"Verlässliche" Schweizer Hilfe im Pamir-Gebirge

In der ehemaligen Sowjetrepublik Tadschikistan gelten die Schweizer Entwicklungshelfer als erfahrene, pragmatische und hartnäckige Partner. Dies das Fazit einer swissinfo.ch-Journalistin, die das Land besucht hat.

Dieser Inhalt wurde am 25. September 2015 - 11:00 publiziert

Tadschikistan, versteckt im zentralasiatischen Hochland, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das Land beginnt allmählich, auf eigenen Beinen zu stehen und sich der Welt zu öffnen.

1991, nach dem Untergang der Sowjetunion, wurde Tadschikistan unabhängig. Gleich danach begann ein erbitterter Bürgerkrieg, der sieben Jahre dauerte und über 60'000 Menschenleben forderte.

Die Schweiz engagiert sich dort seit 1993. Anfangs konzentrierte sie sich ausschliesslich auf humanitäre Hilfe. 1997 eröffnete die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) ein Büro in der Hauptstadt Duschanbe. Für dessen Leiter, Konsul Peter Mikula, ist Tadschikistan "ein wahres, noch kaum entdecktes Juwel".

Zwischen 2012 und 2015 investierte die Schweiz 62,5 Millionen Franken, davon ein Drittel in Infrastrukturprojekte für die Wasserversorgung, 11,5 Millionen in den Privatsektor und 12 Millionen zur Verbesserung des Gesundheitssystems.

(Produktion: Lioudmila Clot und Daniel Wihler, swissinfo.ch)

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