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MÜNCHEN (awp international) - Der Münchener Triebwerksbauer MTU spürt nach einem Gewinnsprung im ersten Halbjahr Rückenwind. Die Erholung der Nachfrage und der starke US-Dollar dürften den Umsatz in diesem Jahr nach oben treiben, kündigte das Unternehmen am Dienstag in München an. Auch der operative Gewinn soll höher ausfallen als zuvor angekündigt. Im zweiten Quartal konnte MTU sowohl den Umsatz als auch den Gewinn bereits steigern. Währungseffekte drückten allerdings auf das Finanzergebnis. Der Überschuss wuchs deshalb weit weniger stark als erwartet.
Die Aktie des Triebwerksbauers reagierte am Morgen negativ auf die Nachrichten. Zu Handelsbeginn verlor das Papier 1,24 Prozent auf 48,85 Euro und war damit Schlusslicht im MDax .
MTU-Chef Egon Behle zeigte sich mit dem Verlauf des ersten Halbjahrs zufrieden: "Der Markt erholt sich wie erwartet, und die Entwicklung des Dollar-Wechselkursverhältnisses verleiht uns zusätzlichen Rückenwind." Der Auftragsbestand wuchs im ersten Halbjahr bereits um 14 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. "Das Verkehrsaufkommen liegt inzwischen sowohl im Passagierverkehr als auch bei der Fracht wieder auf dem Niveau vor der Krise", sagte Behle. Dies spiegele sich auch bei den Aufträgen wider.
Im Gesamtjahr soll der Umsatz nun von 2,6 auf 2,75 Milliarden Euro wachsen, der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen (bereinigtes EBIT) von 292 auf 310 Millionen Euro steigen. Weiterhin stabil bleiben soll der Überschuss, der 2009 bei 141 Millionen Euro gelegen hatte. Bislang hatte der Vorstand auch bei den anderen Kennzahlen lediglich eine stabile Entwicklung erwartet.
Im zweiten Quartal steigerte MTU den Umsatz stärker als erwartet um knapp vier Prozent auf 709 Millionen Euro, das bereinigte EBIT wuchs überraschend stark um fast 22 Prozent auf 75 Millionen Euro. Der Überschuss wuchs um gut 13 Prozent auf 28 Millionen Euro, verfehlte jedoch klar die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 37 Millionen gerechnet hatten.
Den verbesserten Gewinn im operativen Geschäft verdankt MTU dem Absatz neuer Triebwerke ebenso wie dem Wartungsgeschäft. In beiden Bereichen wuchs der Gewinn im zweistelligen Prozentbereich. Unterdessen investierte das Unternehmen stärker in Forschung und Entwicklung. Die Ausgaben wuchsen um fast 29 Prozent auf 56 Millionen Euro./stw/fn/wiz

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