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FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT ERWARTET - Nach der Kursrally zur Wochenmitte
dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag zunächst auf der Stelle treten.
Finspreads taxierte den Dax am Morgen mit plus 0,04 Prozent kaum verändert auf
7.060 Punkte. Am Mittwoch war der Leitindex um 1,77 Prozent zurück über die
Marke von 7.000 Punkten und das Niveau vor der Katastrophe in Japan gesprungen.
Trotz des freundlichen Handels an der Wall Street angesichts positiver
Erwartungen für den morgigen US-Arbeitsmarktbericht werde es für die
europäischen Indizes zunächst schwer, noch deutlich voranzukommen, sagte Chris
Weston, Händler bei IG Markets. Immerhin sei der Handel in Asien am Morgen eher
durchwachsen. "Das Quartal dürfte eher ruhig auslaufen", so Weston. Die Vorgaben
geben wie beschrieben kaum Impulse: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones
Industrial veränderte sich seit dem Xetra-Schluss vom Vorabend per saldo kaum.
Der Nikkei-225-Index legte leicht zu. Die Ölpreise tendierten im asiatischen
Handel aber ebenfalls wieder fester.
USA: - FESTER - Die wichtigsten US-Börsen haben am Mittwoch erneut zugelegt.
Laut Händlern stützten neue Übernahmeaktivitäten sowie die Hoffnung auf eine
bessere Kursentwicklung im bevorstehenden zweiten Quartal die Aktienkurse. Zudem
sei verhaltener Optimismus spürbar gewesen, da es in Japan bislang nicht zu
einem atomaren GAU gekommen sei.
JAPAN: - ETWAS FESTER - In Japan konnte die Börse an die freundliche
Vortagestendenz anknüpfen, wenn auch das Plus deutlich geringer ausfiel. Da in
Japan das Börsenjahr an diesem Donnerstag zu Ende geht, hätten zahlreiche
Fondsmanager noch einmal versucht, ihren Portfolios den letzten Schliff zu
geben, hiess es am Markt. Darüber hinaus hätten die US-Konjunkturdaten vom
Vortag gestützt.
DAX 7.057,15 +1,77%
XDAX 7.066,02 +1,48%
EuroSTOXX 50 2.936,44 +0,88%
Stoxx50 2.614,90 +0,63%
DJIA 12.350,61 +0,58%
S&P 500 1.328,26 +0,67%
NASDAQ 100 2.336,52 +0,47%
Nikkei 9.730,10 +0,22% (7:15 Uhr)
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - ETWAS FESTER ERWARTET - Der für den deutschen Staatsanleihenmarkt
richtungsweisende Euro-Bund-Future wird am Donnerstag laut Experten etwas
fester tendieren. Die HSH Nordbank verweist auf den irischen Bankenstresstest,
der weiteren Kapitalbedarf für die Banken offenlegen könnte. Die Ergebnisse
werden im weiteren Tagesverlauf veröffentlicht. Derzeit können sich die irischen
Banken noch über die ELA (Emergency Liquidity Assistance) der irischen Notenbank
refinanzieren, die aber ersetzt werden soll. Tendenziell dürfte dieses Umfeld
laut HSH Nordbank dem Bund-Future Unterstützung bieten. Die Bank erwartet eine
Handelsspanne für den Bund-Future von 121,00 bis 122,00 Punkten.
Bund-Future 121,46 0,16%
T-Note-Future 119,19 0,05%
T-Bond-Future 120,34 0,13%
DEVISEN: - FREUNDLICHE TENDENZ HÄLT AN - Der Euro hat am Donnerstag im frühen
Handel seinen positiven Trend vom Vortag weiter fortgesetzt. In Erwartung
steigender Zinsen in der Eurozone kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt
1,4138 Dollar. Der Markt rüste sich für steigende Leitzinsen im Euroraum, hiess
es am Markt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen
Mittag auf 1,4090 (Dienstag: 1,4066) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete
damit 0,7097 (0,7109) Euro. Für Gesprächsstoff sorgte aber auch erneut der
japanische Yen, der seine Talfahrt weiter fortsetzte. Hierfür machten
Marktteilnehmer ebenfalls die Aussicht auf steigende Zinsen in Europa und den
USA verantwortlich.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,4143 +0,11%
USD/Yen 82,76 -0,21%
Euro/Yen 117,02 -0,10%
ROHÖL - ETWAS FESTER - Die Ölpreise haben am Donnerstag im asiatischen Handel
etwas fester tendiert. Die weiterhin angespannte Lage in Libyen stütze die
Ölpreise, sagten Händler. Andererseits verhindere die weiterhin gute Versorgung
der Weltwirtschaft mit Rohöl einen deutlichen Anstieg. So sind laut Daten vom
Mittwoch die Rohöllagerbestände in den USA in der vergangenen Woche gestiegen.
WTI (NYMEX) 104,66 +0,39 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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- EZB-Direktoriumsmitglied Stark betont Auftrag der Notenbank in Sachen
Preisstabilität. Schwäche einzelner Staaten sollte Zinspolitik nicht
beeinflussen, (Gastbeitrag) FT S. 1, 13; FTD S. 15;
- Machtkampf bei Hochtief spitzt sich zu - Grossaktionär ACS will Besetzung des
Aufsichtsrats noch vor Hauptversammlung zu seinen Gunsten verändern, FTD S. 2;
- Solarworld kann auf Siemens-Grossauftrag hoffen, HB S. 26;
- Britische Grossbank Barclays erwägt Umzug nach New York, WSJ Onlineausgabe;
- Bundesverband Solar fordert wieder mehr Geld für Sonnenenergie, HB S. 26;
- Lenovo-Chef sorgt sich um Japan-Geschäft, HB S. 22;
- Machtkampf beim Stromkonzern EnBW, FAZ S. 13;
- Spanien ist nach Einschätzung von EFSF-Chef Regling derzeit kein Kandidat für
Euro-Rettungsschirm mehr. Kleine Länder wie Griechenland, Irland und Portugal
stehen im Fokus, Interview SZ S. 17;
- Scheidender Philips-Chef sieht weiteres Verbesserungspotenzial, FAZ S. 14;
- Privatbank Merck Finck könnte an die Börse gebracht werden, FAZ S. 17;
- Obama-Beraterin: Die Vereinigten Staaten stehen vor tiefer Schuldenkrise,
Interview, BöZ S. 1, 6;
- Alstom will trotz zu hoher Kosten an Standort Salzgitter festhalten,
Interview SZ S. 20;
- Vollbeschäftigung ist kein Selbstläufer, Interview mit Arbeitsmarktexperte
Joachim Möller, Welt, S. 11;
/rum

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