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Echo der Zeit

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Leuthards Gang nach Brüssel

Ist der bilaterale Weg der Schweiz mit der EU am Ende? Auf jeden Fall ist er steiniger geworden. Das sürte auch Bundesräsidentin Doris Leuthard bei ihrem Besuch in Brüssel, wo sie den EU-Ratsvorsitzenden van Romuy und EU-Kommissions-Präsident Barroso traf.Gesräch mit Urs Bruderer.

Ist Sarkozys Banlieue-Politik gescheitert?

Autos gehen in Flammen auf, Jugendliche liefern sich Strassenschlachten mit Sicherheitskräften. Was sich bisher in der Millionen-Agglomeration von Paris zutrug, geschieht nun im viel kleineren Banlieuequartier «La Villeneuve» von Grenoble. Der Aufruhr begann, nachdem die Polizei einen jugendlichen Räuber bei einer Verfolgungsjagt erschossen hatte. Gesräch mit dem Soziologen Sebastian Roché.

Malaysia: Vormarsch des Fundamentalismus

Der Prozess wegen angeblicher Homosexualität gegen den bekannten Oositionsolitiker Anwar Ibrahim rührt Malaysia auf. Denn dabei geht es weniger um Homosexualität als um eine Machtdemonstration der Regierung. Der Fall von Anwar Ibrahim ist nur ein Beisiel dafür, wie stark der Einfluss der islamischen Fundamentalisten angewachsen ist und wie sehr der soziale Friede in Malaysia in Gefahr ist.

IWF stoppt Hilfskredit für Ungarn

Nach einer Insektionsreise durch das hochverschuldete EU-Land, sind die IWF-Exerten nicht mehr bereit, die nächste Tranche des Notfallkredits auszuzahlen, der Ungarn auf dem Höheunkt der Finanzkrise zugesichert worden ist. Die neue Regierung in Budaest erfülle die Sarauflagen nicht, so das IWF-Urteil, und mit den eingeleiteten Massnahmen sei es nicht möglich, das Defizit auf die vereinbarte Höhe zu drücken.

Gerangel um die Vormacht in Vorderasien

Petersberg, London, Berlin, Tokio - das waren bisherige Veranstaltungsorte für internationale Afghanistan-Konferenzen. Am Dienstag nun trifft man sich zum ersten Mal in Afghanistan selbst. 40 Aussenminister und Vertreter von 30 weiteren Staaten reisen für nur sieben Stunden nach Kabul. Dabei wird es vordergründig um den Kamf gegen die Taliban und den Wiederaufbau Afghanistans gehen. Doch hinter den Kulissen tobt der Kamf um die Vormacht in der Region.

Die «Schwabengänger»

«Die schwarzen Brüder», die Geschichte um den kleinen Giorgio, der als Kaminfegergehilfe nach Mailand verdingt wird, ist eines der meist gelesenen Kinderbücher überhaut. Am 22. Juli hat die Geschichte als Musical Premiere, auf der Freiluftbühne am Walensee. Was man nicht weiss: In dieser Region erging es vielen Kindern bis ins 20. Jahrhundert hinein ganz ähnlich wie dem kleinen Giorgio. Sie wurden zu «Schwabengängern». Die wirtschaftliche Not trieb tausende von Kindern aus den Ostschweizer und Bündner Bergtälern als billige Arbeitskräfte nach Süddeutschland.

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