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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Montag kaum verändert erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 0,03 Prozent tiefer bei 7.107 Punkten. In der Vorwoche ist der deutsche Leitindex um 0,76 Prozent gefallen. Nun fehlten zum Wochenstart die neuen Impulse und auch die Vorgabe aus Asien gebe wegen des dünnen Handels keine klare Richtung vor, sagte Analyst Ben Potter von IG Markets. Indes wirkt die Entwicklung der Wall Street nach Handelsschluss in Deutschland leicht negativ: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones verlor 0,23 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Freitag. Auf der Agenda stehen keine potenziell marktbewegenden Termine, lediglich die Überprüfung Aktienindizes der Deutschen Börse nach Handelsschluss und auch die Entwicklerkonferenz von Apple in den USA könnte im Vorfeld bereits das Interesse der Anleger auf sich ziehen.
USA: - SCHWÄCHER - Nach enttäuschenden Arbeitsmarktzahlen hat der Dow-Jones-Index am Freitag nachgegeben und damit bereits den fünften Wochenverlust in Folge hinnehmen müssen. Eine derart lange Serie hatte es zuletzt Mitte 2004 gegeben. In den USA war die Beschäftigung im Mai dieses Jahres deutlich geringer als erwartet gestiegen. Zudem kletterte die Arbeitslosenquote auf 9,1 Prozent, während zugleich aber die Stundenlöhne überraschend deutlich zulegten. Der US-Arbeitsmarkt hat im Mai nach Einschätzung der Helaba "auf ganzer Linie" enttäuscht. "Hoffnungen auf eine starke Konsumbelebung scheinen daher nicht berechtigt", meinten die Experten. Etwas begrenzt wurde das Minus im Markt aber durch die Nachricht, dass sich im Mai die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor überraschend stark aufgehellt hatte.
JAPAN: - VERLUSTE - Belastet von schwachen Vorgaben ist die Börse in Tokio am Montag schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Händler verwiesen auf die schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag als Belastungsfaktor. Zudem brachen die Papiere von Tokyo Electric Power ach neuen Berichten über Milliardenverluste ein, was auch andere Versorgertitel belastete.
DAX 7.109,03 +0,49%
XDAX 7.113,08 +0,13%
EuroSTOXX 50 2.789,11 +0,24%
Stoxx50 2.555,85 -0,29%
DJIA 12.151,26 -0,79%
S&P 500 1.300,16 -0,97%
NASDAQ 100 2.292,31 -1,48%
Nikkei 9.379,32 -1,19%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - KNAPP BEHAUPTET ERWARTET - Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Montag laut Experten knapp behauptet tendieren. Die unmittelbare Zahlungsunfähigkeit von Griechenland ist laut HSH Nordbank abgewendet, der Blick sollte sich damit auf die mittelfristige Finanzierung des Landes für die nächsten drei Jahre richten. "Während sich die Risikoprämien insbesondere bei den kürzer laufenden Staatsanleihen der Euro-Peripherieländer heute weiter zurückbilden sollten, dürften sich Bundesanleihen als sicherer Krisenhafen mit Kursgewinnen heute schwer tun." Den Bund-Future sieht die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau zwischen 124,70 und 125,50 Punkten.
Bund-Future 125,17 -0,19%
T-Note-Future 124,75 -0,02%
T-Bond-Future 126,56 -0,10%
DEVISEN: - WEITER ÜBER 1,46 DOLLAR - Der Kurs des Euro stand auch am Montagmorgen im frühen Handel nach wie vor im Zeichen der schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag sowie den zuletzt positiven Nachrichten für das hoch verschuldete Griechenland. Die Gemeinschaftswährung hielt sich komfortabel über der Marke von 1,46 US-Dollar und notierte zuletzt bei 1,4638 US-Dollar. Laut Börsianern rückt damit die Schwelle von 10,50 Dollar wieder in den Fokus. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,4488 (Donnerstag: 1,4460) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6902 (0,6916) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4635 +0,06%
USD/Yen 80,32 +0,12%
Euro/Yen 117,53 +0,15%
ROHÖL - LEICHT GEFALLEN - Die Ölpreise sind am Montag im asiatischen Handel leicht gefallen. Weiterhin lasteten die zuletzt enttäuschend ausgefallenen US-Konjunkturdaten auf den Ölpreisen, sagten Händler. Der gesunkene US-Dollar dämpfe jedoch die Verluste.
WTI (NYMEX) 100,09 -0,13 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Die Qualität der Bankenaufsicht in Deutschland wird von den Kreditinstituten schwächer eingestuft als vor
der Finanzmarktkrise (Studie); HB, S. 32
- Valmet will zum Weltmarktführer bei Cabriodächern werden (Gespräch); HB, S. 28
- Für den Rückversicherer Munich Re stellt ein Hurrikan in den USA mit das grösste Risiko dar (Gespräch);
HB, S. 36
- Daimler und Rolls-Royce erwarten nach einem wochenlangen Übernahmekampf, den Diesel-Grossmotorenhersteller
Tognum übernehmen zu können (Gespräch); HB, S. 24
- Finanzminister Schäuble will Banken an möglichem zweiten Hilfspaket für Griechenland beteiligen; HB, S. 4
- Microsoft investiert Milliarden in das sogenannte Cloud-Computing
- Vermieten von Speicherkapazität und Rechenleistung im Internet (Gespräch); HB, S. 22
- Air France will Afrika-Geschäft vor zunehmender Konkurrenz verteidigen (Gespräch); FTD, S. 4
- Schweizer Solarfirma Meyer Burger stellt sich auf einen langen Übernahmepoker um den Rivalen Roth & Rau ein
(Gespräch); FTD, S. 4
- Airbus warnt vor Emissionshandels-Krieg mit China (Gespräch); FT, S. 1
- Die Euro-Zone verlangt für die geplante Aufstockung des Hilfspakets für Griechenland zusätzliche
Sicherheiten von der Regierung in Athen; FTD, S. 1
- Permira denkt nicht an Verkauf von ProSiebenSat.1 (Gespräch); SZ, S. 18
- Bei Ferrostaal will Münchner Staatsanwaltschaft illegale Gewinne in Millionenhöhe abschöpfen; SZ, S. 17
- Wirtschaftsprüfer sollen dem Energiekonzern Vattenfall Bilanztricks zum Nachteil für die Stadt Hamburg
vorgehalten haben; Spiegel
- Eon-Chef Johannes Teyssen verteidigt seine angekündigte Klage gegen die Brennelementesteuer (Gespräch);
Focus
- Sportartikelriese Adidas will jetzt auch in Deutschland eigene Geschäfte für seine Mode-Marke Neo eröffnen
(Gespräch); Wirtschaftswoche
- Bahnchef Rüdiger Grube hat sich bereit erklärt, den Baustopp für Stuttgart 21 um gut einen Monat zu
verlängern (Gespräch); Stuttgarter Nachrichten
/rum

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