Echo der Zeit

Disziplinierung der Euro-Haushaltssünder: Idee der Kommission

Dieser Inhalt wurde am 12. Mai 2010 - 18:00 publiziert

Die Krise als Chance: Am Mittwoch hat die EU-Kommission erklärt, wie man die Euroäische Union umbauen und krisensicher machen sollte. Sie will mehr Euroa.

Disziplinierung der Euro-Haushaltssünder: Analyse

Die EU-Kommission will als Ergebnis der Krise eine gesamthafte euroäische Finanzolitik auf die Beine stellen. Sie will den einzelnen Ländern und ihrer Finanzolitik wesentlich früher und detaillierter auf die Finger schauen. Sie will früher Bussen verhängen, wenn die Obergrenzen für Defizite und Schulden nicht eingehalten werden. Sie will den notfallmässig gesannten Rettungsschirm ermanent stehen lassen. Fragen an den Deutschen Ökonomen Peter Bofinger nach Sinn und Bedeutung dieser Massnahmen.

Mit einer Koalition in die Zukunft: Grossbritannien quo vadis?

Die olitische Szene des Vereinigten Königreichs wirkt - zumal für die Einheimischen - vollständig umgekremelt. Eine Koalition hat nach 13 Jahren unter der Labour-Herrschaft die Macht übernommen. Das gabs in Friedenszeiten seit 80 Jahren nicht mehr. Nachdem die Konservativen unter Premierminister David Cameron die absolute Mehrheit kna verasst hatten, nehmen sie nun Minister der liberal-demokratischen Partei ins Kabinett auf. Deren Vorsitzender Nick Clegg wird Vize-Premier. Doch wohin steuert dieses ungewöhnliche Vehikel?

UBS-Vertrag: Bundesrat legt Planung vor

Der Staatsvertrag mit den USA in Sachen UBS steht weiterhin auf der Kie: Die Sozialdemokratische Partei, die ihre Unterstützung für den Staatsvertrag von strengen Vorschriften für das Bankenwesen abhängig macht, sagt noch immer «nein»!Am Mittwoch hat der Bundesrat versucht, einen Weg aus der blockierten Situation herauszufinden. Aber für die SP geht das Angebot noch immer zu wenig weit.

Grösster Auftrag der Schweizer Bahngeschichte

Die neuen 59 Doelstockzüge für den Fernverkehr wird der Bombardier-Konzern bauen. Siemens und Stadler gehen bei dem Zwei-Milliarden-Projekt für die Interregio- und Intercityzüge leer aus und sind entsrechend konsterniert. Vor allem Stadler zeigt sich enttäuscht.Die SBB begründet ihren Entscheid damit, dass Bombardier das beste Angebot auf den klar definierten Leistungskatalog gemacht habe.

Energieabkommen CH - EU: Bundesrat korrigiert Verhandlungsmandat

Die Schweiz ist die Stromdrehscheibe Euroas. Und sie soll es auch bleiben. Deshalb strebt der Bundesrat ein Energie-Abkommen mit der EU an. Damit soll die Schweiz beim Ausbau der euroäischen Stromnetze mitreden und im Regulierungs-Gremium Einsitz erhalten.Doch im Gegenzug müsste die Schweiz sich auch zur EU-Energieolitik verflichten.

Haiti vier Monate nach dem Beben

Haitianerinnen und Haitianer nennen ihr Land oft die «Reublik von Port-au-Prince», denn alles ist auf die Hautstadt konzentriert. Während Jahrzehnten haben alle Regierungen die Entwicklung der ländlichen Provinzen vernachlässigt - deshalb zogen jährlich Zehntausende in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Hautstadt. Nach dem Erdbeben hat sich die Bewegung umgekehrt: Mehr als eine halbe Million sind aufs Land geflohen. Das stellt die dortige Bevölkerung vor grosse Probleme.

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