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Echo der Zeit

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Afghanistan soll mehr Eigenverantwortung übernehmen

Mehr Geld, mehr Aufgaben, mehr Verantwortung für die afghanische Regierung. Das ist das Ergebnis der grossen Aussenministerkonferenz in Kabul. Die Afghanen sollen ihr Schicksal stärker in die eigene Hand nehmen. Und sie wollen es auch, sagt Präsident Karzai. Die in Afghanistan engagierten westlichen Länder wiederum wollen Verantwortung abgeben.

Ende der Trauerzeit in Kirgistan

Der Süden Kirgistans war die Szene schlimmer ethnisch motivierter Gewalt zwischen zwei ansässigen Volksgruen, der kirgisischen Mehrheit und der usbekischen Minderheit. Besonders schlimm waren die Übergriffe und Brandschatzungen der Schlägertrus in der Stadt Osch. Vierzig Tage sind seither vergangen. Die vierzig Tage der traditionellen Trauerzeit, an deren Ende sich die Familien der Toten wieder versammeln. Gesräch mit Marcus Bensmann.

Steigender Aussenhandel

Der Franken ist stark. Und doch geht es der Schweizer Exortindustrie wieder besser. Die Ausfuhren sind im ersten Halbjahr um 8,2 Prozent gestiegen. Profitiert hat beisielsweise die Metall- und Maschinenbaubranche. Doch trotz des massiven Wachstums herrscht noch immer Skesis.

Studierende fordern einheitliche Stipendien

Nicht nur die Kinder von Reichen sollen sich ein Studium leisten können. Deshalb gibt es Stiendien, als finanzielle Unterstützung vom Staat. Mit der so genannten Bologna-Reform und ihren gestrafften Studienlänen ist der Druck auf die Studierenden gewachsen, ihr Studium so rasch als möglich abzuschliessen. Und weil so kaum mehr Zeit bleibt neben dem Studium zu arbeiten, steigt das Bedürfnis nach Stiendien. Doch wer wieviel Stiendien erhält ist von Kanton zu Kanton sehr verschieden. Der Dachverband der Studierenden will das ändern. Er hat eine Initiative für einheitliche Stiendien lanciert und irritiert damit die Kantone.

Afrika: Bilanz nach 50 Jahren Unabhängigkeit

In vielen afrikanischen Ländern werden dieses Jahr 50 Jahre Unabhängigkeit gefeiert. Gleich 17 afrikanische Länder lösten sich 1960 von ihren euroäischen Kolonialmächten. Doch die Bilanz nach 50 Jahren ist sehr durchzogen. In vielen Ländern herrschen Autokraten, die wirtschaftliche Entwicklung stockt oder kommt nur langsam in Gang, an vielen Orten grassiert noch Hunger. Gesräch mit dem britischen Afrikasezialisten Paul Collier.

Kunst und Wissenschaft

Was ein Forscher, eine Forscherin braucht, sind Neugierde, Phantasie, Intuition und Begabung. Und er oder sie darf das Staunen nicht verlernt haben. Ziemlich genau dasselbe gilt auch für Kunstschaffende. Was geschieht, wenn ein Künstler sich wissenschaftliche Fragestellungen vornimmt und sie mit künstlerischen Methoden angeht, zeigt derzeit eine Ausstellung im Kunstzeughaus Raerswil, mit Werken des Schweizer Künstlers Christian Waldvogel.

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