Echo der Zeit

Neue Rolle der Europäischen Zentralbank

Dieser Inhalt wurde am 10. Mai 2010 - 18:00 publiziert

Ein monumentales Rettungsaket haben die EU-Finanzminister und die Euroäische Zentralbank in der vergangenen Nacht beschlossen. 750 Milliarden Euro werden bereitgehalten für Euroländer, die in Schwierigkeiten geraten und: die Euroäische Zentralbank macht rechtsumkehrt und tut, was sie bisher strikt abgelehnt hatte. Sie wird Staatsanleihen von Ländern kaufen, die in Schwierigkeiten stecken. Heisst: sie finanziert Länder, die nicht mehr kreditwürdig sind. EZB Chef Jean-Claude Trichet erläuterte heute bei der BIZ in Basel den neuen Kurs.

Neue EzB-Politik: Sinnvoll oder Sündenfall?

Die Euroäische Zentralbank übernimmt faktisch selber eine aktive Rolle beim Finanzieren der Haushalte von Ländern, die in Schwierigkeiten geraten. Das ist neu. Ist es auch sinnvoll oder ist das der Sündenfall, der hätte vermieden werden sollen?brCaser Selg fragte Ökonomierofessor Professor Manfred Neumann, den früheren Leiter des Instituts für Wirtschaftsolitik an der Uni Bonn.

Bewegung im Krankenkassenmarkt

Sanitas und KPT fusionieren - und werden neu zur drittgrössten Krankenkasse in der Schweiz, hinter CSS und Helsana.brDie Kosten im Gesundheitswesen steigen ständig an, und die Schweizer Krankenkassen müssen sich etwas einfallen lassen um selber gesund zu bleiben.

Nordrhein Westfalen nach der Wahl

Die CDU verliert 10 Prozent, die FDP verliert im Vergleich zur Bundestagswahl die Hälfte. Die Koalition, die zur Zeit in Berlin regiert hat im grössten deutschen Bundesland eine schwere Schlae eingefahren. KommentatorInnen sagen, mit diesem Ergebnis sei die Schwarz-Gelbe Koalition am Ende. Sehen Sie das auch so? Fragte Caser Selg den ehemaligen Chefredaktor der "Zeit", Robert Leicht.

Wechsel am US Supreme Court

Was haben die USA regiert. Seit der Gründung. Weisse, angelsächsische, rotestantische Männer. brJetzt schlägt Barack Obama für das Oberste Gericht Elena Kagan vor: eine Frau, jüdisch, 50jährig. Eine Nomination mit Bedeutung und grossen Folgen.

Synthetische Biologie - Chance oder Risiko?

Vor 12 Jahren hat die Schweizer Stimmbevökerung die Genschutzinitiative abgelehnt. Sie wollte die Gentechnologie an Tier und Pflanzen verbieten oder zumindest einschränken. Heute steht nicht mehr die genetische Veränderung von Tieren oder Pflanzen im Vordergrund. Die synthetische Biologie hat das Ziel ganze Organismen künstlich zu erschaffen.

Tagebuch aus Bagdad - Besuch bei der Autorin

In einer der schlimmsten Phasen des irakischen Krieges, 2007 sendeten wir im «Echo der Zeit» das «Tagebuch aus Bagdad». Darin schilderte eine Einwohnerin der irakischen Hautstadt den schwierigen Alltag in Bagdad. Sieben Blätter dieses «Tagebuchs» veröffentlichten wir, aus Sicherheitsgründen anonym. Jetzt soll sich die Lage im Irak gebessert haben. Stimmt das? Nahostkorresondentin Iren Meier hat die Autorin, eine Akademikerin Mitte fünfzig, Mutter von erwachsenen Kindern, in Baghdad besucht.

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