Echo der Zeit

Nordkorea greift Südkorea an

Dieser Inhalt wurde am 23. November 2010 - 18:00 publiziert

Ohne Warnung hat die nordkoreanische Armee Granaten auf die südkoreanische Insel Yeonyeong abgefeuert. Mindestens zwei Soldaten kamen dabei ums Leben, mehrere Zivilisten wurden verletzt. Die Regierung in Seoul rief den höchsten Alarmzustand seit Ende des Korea-Kriegs aus. Was bezweckt das mausarme Nordkorea mit dieser Provokation?Gesräch mit Walter Klitz, dem Leiter der Fritz-Naumann-Stiftung in Seoul.

Ständeratskommission zu Boni-Steuer

Was tun gegen zu hohe Managerlöhne und Boni? Diese Frage erhitzt regelmässig die Gemüter. Nun kommt wieder Dynamik in die Diskussion. Die Rechtskommission des Ständerats hat ein Modell genehmigt, welches Löhne über drei Millionen Franken stärker besteuern will.

Razzia an der Wall Street

In der Nacht auf Dienstag haben Beamte des FBI bei einer gross angelegten Aktion die Büros von drei Hedge Funds an der amerikanischen Ostküste durchsucht. Gut möglich, dass dies erst der Anfang ist und dass die Ermittlungen ein weit verbreitetes Muster von Insiderhandel aufdecken.

Miese Stimmung in Irland

Noch vor kurzem galt Irland als der Aufsteiger Westeuroas. Doch derzeit sind Nachrichten aus Irland meist schlechte Nachrichten. Das Bankensystem ist vom Kollas bedroht, das Staatsbudget verlangt nach drastischen Sarmassnahmen und jetzt bröckelt auch noch die Regierungskoalition. Wie gehen die Irinnen und Iren um mit diesen Hiobsbotschaften?

Roter Thunfisch: Extrem beliebt und akut bedroht

Beim roten Thunfisch kommen Sushi-Fans ins Schwärmen: keiner schmeckt so delikat wie er. Sein Fleisch erzielt auf dem Markt Kiloreise von bis zu 5000 Euro. Und genau das ist die Krux. Denn wegen der steigenden Nachfrage ist der rote Thunfisch vom Aussterben bedroht. Derzeit beraten in Paris Delegationen aus 48 Ländern, wie diese Entwicklung zu stoen wäre. Im Zentrum stehen verbindliche Fangquoten. Aber, wie immer bei derlei Verhandlungen, geht es auch um wirtschaftliche Interessen. Christoh Wöss berichtet aus dem französischen Baskenland.brUrsula Hürzeler im Gesräch mit dem Kieler Fischereibiologen Rainer Froese.

Vom Kosten und Nutzen der Landeskirchen

Die beiden Landeskirchen bilden den grössten Verein der Schweiz. Rund 80 Prozent der Bevölkerung sind Mitglied. Die Landeskirchen geniessen deshalb auch eine öffentlich-rechtliche Sonderstellung. Kein anderer Verein darf die Mitgliederbeiträge über die Steuern erheben. Doch welche Leistungen geben die Landeskirchen dafür eigentlich der Gesellschaft zurück? Das hat erstmals eine Nationalfondsstudie untersucht.

Samar warnt vor Rückkehr der Taliban

Auf einmal sind sich alle einig: Ohne Verhandlungen mit den Taliban gibt es keinen Frieden für Afghanistan. Der afghanische Präsident ist inzwischen dieser Ansicht, die Amerikaner sind es, die Nato, die Uno und ein Grossteil der Afghanistan-Exerten. Die Gotteskrieger mögen noch so blutrünstig sein, man müsse sich mit ihnen arrangieren tönt es jetzt überall. Die Afghanen und vor allem die Afghaninnen selber hingegen, sind sketisch. Auch Sima Samar. Die national und international bekannte afghanische Politikerin warnt energisch davor, die Taliban wieder an die Macht kommen zu lassen.

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