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Nagelproben in Magglingen

Bucher und Weyermann vor den Hallen Schweizer-Meisterschaften.

(Keystone)

André Bucher mit einem Schnelligkeits-Test über 400 m und Anita Weyermann bei ihrem Hallendebüt sind die Publikums-Magnete der 20. Schweizer Hallen-Meisterschaften vom Wochenende in Magglingen.

Insbesondere der 400-m-Läufer Alain Rohr und der Sprinter Daniel Dubois dürfen sich Chancen ausrechnen, die Limite für die Hallen-WM in Lissabon (9. bis 11. März) im letzten Moment noch zu unterbieten.

Erstmals seit Werner Günthör zu Beginn der Neunziger-Jahre wird mit Bucher wieder ein absoluter Weltklasse-Athlet den Hallen-SM seine Aufwartung machen.

"In der Halle bin ich noch nie 400 m gelaufen. Für mich wird die Startrunde der Knackpunkt sein. Denn in der zweiten Runde ist es schwierig, nach vorne zu kommen", sagte der Olympiafünfte Bucher, der als 800-m-Läufer nicht so impulsiv ins Rennen steigen kann wie die Spezialisten.

Wie vor Jahresfrist und auch an den letzt jährigen Freiluft-Titelkämpfen in Lugano verspricht der 400-m-Final der Männer ein High-Light zu werden: Bucher dürfte nach drei internationalen 800-m-Siegen das Trio Alain Rohr (ST Bern), Ivo Signer (LCB St.Gallen) und Nicolas Baeriswyl (CA Fribourg) im Final der besten Vier fordern.

Spektakel dürfte auch das 3000-m-Rennen der Frauen bieten. Anita Weyermann hatte sich diese Woche erst zur Teilnahme entschieden. Im Rennen gegen Nicola Spirig und Maja Neuenschwander könnte der 20 Jahre alte 3000-m-Hallenrekord von Elise Wattendorf (9:44,35) ins Wanken geraten.

Weyermann, die erneut nicht wunschgemäss in die Saison gestartet ist, möchte sich allerdings nicht unter Druck setzen lassen. "Ich will einfach ein gutes Rennen zeigen", sagte die derzeit verunsicherte Bernerin.

Bei den letzten Einsätzen hatte ihr oft eine mentale Blockade einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Ich muss wieder lernen, mich während des Rennes ausschliesslich aufs Laufen zu konzentrieren" - getreu dem Motto "Gring abe u seckle".

Eine Spitzenleistung ist vom Hochspringer Martin Stauffer zu erwarten. Der Lokalmatador überquerte in dieser Saison bereits zweimal 2,24 m. Eine Leistung wie im Vorjahr (2,27) ist möglich, die WM-Limite von 2,31 aber kaum.

swissinfo und Agenturen


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