Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

MORNING BRIEFING - International

FRANKFURT (awp international)
----------
AKTIEN
----------
DEUTSCHLAND: - FESTER - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag dank freundlicher Vorgaben etwas fester in den Handel starten. BGC Partners taxierte den Dax am Morgen bei 7.177 Punkten um 0,37 Prozent fester. Die Unsicherheit um Griechenland werde den Markt aber weiter beherrschen, kommentierte ein Händler. In Griechenland stimmt das Parlament in der Nacht zum Mittwoch über die von Regierungschef Giorgos Papandreou gestellte Vertrauensfrage ab. Die jüngsten Aussagen von Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker sorgten laut Börsianern inzwischen für etwas Rückenwind. Die Vorgaben sind positiv: Die Wall Street hatte sich am Montag freundlich aus dem Handel verabschiedet und der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stieg seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 0,11 Prozent. In Asien legten die Börsen ebenfalls zu. Neben Griechenland dürfte hierzulande noch der ZEW-Index am Vormittag für Bewegung sorgen.
USA: - FESTER - Die Hoffnung auf eine Rettung des schuldengeplagten Griechenland hat die US-Börsen zum Wochenauftakt gestützt. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Montag 0,63 Prozent höher bei 12.080,38 Punkten. Er knüpfte damit an seine positive Entwicklung vor dem Wochenende an und setzte sich weiter von der psychologisch wichtigen und zuletzt umkämpften 12.000-Punkte-Marke ab. Der breit gefasste S&P-500-Index gewann 0,54 Prozent auf 1.278,36 Punkte. Auch an der Technologiebörse Nasdaq ging es bergauf: Der Composite Index rückte um 0,50 Prozent auf 2.629,66 Punkte vor und der Nasdaq 100 gewann 0,52 Prozent auf 2.204,36 Punkte.
JAPAN: - FESTER - Der Aktienmarkt in Tokio präsentierte sich am Morgen freundlich. Zurückhaltung vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch bremse jedoch die Aufwärtsdynamik, hiess es am Markt.
DAX 7.150,21 -0,19%
XDAX 7.163,18 +0,05%
EuroSTOXX 50 2.748,01 -0,80%
Stoxx50 2.507,84 -0,25%
DJIA 12.080,38 +0,63%
S&P 500 1.278,36 +0,54%
NASDAQ 100 2.204,36 +0,52%
Nikkei 9.392,31 +0,41% (6:45 Uhr)
----------
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
----------
RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Dienstag mit kaum veränderten Kursen zum Handelsauftakt. Vor der mit Spannung erwarteten Vertrauensfrage der Regierung in Griechenland am Abend werden sich die Marktteilnehmer in Zurückhaltung üben, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Die Bewältigung der Schuldenkrise in der Eurozone bleibe das vorherrschende Thema am deutschen Rentenmarkt. Die politischen Beobachter würden davon ausgehen, dass die Regierung in Athen trotz knapper Mehrheit die Vertrauensfrage überstehen werde, schreiben die Experten. "Passiert das nicht, steht Euroland vor grossen Schwierigkeiten, denn einen Plan B gibt es nicht." Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 125,60 und 126,60 Punkten.
Bund-Future 126,10 -0,10%
T-Note-Future 125,34 -0,01%
T-Bond-Future 127,31 +0,07%
DEVISEN: - FESTER - Vor der wichtigen Vertrauensfrage in Griechenland tendierte der Euro am Morgen auf höherem Niveau seitwärts. Zuletzt wurden für die Gemeinschaftswährung 1,4340 Dollar bezahlt. Am Montagnachmittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,4235 (Freitag: 1,4270) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,7025 (0,7008) Euro gekostet.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4340 +0,24%
USD/Yen 80,14 -0,15%
Euro/Yen 114,95 +0,09%
ROHÖL - FESTER - Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Talfahrt der vergangenen Handelstage vor der mit Spannung erwarteten Vertrauensfrage der Regierung in Griechenland vorerst beendet und leicht zugelegt. Im asiatischen Handel verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August um 15 Cent auf 111,84 US-Dollar. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 63 Cent auf 94,26 Dollar.
WTI (NYMEX) 94,26 +0,63 USD (7:15 Uhr)
----------
PRESSESCHAU
----------
- Regierung beäugt Hochfrequenzhandel kritisch; HB, S. 35
- AstraZeneca bestimmt Dentsply als bevorzugten Käufer für Implantat-Tochter;
FT, S. 15
- Bahn-Tochter DB Schenker vor Rückzug aus USA-Geschäft; FTD, S. 3
- Pixelpark-Chef Wagner hofft auf Comeback seines Unternehmens; FTD, S. 8
- BaFin mahnt sechs Banken wegen mangelnder Risikosteuerung ab; FTD, S. 15
- Bundeswirtschaftsminister Rösler kritisiert EU-Pläne zur Energieeffizienz;
FAZ, S. 11
- Leiter RWE-Wirtschaftspolitik Schiffer: Strompreise unter Marktbedingungen
(Gastbeitrag); FAZ, S. 12
- Postbank vor Einschnitten; FAZ, S. 17
- Bundesbank-Vorstandsmitglied Dombret: "Athen muss seiner Verantwortung gerecht
werden" (Gespräch); Börsen-Zeitung, S. 6
- Privater Krankenhauskonzern Sana sammelt 160 Millionen Euro ein (Gespräch);
Börsen-Zeitung, S. 10
- Deutsche Asset Management: Status des sicheren Hafens bei Bundesanleihen ist
angeknackst (Gespräch); Börsen-Zeitung, S. 19
- Grosse Paketdienste kündigen steigende Preise an; Welt, S. 11
- ThyssenKrupp-Aufsichtsratschef Cromme: "Wir brauchen den Euro gerade jetzt"
(Gespräch); Bild, S. 2
- In Deutschland erhöhen 66 Gasversorger im Juli und August ihre Tarife; Bild,
S. 1
- Britischer Premier Cameron schwört: Keine britischen Steuergelder für
Griechenland; The Times

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.