MUBA feierlich eröffnet

Nach Misstönen im Vorfeld ist die MUBA am Freitag (28.04.) feierlich eröffnet worden. Messe-Präsident Robert A. Jeker bedauerte dabei den Ärger, den die offizielle Werbung der Muba ausgelöst hat. An der Messe ist erstmals auch "swissinfo.org" präsent.

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2000 - 11:52 publiziert

Nach Misstönen im Vorfeld ist die MUBA am Freitag (28.04.) feierlich eröffnet worden. Messe-Präsident Robert A. Jeker bedauerte dabei den Ärger, den die offizielle Werbung der Muba ausgelöst hat. An der Messe ist erstmals auch "swissinfo.org" präsent.

Im Zentrum der zehntätigen Messe stehen unter anderem das Gastland Brasilien und die Armee-Sonderschau.

Mit dem Slogan "Mutter aller Messen" hätten die Messe-Verantwortlichen lediglich das Augenmerk auf die ständige Erneuerung der ältesten Messe der Schweiz lenken wollen, sagte Jeker an der Eröffnungsfeier, und weiter: "Wenn das Werbeplakat, das dies zum Ausdruck bringen sollte, verunsichert oder verärgert hat, bedauern wir dies." Die Messe hatte auf den Plakaten (Bild mit Messedirektor Kurt Frischknecht) eine nackte Schwangere abgebildet und damit landesweit Kritik und Proteste ausgelöst.

Jeker ging auch auf das zweite Ärgernis der diesjährigen Muba ein und sagte, die Messe-Verantwortlichen hätten die Kritik am Schiesssimulator der Armee Ernst genommen und die Armee-Verantwortlichen zu Änderungen in der Ausstellung angeregt. Das Departement Ogi hatte zwei Tage vor dem Messebeginn den Abbau des "Schiesskinos" angeordnet, in dem Messebesucher auf menschliche Silhouetten hätten schiessen sollen können.

Jeker sprach ferner die Diskussionen über die Zusammenarbeit der Messen in Basel und Zürich an und gab der Hoffnung Ausdruck, dass es gelingen werde, beide Standorte zu stärken und eine Win-Win-Situation herbeizuführen. Die Bereinigung und die Vermeidung von Doppelspurigkeiten seien für Kunden und Messeunternehmen wünschenswert.

Deiss plädiert für ein Ja zu Bilateralen

Das diesjährige Gastland Brasilien stand im Mittelpunkt der Ansprache von BundesratJoseph Deiss. Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Brasilien seien ausgezeichnet und würden weiter ausgebaut. Auch die Schweizer Wirtschaft habe Brasilien entdeckt. Der Aussenminister nutzte den Auftritt vor Prominenz aus Wirtschaft und Politik ausserdem zu einem weiteren Plädoyer für die Annahme der bilateralen Verträge mit der EU. Mit einem Nein in der Volksabstimmung vom 21. Mai würde der Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft ein Bärendienst erwiesen.

"swissinfo.org" an der MUBA

Am Stand des Deutschschweizer Fernsehens SF DRS präsentieren Schweizer Radio International und die SRG SSR idée suisse ihre News-und Informationsplattform "swissinfo.org". Besucher können an fünf Surf-Stationen den Dienst ausprobieren. Gezeigt wird auch das WAP-Handy-Angebot von "swissinfo.org". Weiter können mit einer "Medi@box" Videogrüsse von der MUBA in Wort und Bild per E-Mail an Freunde und Verwandte in der ganzen Welt geschickt werden.

swissinfo und Agenturen

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