Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

NASDAQ OMX will an Wall Street Präsenzhandel der NYSE nicht rütteln (Zus)

NEW YORK (awp international) - Die Börse Nasdaq OMX will im Fall einer erfolgreichen Übernahme der NYSE Euronext den Präsenzhandel an der Wall Street in New York beibehalten. "Der Präsenzhandel soll bestehen bleiben", betonte Nasdaq-Chef Bob Greifeld während einer Pressekonferenz am Freitag in New York und versuchte damit in den USA aufkeimende Befürchtungen zu zerstreuen, dass der traditionsreiche Börsensaal, das so genannte amerikanische Herz des Kapitalismus, geschlossen worden könnte.
Auslöser waren Äusserungen der selbst ausschliesslich über vollelektronische Handelsplattformen arbeitenden Nasdaq über in Aussicht gestellte Synergieeffekte, sollte die gemeinsam mit der US-Rohstoff-Börse IntercontinentalExchange (ICE) in Angriff genommene Übernahme der NYSE erfolgreich sein. Am frühen Freitagnachmittag hatten die beiden amerikanischen Börsen ihr Vorhaben bekanntgegeben und wollen damit die gemeinsam zwischen Deutscher Börse und NYSE vereinbarte Fusion torpedieren,.
Insgesamt wurden von beiden gemeinsame Synergieeffekte in Höhe von insgesamt 740 Millionen Dollar pro Jahr in Aussicht gestellt. Allein die Nasdaq OMX rechnet mit jährlichen Nettosynergien in Höhe von 540 Millionen Dollar. Die Synergien sollen allerdings unter anderem durch die Konsolidierung der Handelsplattformen zustande kommen, wie Greifeld sagte.
Im grossen Börsensaal der Wall Street ist es ausserdem schon lange nicht mehr so hektisch wie noch vor der Jahrtausendwende, denn seit 2005 ist dort die elektronische Handelsplattform und NYSE-Tochter Archipelago eingezogen. Einen klassischen Parketthandel gibt es also längst nicht mehr./ck/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Zersiedelung: Wie stimmen Sie ab?

Meinungsumfrage

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.