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MORNING BRIEFING - International

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - LEICHTER ERWARTET - Der Dax dürfte am Montag zunächst an die schwache Tendenz zum Ende der Vorwoche anknüpfen. Finspreads taxierte den Leitindex am Morgen 0,31 Prozent tiefer bei 7.099 Punkten. Die Vorgaben geben einen schwächeren Trend vor: So hatten die Krisensorgen den Dow Jones am Freitag wieder unter die Marke von 12.000 Punkten gedrückt. Der Future auf den US-Leitindex verlor seit Xetra-Schluss 0,33 Prozent und auch in Asien dominierten negative Vorzeichen. Insgesamt liegt der Fokus für diese Woche vor allem auf der Abstimmung im griechischen Parlament über das Sparpaket der Regierung von Ministerpräsident Georgios Papandreou. Am Dienstag und Mittwoch soll das Gremium über das Sparprogramm beraten, bis Ende des Monats - also bis spätestens Donnerstag - muss Papandreou das Ganze durchs Parlament bringen.
USA: - VERLUSTE - Neue Sorgen um die Schuldenkrise in Europa und Kursverluste bei Technologieaktien haben zum Wochenausklang die US-Börsen belastet. Zwar waren frische Wirtschaftsdaten aus den USA erfreulich ausgefallen. Händlern zufolge mieden Anleger angesichts der Unsicherheiten um Griechenland am Freitag aber das Risiko und zogen sich vor dem Wochenende weiter aus dem Aktienmarkt zurück. In der kommenden Woche steht im griechischen Parlament die wegweisende Abstimmung über die geplanten Sparmassnahmen auf der Agenda. Zusätzliche Finanzhilfen für Athen hängen davon ab.
JAPAN: - SCHWÄCHER - In Tokio verzeichnete der Markt zum Wochenstart Verluste. der Nikkei-225-Index gab zuletzt etwa 0,80 Prozent nach. Vor allem Bankenwerte belasteten den japanischen Leitindex. Die Sorgen um die europäische Finanzkrise trugen zur gedämpften Stimmung bei, hiess es am Markt.
DAX 7.121,38 -0,39%
XDAX 7.109,85 -1,33%
EuroSTOXX 50 2.715,88 -0,55%
Stoxx50 2.485,47 -0,24%
DJIA 11.934,58 -0,96%
S&P 500 1.268,45 -1,17%
NASDAQ 100 2.217,06 -1,68%
Nikkei 9.604,57 -0,77%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - FESTE TENDENZ ERWARTET - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten zu Wochenbeginn mit einer anhaltend festen Tendenz. Die Griechenlandkrise dürfte die Anleger weiter in sichere Anlagen wie deutsche Staatstitel treiben, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Vor der wichtigen Abstimmung des Parlaments am Mittwoch über das neue Sparprogramm dürfte die Unsicherheit hoch sein. Von der Zustimmung hängt letztlich die Zukunft Griechenlands und damit auch die weitere Entwicklung der europäischen Schuldenkrise ab. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 127,20 bis 128,10 Punkten.
Bund-Future 127,49 0,43%
T-Note-Future 125,25 -0,07%
T-Bond-Future 126,97 -0,20%
DEVISEN: - SCHWÄCHER - Der Euro ist im frühen Handel zum Wochenstart um die Marke von 1,41 US-Dollar gependelt. Am Markt hiess es, dass die anhaltende Unsicherheit um die neuen Hilfen für Griechenland die Gemeinschaftswährung unter Druck setzten. Im Laufe dieser Woche wird das griechische Parlament über das Sparpaket der Regierung abstimmen. Eine Zustimmung zu den Massnahmen hatten die Geldgeber EU und Internationaler Währungsfonds zur Bedingung für die Auszahlung weiterer Rettungskredite gemacht. Ohne diese droht eine Staatspleite. Zuletzt stand der Euro bei 1,4121 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag noch auf 1,4220 (Donnerstag: 1,4212) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7032 (0,7036) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4125 -0,47%
USD/Yen 80,76 +0,46%
Euro/Yen 114,06 -0,01%
ROHÖL - PREISE GEBEN NACH - Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn an ihre schwache Tendenz der vergangenen Woche angeknüpft. Händler begründeten die jüngsten Kursverluste vor allem mit dem festeren Dollar, der die Ölnachfrage ausserhalb des Dollar-Raums belastet habe. In der vergangenen Woche hatten die Ölpreise schwere Verluste hinnehmen müssen. Ausschlaggebend war die Entscheidung der Internationalen Energieagentur IEA, einen kleinen Teil ihrer Rohöl-Reserven an den Märkten anzubieten. Als Grund wurden Lieferengpässe wegen der Libyen-Krise genannt. Experten nannten hingegen vor allem die anhaltend hohen Ölpreise als Hauptargument für den Schritt.
WTI (NYMEX) 90,11 -1,05 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Metro erwägt Kaufhof-Börsengang; HB, S. 4
- Eon wechselt den Ton: Grüne Energien als Chance; FT, S. 14
- Nokia und Siemens wollen NSN sanieren - Verkauf gescheitert; WSJE, S. 1
- Ferrostaal soll 177 Millionen Euro wegen Affäre zahlen; HB, S. 4,
Spiegel, S. 62, SZ, S. 20
- Nissan will zu Toyota aufschliessen; WSJE, S. 22
- FDP-Finanzexperte bringt Streichung des Soli ins Spiel; HB-Online
- Steuerzahlerbund kritisiert Blockadehaltung von SPD und Grünen bei
Steuersenkungen; HB-Online
- Fraport sucht Kooperation mit Hahn - Dementi; HB, S. 18
- Sparkassen sind bei WestLB noch nicht aus dem Schneider; HB, S. 36
- Henkel-Chef setzt auf Klebstoff; WSJE, S. 13
- AstraZeneca stoppt bezahlte Reisen für Ärzte; FT, S. 16"
- WestLB kostet NRW schon jetzt 88 Millionen Euro Zinsen; Rheinische Post
- WestLB-Betriebsratschefin attackiert NRW-CDU-Fraktionschef Laumann; Rheinische
Post
- K+S-Chef: Wir müssen unsere eigenen Rohstoffe nutzen; SZ, S. 18
- Rösler: Arbeitnehmerfreizügigkeit zeigt kaum Wirkung; Hamburger Abendblatt
- Amazon plant Servicezentrum in Berlin; Berliner Morgenpost
- Steinmeier: Steuersenkungspläne nur Wahlhilfe für FDP; Bild, S. 2
- CDU-Wirtschaftsrats-Präsident Lauk: Wer weiter auf die aktive Hilfe des IWF
bei der Lösung der griechischen Schuldenkrise setzt, muss für den
mexikanischen Notenbankgouverneur Augustin Carstens stimmen (Gastbeitrag);
FAZ, S. 13
- Energie-Consulting-Chef Hahn: Durch Atomausstieg könnten Produktionsbetriebe
stark unter Druck geraten (Interview); FAZ, S. 16
- Familienunternehmen fordern ein Ende der europäischen Schuldenpolitik; Die
Welt, S. 9
- Gesellschaftsforscher Miegel fordert einen neuen Wohlstandsbegriff. Neben
Umweltbelastung sollen auch Schulden einfliessen; Die Welt, S. 5
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/rum

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