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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER ERWARTET - Belastet von erneut schwachen Vorgaben der Wall Street werden die deutschen Aktienindizes auch am Mittwoch schwächer erwartet. IG Markets taxierte den Dax am Morgen um 0,52 Prozent tiefer bei 7.066 Punkten. Die Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke über einen nur schlaffen Aufschwung habe die Stimmung an der Wall Street im späten Handel verdorben und für eine schlechte Vorgabe gesorgt, sagte ein Händler am Morgen. Das sollte den Markt aber nicht nachhaltig belasten, da die Wahrscheinlichkeit einer weiter lockeren Geldpolitik mit einem QE3-Programm steige. Die Vorgabe der Wall Street ist negativ: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones verlor 0,50 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend. Kabel Deutschland stehen mit Zahlen zum vierten Quartal im Blick und am Nachmittag dürften der Ölbericht aus den USA sowie das Beige Book am Abend noch für Impulse sorgen.
USA: - SPÄTER VERLUSTE - US-Notenbankchef Ben Bernanke hat mit seinen Aussagen zur US-Wirtschaft den Erholungsversuch in den wichtigsten US-Indizes am Dienstag ausgebremst. Der oberste Währungshüter der USA konstatierte eine schwächere Wachstumsdynamik als erwartet, gab jedoch keine Hinweise auf neue Massnahmen der Fed. Der bis dahin etwas erholte Dow-Jones-Index gab daraufhin im späten Handel seine Gewinne ab und sank um 0,16 Prozent auf 12.070,81 Punkte. Er beendete damit den fünften Tag in Folge im Minus. Der marktbreite S&P-500 verlor 0,10 Prozent auf 1.284,94 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq büsste der Nasdaq Composite 0,04 Prozent ein auf 2.701,56 Punkte, und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 0,24 Prozent auf 2.268,96 Punkte nach.
JAPAN: - INS PLUS GEDREHT - Der japanische Nikkei-225-Index ist am Mittwoch im späten Handel moderat ins Plus gedreht. Zuvor hatten die Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke zur US-Wirtschaft belastet. Der oberste Währungshüter der USA konstatierte eine schwächere Wachstumsdynamik als erwartet, gab jedoch keine Hinweise auf neue Massnahmen der Fed. Das habe den Yen gestärkt. Allerdings halfen Kursgewinne im Finanzsektor das Minus mehr als auszugleichen.
DAX 7.103,25 +0,26%
XDAX 7.066,07 +0,37%
EuroSTOXX 50 2.774,50 +0,33%
Stoxx50 2.537,51 -0,11%
DJIA 12.070,81 -0,16%
S&P 500 1.284,94 -0,10%
NASDAQ 100 2.268,96 -0,24%
Nikkei 9.446,85 +0,04%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - SCHWÄCHER ERWARTET - Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Mittwoch von Experten schwächer erwartet. "Finanzminister Schäubles Vorschlag, die Laufzeiten der griechischen Anleihen um sieben Jahre zu verlängern, dürfte für eine gewisse Verunsicherung sorgen", schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Im Fokus stehe jedoch die EZB-Sitzung am Donnerstag, bei der aller Voraussicht nach die nächste Zinserhöhung im Juli angekündigt werde. Zudem sollten weitere positive Konjunkturindikatoren aus Deutschland (Industrieproduktion und Exporte) die Bundesanleihen belasten. Die HSH Nordbank sieht den Bund-Future in einer Handelsspanne von 124,00 bis 125,00 Punkte.
Bund-Future 125,05 -0,41%
T-Note-Future 124,80 -0,01%
T-Bond-Future 126,41 0,05%
DEVISEN: - WEITER FEST - Der Euro hat am Mittwoch einen holprigen Start erwischt und sich von seinem Monatshoch gegenüber dem US-Dollar kurzzeitig entfernt. Zuletzt legte er aber wieder deutlich zu und stand zuletzt bei 1,4672 US-Dollar. Vor allem der Ausblick von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke vom Vorabend bewege den Devisenmarkt, hiess es von Marktteilnehmern. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,4652 (Montag: 1,4596) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6825 (0,6851) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4670 -0,11%
USD/Yen 80,06 -0,09%
Euro/Yen 117,44 -0,19%
ROHÖL - PREISE GEFALLEN - Die Ölpreise sind am Mittwoch im asiatischen Handel gefallen. Händler begründeten den Rückgang mit dem Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) an diesem Mittwoch in Wien. Am Markt werde mittlerweile mit einer Anhebung der Förderquoten gerechnet. Vor allem das grösste Förderland Saudi-Arabien hat sich hierfür ausgesprochen. Der im frühen Handel etwas erholte Dollar-Wechselkurs habe die Ölpreise belastet.
WTI (NYMEX) 98,57 -0,52 USD (7:15 Uhr)
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TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
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*HÄNDLER: HSBC HEBT FRAPORT AUF 'OVERWEIGHT' ('NEUTRAL')
*HÄNDLER: ING HEBT COMMERZBANK AUF BUY (HOLD)
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PRESSESCHAU
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- Eon-Chef Johannes Teyssen fordert die Bundesregierung auf, die Kosten des Atomausstiegs nicht nur den Energiekonzernen aufzubürden; HB, S. 7
- Firmen reissen sich um die Schulabgänger wie schon seit vielen Jahren nicht mehr (Gespräch mit DIHK-Präsident); HB, S. 14
- MAN holt Siemens-Manager in den Vorstand; FTD, S. 2
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verlangt den Tausch von ausstehenden Griechenland-Anleihen in neue Anleihen; HB, S. 4
- Einstieg von Qatar Airways bei Frachtfluggesellschaft Cargolux steht unmittelbar bevor; FTD, S. 5
- Heidelberger Druck rechnet nach dem Einbruch mit einer schrittweisen Erholung (Gespräch); HB, S. 26
- Investor Triton kauft 17-Prozent-Paket an Altersheimbetreiber Curanum; HB, S. 21
- Slowenischer Notenbank-Chef warnt vor möglichen Folgen der massiv gestiegenen Staatsschulden im eigenen Land; HB, S. 17
- Atomausstieg in Deutschland stösst auf starke Verfassungsrechtliche Bedenken; FTD, S. 1
- Abrupte Energiewende bringt die deutschen Stromnetze laut Tennet-Chef an ihre Belastungsgrenzen; FTD, S. 3
- Schäuble warnt vor Griechenland-Pleite und fordert Umschuldung, BöZ S. 1,7; FAZ S. 1,9; Welt Berlinausgabe S. 1, 9; SZ Münchener Ausgabe S. 1;
- Bundesbank bewertete Depfa-Papiere zu hoch; Die Welt, S. 9;
- Boeing will im Laufe des Jahres noch über mögliches neues Flugzeug für Kurzstreckenverkehr entscheiden; SZ, S. 20;
- Dekabank-Finanzvorstand sieht in neuen Vorschriften für Banken (Basel III) Gefahr für deutsche Langfristkultur. Scharfe Kritik an chaotischen Ablauf des Banken-Stresstests; BöZ, S. 1,5
- Früherer hessischer Finanzminister Weimer geht zum Soffin; BöZ, S. 1
- Intel will Mitarbeiterzahl in Dresden auf 100 verdoppeln; Dresdner Neuesten Nachrichten
- Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hält den Atomkonsens der Bundesregierung für rechtlich nicht angreifbar; Münchner Merkur
- Energieverband: Einstieg in Zeitalter der Erneuerbaren inkonsequent (Gespräch mit Geschäftsführer Klusmann); Berliner Zeitung
- Chinesischer Staatskonzern China National Petroleum Corp (CNPC) will Präsenz in Kuba ausbauen; China Petroleum Daily
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WEITERE ÜBERSICHTEN UND PROGNOSEN IM DPA-AFX DIENST
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- Termine des Tages - Suchbegriff "Tagesvorschau"
- Übersicht Unternehmensmeldungen ab 17.30 Uhr - Suchbegriff "UNTERNEHMEN"
- Aktualisierte Konjunkturprognosen Eurozone/USA - Suchbegriff "Eurozone"
- Boersentag auf einen Blick - Teil 2 folgt bis 08.20 Uhr
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/rum

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The citizens' meeting

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1968 in der Schweiz

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