Stunde vor Handelsschluss lag der Leitindex mit 0,33 Prozent im Minus bei 9.446,24 Punkten.
DAX7.150,66+0,41%
XDAX7.132,92+0,26%
EuroSTOXX 502.801,27+0,25%
Stoxx502.580,23+0,17%
DJIA12.356,21-0,20%
S&P 5001.316,28-0,36%
NASDAQ 1002.303,55-0,64%
Nikkei9.446,24-0,33%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - GUT BEHAUPTET ERWARTET - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Mittwoch mit einer gut behaupteten Tendenz. Marktbewegendes Thema sollte die europäische Schuldenkrise bleiben, hiess es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Mithin dürften die Anleger weiterhin sichere Anlagen wie deutsche Staatsanleihen bevorzugen. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 124,75 und 125,40 Punkten.
Bund-Future125,00-0,10%
T-Note-Future123,30+0,13%
T-Bond-Future125,59+0,20%
DEVISEN: - GIBT NACH - Der Euro hat am Mittwoch im asiatischen Handel nachgegeben. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,4044 US-Dollar, nachdem sie zuvor noch über der Marke von 1,41 Dollar gelegen hatte. Belastend wirke weiter die Schuldenkrise, hiess es am Markt. Im Blick sei vor allem die Entwicklung in Griechenland.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD1,4044-0,40%
USD/Yen 81,92-0,15%
Euro/Yen115,02-0,57%
ROHÖL - GIBT ETWAS NACH - Die Ölpreise haben am Mittwoch einen Teil ihrer Vortagsgewinne abgegeben. Ausschlaggebend für die zuletzt schwächere Tendenz am Ölmarkt sei der wieder stärkere Dollar, hiess es. Seit Monaten wird der Ölpreis stark vom Kurs der US-Währung bewegt. Hintergrund ist, dass der Dollarkurs die Öl-Nachfrage aus Ländern ausserhalb des Dollar-Raums beeinflusst. Eine starke US-Währung drückt in aller Regel die Nachfrage aus diesen Ländern. Darüber hinaus verwiesen Händler auf jüngste Lagerdaten aus den USA als Belastungsgrund. Am Vorabend hatte das private American Petroleum Institute (API) einen überraschend schwachen Lagerabbau an Rohöl gemeldet.
WTI (NYMEX)98,63 -0,96 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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- HÄNDLER: HSBC HEBT WINCOR NIXDORF AUF 'OVERWEIGHT' ('NEUTRAL')
- HÄNDLER: JPMORGAN HEBT QSC AUF 'OVERWEIGHT' ('NEUTRAL')
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PRESSESCHAU
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- Japans Ministerpräsident Kan sieht Erdbeben als Gelegenheit für Reformen in seinem Land; FT, S. 1, 4
- EU will nordafrikanischen Ländern mehr Finanzhilfe und freieren Warenverkehr im Gegenzug für Reformen anbieten; FT, S. 3
- Frankreichs Finanzministerin Lagarde will ihr Interesse am Posten des IWF-Chefs verkünden; WSJE Online
- EU-Kommissar Oettinger fordert mehr Wettbewerb auf Erdgas-Markt (Gastkommentar); Handelsblatt, S. 8
- Aigner startet Lebensmittelportal im Juli; Handelsblatt Online
- Telekom muss weitere Anteile an griechischer OTE kaufen; Handelsblatt, S. 18
- Dax-Konzerne verweigern Frauenquoten; FTD, S. 1
- Regierung will laut Koalitionskreisen Brennelementesteuer wieder abschaffen; FTD, S. 1
- Hermes kritisiert Deutsche-Bank-Aufsichtsrat wegen zögerlicher Nachfolger-Suche für Ackermann; FTD, S. 15
- Britischer Wirtschaftsminister Cable: Griechenland muss umschulden; Guardian
- Grüne fordern Milliarden-Fonds für Energiesparer; Frankfurter Rundschau
- Milliardenmarkt Offshore: Baubranche wittert Riesengeschäft; Neue Osnabrücker Zeitung
- Bundesnetzagentur will die Stromkunden an Kosten für Ausbau des schnellen Internets beteiligen; FAZ, S. 10
- Norwegischer Friedensforscher Johan Galtung: 'Griechenland soll die Drachme wieder einführen' (Interview); SZ, S. 18
- OECD-Generalsekretär Angel Gurria: Internationale Organisationen spielen eine wichtige Rolle dabei, Wirtschaftskrisen in Zukunft zu vermeiden (Gastbeitrag); SZ, S. 20
- Ratingmanager David Riley von Fitch macht Europas Kakophonie für die Zuspitzung der Krise mitverantwortlich (Interview); BöZ, S. 7
- Finanzchef Antonius Wagner: Logwin schliesst Restrukturierung ab (Interview); BöZ, S. 11
- Commerzbank-Staatsanleihe-Spezialist Christoph Rieger: 'Eine Laufzeitenverlängerung allein reicht nicht aus' (Interview); BöZ, S. 19
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