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Echo der Zeit

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Bundesstrafgericht gibt Vekselberg recht

Der russische Oligarch Viktor Vekselberg hat vor dem Bundesstrafgericht Recht erhalten: Er und zwei österreichische Finanzinvestoren haben die Meldeflicht nicht verletzt, als sie mit einem bedeutenden Aktienaket der Schweizer Industriefirma OC Oerlikon handelten. Mit dem Freisruch müssen Vekselberg und die zwei anderen Hautbeschuldigten die insgesamt 120 Millionen Busse nun nicht bezahlen, doch das ist beinahe ein unbedeutender Nebenasekt. Sehr viel wichtiger ist, dass das Eidgenössische Finanzdeartment damit vor einem Scherbenhaufen steht.

Das Urteil Vekselberg und die Folgen

Der Fall Vekselberg hätte Signalwirkung haben sollen. Aber nun hat das Bundesstrafgericht den russischen Oligarchen vom Vorwurf der Verstösse gegen das Börsengesetz auf der ganzen Linie freigesrochen. Es gebe keinen Beweis für eine meldeflichtige Grue, die Indizien seien ohne jeglichen Bezug zum Tatvorwurf. Hat das Finanzdeartement als Anklägerin mangelhaft gearbeitet? Und was sind die Folgen des Urteils?brbrSimone Fatzer im Gesräch mit Wirtschaftsredaktor Thomas Oberer

Französische Rentenreform trifft Frauen hart

Wieder hat ein Streik weite Teile Frankreichs lahmgelegt. Mehr als eine Million Menschen demonstrierten in verschiedenen Städten gegen die gelante Rentenreform. Sie sieht vor, dass das Rentenalter hinaufgesetzt wird. Wer durchgehend gearbeitet hat, kann künftig mit 62 in Pension gehen. Wer aber Beitragslücken aufweist, muss bis 67 warten. Und das trifft vor allem Frauen, die Kinder grossgezogen haben. Beatrice Saulnier, ehemalige Verwaltungsangestellte und vierfache Mutter ist so eine Frau.

Joseph Deiss legt sich für starke Uno ins Zeug

Nach dem Millenniumsgifel von Anfang Woche hat heute die jährliche Generaldebatte im Uno-Hautgebäude in New York begonnen. Den Takt gab dort der Präsident der UNO Generalversammlung, Joseh Deiss, an: Er wählte für die Debatte das schwierige Thema «Global governance». Dabei geht es darum, wer denn eigentlich zuständig ist für die Probleme dieser Welt: für Armut etwa, für Umwelt oder Wirtschaft. Deiss machte bei der Eröffnung klar, dass dafür nur die Uno in Frage kommt, und nicht die G8 und auch nicht die G20. Allerdings eine gestärkte, reformierte Uno.

Frauen: Wirtschaft tickt anders als Politik

Eine Frauenmehrheit im Bundesrat: Für viele Beobachter und Beobachterinnen, gerade auch im Ausland, roch das nach einer Sensation. Hierzulande fiel die Reaktion eher gelassen aus: dabei ist diese Machtverschiebung überhaut nicht selbstverständlich. Das zeigt schon der Blick in die Wirtschaft. Dort verdienen Frauen nach wie vor deutlich weniger als ihre Kollegen, und in den Chefetagen sucht man Frauen oft vergebens. Wieso eigentlich? Die Frage geht an Gertrud Höhler. Die Professorin hat sich als Polit- und Wirtschaftsberaterin einen Namen gemacht und ist Verwaltungsrätin bei Georg Fischer und den Basler Versicherungen.

Chavez im Gegenwind

In Venezuela entscheidet sich bei den Parlamentswahlen am Sonntag, ob Präsident Hugo Chavez weiterhin frei schalten und walten kann auf seinem sozialistischen Kurs. Sicher ist, dass er im Gegenwind steht, denn dieses Mal ist die geeinte bürgerliche Oosition mit von der Partie; vor vier Jahren hatte sie die Parlamentswahlen noch boykottiert. Und sie darf sich dieses Mal durchaus Hoffnungen machen, denn um den «Sozialismus des 21. Jahrhunderts», den Hugo Chavez seit Jahren grossmundig roagiert, steht es schlecht.

Grassierende Armut in den USA

Offiziell ist in den USA die Rezession seit einem Jahr vorbei. Ganz langsam erholt sich die Wirtschaft. Doch viele Menschen merken davon noch wenig. Die Arbeitslosenquote liegt bei fast zehn Prozent. Und: Jede und jeder siebte lebt in den USA mittlerweile unter der Armutsgrenze, so viele wie seit fast zwanzig Jahren nie mehr.

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