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Bern (awp/sda) - Eine Fabrik und eine Vertriebsstelle des Schweizer Nahrungsmittelherstellers Nestlé wurden beim schweren Erdbeben in Japan in Mitleidenschaft gezogen. Alle Mitarbeiter seien aber in Sicherheit, liess Nestlé am Dienstag verlauten.
Die Vertriebsstelle in Sendai, im Norden des Landes, sei stark beschädigt worden. In der Fabrik in Kasumigaura, in der Nähe von Tokio, musste die Produktion gemäss Nestlé kurzzeitig unterbrochen werden. Teilweise sei die Arbeit aber wieder aufgenommen worden.
Nestlé beschäftigt in Japan rund 2200 Mitarbeiter und führt drei Fabriken. Der Hauptsitz von Nestlé in Japan ist in Kobe im Süden des Landes.
Andere grosse Schweizer Firmen, die in Tokio tätig sind, sind gemäss jetzigem Wissenstand nicht betroffen. Die meisten sehen trotz des Reaktorunfalls im 200 Kilometer entfernten Fukushima keinen Handlungsbedarf für ihre Belegschaft.
"Bisher wurde keiner unserer Mitarbeiter abgezogen", sagte ein ABB-Mediensprecher der Nachrichtenagentur SDA am Dienstag. Zum jetzigen Zeitpunkt werde normal weitergearbeitet.
Der Schweizer Elektrotechnikkonzern beschäftigt in der Nähe von Tokio in mehreren Werken und Büros rund 700 grossmehrheitlich japanische Mitarbeiter. ABB beobachte die Situation genau und halte sich an die Anweisungen der Behörden, hiess es weiter.
Auch die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse (CS) sind in Tokio tätig. Die CS spricht von mehreren hundert Angestellten in Japan. Über die internationale Bankenvereinigung (IIF) liessen die beiden Banken verlauten, dass man weiter arbeite wie bisher. Es seien keine Evakuierungen oder Schliessungen von Geschäftsstellen im Land vorgenommen worden.
Dasselbe meldete das Basler Chemieunternehmen Novartis: "Gemäss unserem aktuellen Wissensstand sind weder Mitarbeitende noch Räumlichkeiten von Novartis in Japan schwer betroffen", hiess es auf Anfrage. Novartis Japan hat ihren Sitz in Tokio und beschäftigt knapp 5000 Mitarbeitende.
Zu den grössten Schweizer Unternehmen, die in Japan tätig sind gehören Nestlé, Zürich Financial Services, Credit Suisse, Novartis, Roche und ABB.
dm

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