Navigation

Murdochs Medienreich News Corp. sieht Besserung (AF)

Dieser Inhalt wurde am 05. November 2009 - 13:00 publiziert

NEW YORK (awp international) - Der US-Medienkonzern News Corporation hat sich unter anderem dank seines Kinohits "Ice Age 3" weiter aus der Krise gearbeitet. Medienzar Rupert Murdoch sieht für die von ihm gesteuerte Gruppe auf den meisten Geschäftsfeldern "ermutigende Trends". Auch einige Wettbewerber schätzen die Lage inzwischen wieder etwas besser ein. Auf der Schattenseite von Murdochs Imperium lag zuletzt aber erneut das kriselnde Zeitungsgeschäft.
Unter dem Strich verdiente die News Corp. in ihrem Ende September abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal 571 Millionen Dollar (387 Mio Euro) - elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damals hatten aber auch hohe Abschreibungen auf den inzwischen in Sky Deutschland umbenannten Bezahlsender Premiere das Ergebnis gedrückt. Der Umsatz fiel in den vergangenen drei Monaten um vier Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar.
Der Konzern erhöhte seine Ergebnisprognose angesichts der wieder positiveren Aussichten. Das Wirtschaftsklima sei zwar noch immer herausfordernd, sagte Murdoch am Mittwochabend (Ortszeit) in New York. Zugleich betonte der Multimilliardär: "Die Märkte, auf denen wir tätig sind, befinden sich eindeutig in besserem Zustand als vor einem Jahr." Die Aktie reagierte mit einem leichten Plus.
Auch die US-Rivalen Viacom (MTV, Paramount) und Time Warner (CNN, Warner Brothers) sprechen von wieder besseren Aussichten. Viele halten eine Trendwende in Teilen der Medienbranche für möglich oder schon erreicht. Walt Disney legt seine Zahlen nächste Woche vor.
Im Zeitungsgeschäft mit Flaggschiffen wie dem "Wall Street Journal" und der britischen "Times" brach der operative Gewinn wegen der Werbeflaute zuletzt aber erneut um mehr als 80 Prozent auf 25 Millionen Dollar ein. Das "Wall Street Journal" schaffte allerdings gerade gemessen an der Auflage den Sprung an die Spitze aller US- Blätter.
Mit TV-Werbung nahm die News Corp. im vergangenen Geschäftsquartal erneut weniger ein. Auch in der Sparte Bezahlfernsehen (Sky Italia) sanken Umsätze wie Gewinne. Bei Sky Deutschland ist der Konzern Grossaktionär./fd/DP/tw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?