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MORNING BRIEFING - International

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH ERWARTET - Der Dax wird am Donnerstag zunächst wieder freundlich erwartet. Finspreads taxierte den Leitindex am Morgen 0,33 Prozent höher bei 7.318 Punkten, und damit wieder über dem jüngsten Verlaufshoch, das tags zuvor bereits getestet wurde. Unterstützung kommt erneut von den Überseebörsen. So legte auch die Wall Street nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zu den Sparplänen weiter zu. Der Future auf den Dow Jones Industrial gewann seit Xetra-Schluss 0,46 Prozent und auch in Asien dominierten Kursgewinne. "Die Griechen haben den 'worst case' vermieden und damit für die Marktstimmung Wunder bewirkt", sagte Marktstratege Ben Potter von IG Markets. Abzulesen sei dies insbesondere am gestiegenen Risikoappetit der Anleger. Es werde jedoch noch einige Zeit dauern, bis die Probleme ansatzweise gelöst sind, rief er in Erinnerung. Zum Ende des ersten Halbjahres und zweiten Quartals dürften die zuletzt besonders bewegten Werte besonders unter dem Eindruck von Portfoliobereinigungen (Winow Dressing) bleiben. Ansonsten dürften neben der Abstimmung über Details des griechischen Rettungsplans in Athen die VDMA-Zahlen und später der Chicago-Einkaufsmanagerindex neue Impulse geben.
USA: - GEWINNE - Die US-Börsen haben am Mittwoch nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zu den Sparplänen der Regierung weiter zugelegt. Der Leitindex Dow Jones knüpfte an die Gewinne der vergangenen beiden Handelstage an und ging 0,60 Prozent höher bei 12.261,42 Punkten aus dem Handel. Im Wochenverlauf hat er damit schon rund 2,7 Prozent an Wert gewonnen. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,83 Prozent auf 1.307,41 Punkte vor. Auch die Technologiewerte an der Nasdaq legten zu. Der Composite Index verabschiedete sich 0,41 Prozent höher bei 2.740,49 Punkten und der Auswahlindex Nasdaq 100 schloss 0,38 Prozent höher bei 2.294,43 Punkten.
JAPAN: - ETWAS FESTER - In Japan gab der Nikkei-225-Index am Donnerstag im späten Handel einen Teil seiner frühen Gewinne wieder ab. Erleichterung über die Zustimmung des griechischen Parlaments zu den Sparplänen der Regierung dämmten Sorgen über eine Staatspleite des Eurozonen-Mitglieds ein. Werte wie Sony , die einen beachtlichen Teil ihrer Einnahmen in Europa erzielten, gehörten zu den Favoriten der Börsianer.
DAX 7.294,14 +1,73%
XDAX 7.301,21 +1,26%
EuroSTOXX 50 2.802,55 +1,89%
Stoxx50 2.532,60 +1,47%
DJIA 12.261,42 +0,60%
S&P 500 1.307,41 +0,83%
NASDAQ 100 2.294,43 +0,38%
Nikkei 9.803,23 +0,06
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - SCHWACHE TENDENZ ERWARTET - Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Donnerstag mit weiteren Kursverlusten. Nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zu dem neuen Sparprogramm dürften sichere Anlagen wie deutsche Staatstitel nicht mehr ganz so stark gesucht sein, heisst es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Allerdings stehe noch die Zustimmung zu den Ausführungsgesetzen an. Zudem müsse eine Beteiligung privater Gläubiger gefunden werden, mit der auch die Ratingagenturen leben können. Diese Unsicherheit dürfte deutsche Anleihen stützen. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 125,30 und 126,20 Punkten.
Bund-Future 125,84 -0,27%
T-Note-Future 125,25 -0,07%
T-Bond-Future 126,97 -0,20%
DEVISEN: - ÜBER 1,45 US-DOLLAR - Der Euro ist am Donnerstag über die Marke von 1,45 US-Dollar gestiegen. Die Aussicht, dass die EZB in der kommenden Wochen die Leitzinsen anheben könnte, habe die Gemeinschaftswährung gestützt, hiess es. Zudem sei das Risiko einer griechischen Staatspleite nach der Zustimmung zum Sparpaket am Vortag erst einmal abgewendet. Zuletzt wurden 1,4502 US-Dollar für einen Euro gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,4425 (Dienstag: 1,4261) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4503 +0,48%
USD/Yen 80,36 -0,55%
Euro/Yen 116,58 -0,03%
ROHÖL - PREISE LEGEN WEITER ZU - Die Ölpreise sind am Donnerstag weiter gestiegen. Seit Wochenbeginn haben die Ölpreise kräftig zugelegt. Händler nannten die Zustimmung des griechischen Parlaments zu dem neuen Sparprogramm und den anhaltend schwachen Dollar als Unterstützungsgründe. Darüber hinaus sind die Rohölbestände der USA in der abgelaufenen Woche deutlich gesunken, wie aus Zahlen vom Mittwoch hervorgeht.
WTI (NYMEX) 95,31 +0,54 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- Etatlöcher in den Bundesländern deutlich kleiner; HB, S. 4
- Desertec-Chef will Förderung der Bundesregierung für Wüstenstromprojekte (Interview); HB, S. 24
- VW könnte inzwischen rund 50 Prozent an MAN halten; HB, S. 28
- HSH Nordbank muss noch mehr abspecken als bislang erwartet; FTD, S. 1
- Grossen Stromverbraucher in Industrieparks droht Milliarden-Nachzahlung wegen Ökostrom-Umlage; FTD, S. 3
- MUFG vor Übernahme von Infrastruktur-Sparte der RBS Sydney; FT, S. 15
- M&A-Volumen im zweiten Quartal um 17,5 Prozent weltweit gesunken; FT, S. 15
- Caterpillar erwartet künftig starken Konkurrenten aus China (Interview); WSJE, S. 16
- Bundesregierung kappt Gelder für Beschäftigungsprojekte um eine Milliarde Euro; SZ, S. 19
- Staatsanwaltschaft ermittelt u.a. gegen ThyssenKrupp und Voestalpine wegen Preisabsprachen bei Bahnschienen; WAZ
- Bouffier für schrittweise Fünf-Milliarden-Steuersenkung (Interview); Rheinische Post
- Söder hofft auf weniger Macht der Energiekonzerne nach Atomausstieg (Interview); Augsburger Allgemeine
- Deutsche Bank mit weltweit einheitlichen Vergütungsregeln, BöZ, S.5
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/rum

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