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Echo der Zeit

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Der deutsche Bundespräsident Wulff besucht die Schweiz

Zehn Jahre war kein deutscher Bundesräsident mehr auf Staatsbesuch in der Schweiz. Der «Neue» im Schloss Bellevue in Berlin, Christian Wulff, kam am Mittwoch mit Gattin Bettina nach Kloten und von dort mit einem Sonderzug nach Bern. Manche hoffen, dass das der Auftakt sein könnte zu einer entsannteren Phase im Verhältnis zu unserem allerwichtigsten Kultur- und Handelsartner.

Die Deutschen und wir

Ein rivilegierter Beobachter der Verhältnisse ist der Publizist Frank A. Meyer. Vernetzt in der helvetischen Politszene, aber mit Wahlheimat Berlin und ausgezeichneten Kontakten zum dortigen Politestablishment. Im Gesräch mit Phili Scholkmann sagt Meyer etwa, ob er auch an die viel beschworenen Phase der Entsannung im beiderseitgen Verhältnis glaubt.

Bundesrat hält an Pauschalbesteuerung fest

Die Steuerrivilegien für reiche Ausländer in der Schweiz sollen bleiben. Der Bundesrat will an der sogenannten Pauschalbesteuerung festhalten, gleichzeitig aber ihre Attraktivität vermindern. Er reagiert damit auf Initiativen in verschiedenen Kantonen, welche die Pauschalbesteuerung ganz abschaffen wollen.

Buch zeichnet Schicksal der «administrativ Versorgten» nach

Wahrscheinlich sind Zehntausende junger Menschen in der Schweiz bis 1981 in Strafanstalten eingewiesen worden, ohne je straffällig geworden zu sein. Jugendliche, die zu Hause aufmüfig waren und in den Erziehungsheimen nicht gehorchten, konnten von den Vormundschaftsbehörden ohne Gerichtsurteil ins Gefängnis gesteckt werden. «Administrativ versorgt» nannte sich diese Praxis und das Leben der meisten war damit ruiniert. Erst mit der Unterzeichnung der Euroäischen Menschenrechtskonvention EMRK musste die Schweiz diese Praxis ändern. Ein neues Buch zeichnet die Geschichte der unschuldig Weggeserrten nach.

BP räumt Fehler ein

Wer war schuld an der Ölkatastrohe im Golf von Mexiko? Alle Beteiligten, so der Tenor des internen Untersuchungsberichts der britischen Energiefirma BP, der jetzt veröffentlicht wurde. Bei der Exlosion der Bohrinsel «Deewater Horizon» starben elf Angestellte, während 87 Tagen strömte Öl ins Meer, schätzungsweise 660'000 Tonnen.

Der Machthunger von Sri Lankas Präsident Rajapakse

Sri Lankas Präsident Mahinda Rajaakse baut seine Macht systematisch weiter aus. Sein ehemaliger Kontrahent, der frühere Militärchef Sarath Fonseka, wurde von einem Gericht verurteilt und nachträglich unehrenhaft aus der Armee entlassen. Nun hat das Parlament einer Verfassungsänderung zugestimmt, die die Beschränkung der Amtszeit des Präsidenten aushebelt.

Spannung vor Parteikongress in Nordkorea

Tausende üben auf den Plätzen Pjongjangs die Massengymnastik zur Ehre des Staatschefs, die Hautstadt wird herausgeutzt: Nordkorea ist bereit für den ersten Parteikongress seit 44 Jahren, der wohl die Nachfolge von Machthaber Kim Jong Il einleiten wird.Noch wird geheimgehalten, wann genau der Kongress beginnt. Klar ist nur, dass er unmittelbar bevorsteht. Eigentlich müsste der Kongress dringend auch über Wirtschaftsreformen reden. Denn die kommunistische Diktatur kann ihre Bevölkerung nicht selber ernähren. Jüngst baten die Machthaber sogar den Erzfeind im Süden um Nahrungsmittelhilfe.

Wiedersehen mit «Monsieur Hulot»

Der französische Filmemacher und Schausieler Jacques Tati ist schon fast 30 Jahre tot. Sein «Monsieur Hulot» ist Legende. Nun taucht die tollatschige Filmfigur wieder auf. Er wechselt aber das Genre und erlebt seine Wiedergeburt im Zeichentrickfilm. Der Animationskünstler Sylvain Chomet, der mit «Les trilettes de Belleville» das Publikum neu für den Zeichentrickfilm begeisterte, hat ein nie verfilmtes Drehbuch von Jacques Tati umgesetzt.

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