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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FEST - Die Aussicht auf weitere Milliardenhilfen für Griechenland dürfte zum Wochenschluss für einen positiven Handelsauftakt am deutschen Aktienmarkt sorgen. Finspreads taxierte den Dax am Morgen um 1,00 Prozent fester bei 7.221 Punkten, nachdem der deutsche Leitindex am Vortag noch wegen der Sorgen um die US-Wirtschaft deutlich nachgegeben hatte. Die EU-Staats- und Regierungschefs stellen dem krisengeschüttelten Griechenland ein neues Hilfspaket in Aussicht. Daran soll der Internationale Währungsfonds (IWF) beteiligt werden. Vorbedingung dafür sei, dass das griechische Parlament das Spar- und Privatisierungsprogramm der Regierung billige. Dies, zusammen mit dem Verlustabbau im späten Handel an der Wall Street stütze den Markt, erklärte ein Händler. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gewann seit Xetra-Schluss 1,40 Prozent. Neben dem Ifo-Index am Vormittag dürften am Nachmittag einige US-Daten bewegen.
USA: - SCHWÄCHER - Sorgen über die wirtschaftliche Zukunft der USA haben am Donnerstag den Börsen in New York Verluste beschert. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war in der vergangenen Woche überraschend stark gestiegen. Zudem hatte die Notenbank Fed sich am Vortag pessimistischer als zuletzt zur US-Konjunktur geäussert. Diese habe sich langsamer als erwartet erholt, hatte die Notenbank in ihrer Erklärung zum Zinsentscheid geschrieben. Die ungünstige Mischung habe nach der jüngsten viertägigen Erholungsrally Gewinnmitnahmen ausgelöst, sagten Marktteilnehmer.
JAPAN: - FESTER - Die Aussicht auf ein weiteres Rettungspaket für Griechenland kam auch bei den Anlegern in Tokio gut an. Deutliche Kursgewinne waren die Folge, trotz aufgrund gesunkener Rohölpreise schwächelnder Ölwerte.
DAX 7.149,44 -1,77%
XDAX 7.205,67 -0,72%
EuroSTOXX 50 2.730,86 -2,30%
Stoxx50 2.491,56 -1,34%
DJIA 12.050,00 -0,49%
S&P 500 1.283,50 -0,28%
NASDAQ 100 2.255,05 +0,86%
Nikkei 9.653,64 +0,59% (6:55 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - SCHWÄCHER - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Freitag nach dem Höhenflug vom Vortag nur mit leichten Kursverlusten zum Handelsauftakt. Die Verhandlungen der griechischen Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds, der EU und der Europäischen Zentralbank über die neuen Sanierungsauflagen seien zwar erfolgreich abgeschlossen worden, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Das sei aber nur als kleiner Erfolg zu werten. Die Skepsis und Risikoaversion der Anleger seien nach wie vor hoch. Zudem stehe die entscheidende Hürde noch bevor, denn die Regierung in Athen müsse die Sanierungsmassnahmen erst noch durchs Parlament bringen. Ausserdem dürfte der Bund-Future im Handelsverlauf vom voraussichtlich rückläufigen ifo-Geschäftsklimaindex gestützt werden. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 126,70 bis 127,35 Punkten.
Bund-Future 126,94 +0,63%
T-Note-Future 125,25 -0,07%
T-Bond-Future 126,97 -0,20%
DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der seit dem Vorabend deutlich erholte Euro tendierte am Morgen seitwärts. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,4269 Dollar. Grund für die Kursgewinne war das von den EU-Staats- und Regierungschefs in Aussicht gestellte weitere Rettungspaket für Griechenland.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4269 +0,04%
USD/Yen 80,47 +0,10%
Euro/Yen 114,86 +0,12%
ROHÖL - ERHOLT - Die Ölpreise haben am Freitag nach einer rasanten Talfahrt vom Vortag zu einer Erholung angesetzt. Zahlreiche Investoren hätten das aktuelle Preisniveau als gute Kaufgelegenheit gewertet, hiess es von Händlern und sie sprechen von Schnäppchenjägern. Im asiatischen Handel erholte sich der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent um 1,34 US-Dollar auf 108,60 Dollar. Der Preis für ein Barrel Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,24 Dollar auf 92,26 Dollar.
WTI (NYMEX) 92,26 -1,24 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Europa-GmbH steht vor dem Aus; HB, S. 4
- CDU-Generalsekretär Gröhe: "Die Konsolidierung hat Vorrang vor Steuersenkungen" (Gespräch); HB, S. 13
- US-Ökonom Reich: "Wir brauchen ein neues Konjunkturprogramm!" (Gespräch); HB, S. 15
- Externes Mitglied im geldpolitischen Ausschuss der Bank of England Posen fordert von deutscher Politik mehr Kapital für heimische Banken, um Griechenlandkrise zu lösen (Gastbeitrag); HB, S. 72
- Neue EU-Wertpapieraufsicht ESMA demonstriert Machtanspruch (Gespräch); FTD, S. 1 und S. 18
- Neuer Celesio Chef Pinger sucht nach Strategie für Pharmagrosshändler (Gespräch); FTD, S. 3
- Siemens lässt Deutsche Bahn warten; FTD, S. 3
- US-Wettbewerbshüter knöpfen sich Google-Chefs vor; FTD, S. 2 und WSJE, S. 1
- Fast 30 Milliarden Euro haben die Energiekonzerne für den Rückbau der Kernkraftwerke in Deutschland angehäuft - jetzt wollen die Grünen an das Geld; FTD, S. 10
- Italienischer Modekonzern Zegna kann auf die Börse verzichten (Gespräch); FTD, S. 6
- Arbeitgeberpräsident Hundt fordert Senkung von Sozialabgaben; FTD, S. 9
- Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao: Inflation in diesem Jahr unter Kontrolle (Gastbeitrag); FT, S. 1 und 9
- Haucap/Kühling: Die kommunale Trinkwasserversorgung ist das letzte Monopol ohne wirksame Kontrolle (Gastbeitrag); FAZ, S. 2
- Lufthansa-Chef Franz: "Alleingang bei Emissionsrechten ein ernstes Problem" (Gespräch); FAZ, S. 16
- Der Mikrokredite-Nobelpreisträger Mohammad Yunus befürchtet eine staatliche Übernahme der Grameen-Bank; SZ, S. 25
- Grünen-Fraktionschef Trittin: Merkel kommt uns nicht entgegen; Welt, S. 5
- EADS-Chef Gallois: 'Europa kann sich ein Scheitern des Euro nicht leisten'; WElt S. 14
- Roth: Zustimmung zu Atomausstieg kein 'Blankoscheck'; Mittelbayerischen Zeitung
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ps

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