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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - LEICHTER - Ohne eine Entscheidung der Griechenlandfrage wird der
Dax am Montag schwächer erwartet. ETX Capital taxierte den Leitindex knapp zwei
Stunden vor Handelsstart um 0,46 Prozent tiefer bei 7.131 Punkten. In der
Vorwoche hatte der Dax nach einer Durststrecke von sechs Verlustwochen in Folge
wieder ein Plus von 1,33 Prozent eingefahren und in Hoffnung auf Fortschritte in
Griechenland vor dem Wochenende einen erneuten Befreiungsschlag versucht. Die
Vorgabe ist negativ: Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor 0,76
Prozent seit dem Xetra-Handelsschluss am Freitag. Ein Börsianer sagte:
"Griechenland bleibt im Fokus und die Verschiebung der Hilfe wird den
Aktienmarkt belasten. Ein Indiz dafür liefert schon der schwache Euro." Auf der
Agenda stehen keine entscheidenden Termine. Aufträge vom Internationalen Luft-
und Raumfahrtsalon in Le Bourget könnten Impulse geben.
USA: - FESTER - Ein Hoffnungsschimmer in der griechischen Finanzkrise hat am
Freitag die sechswöchige Talfahrt am US-Aktienmarkt beendet. Nach der Einigung
zwischen Frankreich und Deutschland auf eine gemeinsame Position zur Lösung der
Schuldenfrage schaffte der Dow-Jones-Index wieder den Sprung über die
psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten und verbuchte damit ein
Wochenplus von 0,44 Prozent. Zusätzlichen Rückenwind erhielten die Indizes auch
durch die Nachricht, dass in den USA der Sammelindex der Frühindikatoren im Mai
deutlich stärker als erwartet gestiegen war.
JAPAN: - FESTER - Die Einigung von Deutschland und Frankreich auf eine
Griechenland-Lösung zum Wochenausklang stützte am Morgen auch in Tokio die
Kurse. Die Anleger bleiben Börsianern zufolge jedoch vorsichtig, zumal
endgültige Entscheidungen nun erst im Juli fallen sollen.
DAX 7.164,05 +0,76%
XDAX 7.159,44 +0,90%
EuroSTOXX 50 2.770,12 +1,45%
Stoxx50 2.514,10 +0,26%
DJIA 12.004,36 +0,36%
S&P 500 1.271,50 +0,30%
NASDAQ 100 2.192,96 -0,32%
Nikkei 9.364,63 +0,14% (6:50 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - FESTER - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Montag mit einer
festen Tendenz. Das Treffen der Eurofinanzminister ging am Morgen ohne konkrete
Ergebnisse zu Ende, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. In Anbetracht
der fehlenden Unterstützung des Sparprogramms durch die griechische Opposition
und der vom griechischen Ministerpräsidenten gestellt Vertrauensfrage "ist das
ein Spiel mit dem Feuer". Dem entsprechend sollen die Kurse der deutschen
Staatsanleihen als "sicherer Hafen" gesucht sein. Den richtungsweisenden
Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 125,80 und 127,50 Punkten.
Bund-Future 126,22 -0,23%
T-Note-Future 125,42 +0,05%
T-Bond-Future 127,16 +0,02%
DEVISEN: - SCHWÄCHER - Der Euro hat die Woche mit Abgaben begonnen. Nach
deutlichen Kursgewinnen in Reaktion auf die Einigung von Deutschland und
Frankreich auf eine Lösung für Griechenland am Freitag belastete am Morgen das
ohne konkrete Ergebnisse gebliebene Treffen der Eurofinanzminister die
Gemeinschaftswährung. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs
am Freitagnachmittag noch auf 1,4270 (Donnerstag: 1,4088) Dollar festgesetzt.
Der Dollar kostete damit 0,7008 (0,7098) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4224 -0,37%
USD/Yen 80,22 +0,11%
Euro/Yen 114,08 -0,28%
ROHÖL - SCHWÄCHER - Die Ölpreise sind am Montag wegen der Sorge vor einer
weiteren Zuspitzung der Schuldenkrise in der Eurozone und einem Abflauen der
Weltwirtschaft kräftig gesunken. Im asiatischen Handel verlor ein Barrel
(159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 1,14 US-Dollar auf
112,07 Dollar. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Referenzsorte West Texas
Intermediate (WTI) sank um 1,39 Dollar auf 92,01 Dollar.
WTI (NYMEX) 92,01 -1,39 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Händler sauer auf GM - Bekenntnis zu Opel gefordert; HB, S. 22
- Steuereinnahmen steigen im Mai sprunghaft an; HB, S. 5
- EU will Klimaanlagen auf Effizienz trimmen; HB, S. 17
- Baloise-Chef Strobel: Gut ins zweite Quartal gestartet; HB, S. 34
- Riester-Affäre: Munich-Re-Tochter Ergo drohen strafrechtliche Konsequenzen;
HB, S. 1, 6
- Neuer Skandal bei Ergo: Victoria-Kundenberatung im Jahr 2009 in der Kritik;
FTD, S. 1
- Russlands Präsident Medwedjew: Keine Kampfkandidatur gegen Putin bei Wahl 2012
(Gespräch); FT, S. 1, 9
- Siemens-USA-Chef Spiegel: Trotz hoher Arbeitslosenquote ist es schwierig, die
richtigen Arbeitnehmer zu finden; FT, S. 5
- Telekom-Firma Pacnet bietet rund 500 Millionen US-Dollar für Auslandsgeschäft
von C&W Worldwide; FT, S. 15
- Britische Regierung prüft weitere Privatisierungen bei staatlicher
Rentenversicherung und NHS; WSJE, S. 1, 3
- SPD-Fraktionsvize Heil: Deutschland braucht eine Fachkräfte-Allianz
(Gespräch); Welt, S. 10
- Accenture-Deutschland-Chef Riemensperger: Der Atomausstieg wird zur
Innovationswelle führen (Gespräch); Welt, S. 14
- Bundesverbraucherministerin Aigner mit Blick auf EHEC-Krise über selbst
ernannte Experten, die Kritik an ihrem Management und nachhaltiges Wirtschaften
(Gespräch); Welt, S. 6
- BDI-Chef verlangt verlässliche Stromversorgung; Welt, S. 2
- Belgien warnt in Griechenland-Krise vor Ansteckung; La Tribune
- Verdacht auf Schmiergeld-Skandal bei Sanofi-Aventis; Spiegel
- Mineralölkonzerne verdienen an Chaos um E10; Spiegel
- Atomindustrie bereitet Verfassungsklagen vor; Spiegel; SZ, S. 5
- Schlichter Geissler zu Stuttgart 21: Kein Weiterbau um jeden Preis; SZ, S. 5
- Baden-Württembergs Innenminister Gall (SPD): Bahn-Projekt notfalls mit Gewalt
ermöglichen; SZ, S. 5
- Adidas-Chef erwartet kleinen Schub von Frauenfussball-WM; Nürnberger Zeitung
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