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Neuartiges "Schaulager" für Basler Kunstsammlung

Die Emanuel Hoffmann-Stiftung in Basel plant den Bau eines neuartigen Schaulagers. Konserviert werden dort jene Werke der ständig wachsenden Kunstsammlung, die in den Basler Kunstmuseen keinen Platz finden. Zugang werden allerdings nur Fachleute haben.

Dieser Inhalt wurde am 18. November 1999 - 13:39 publiziert

Die Emanuel Hoffmann-Stiftung in Basel plant den Bau eines neuartigen Schaulagers. Konserviert werden dort jene Werke der ständig wachsenden Kunstsammlung, die in den Basler Kunstmuseen keinen Platz finden. Zugang werden allerdings nur Fachleute haben.

Beim Schaulager handelt es sich nach Angaben der Stiftung um einen völlig neuartigen Typ von Kunstlager. Die Kunstwerke werden unverpackt und unter optimalen konservatorischen Bedingungen so gelagert, dass sie jederzeit zugänglich und einsehbar sind.

Zugänglich ist das Schaulager, das nach den Plänen des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron in Münchenstein BL erbaut wird und 2002 eröffnet werden soll, für Museumspersonal, Fachleute und Studierende. Nicht vorgesehen ist hingegen die Öffnung des als Arbeitsort konzipierten Hauses für das breite Publikum.

Untergebracht werden im Schaulager jene 90 bis 95 Prozent aus den Beständen der Emanuel Hoffmann-Stiftung, die nicht gleichzeitig öffentlich ausgestellt werden können. Fachgerecht konserviert werden sollen neben klassischen Medien auch neue Materialien wie Installationen, Fotografie und Video.

Für Bau und Betrieb des fünfstöckigen Schaulagers mit einer Bruttogeschossfläche von 21 000 Quadratmetern kommt die neugegründete Lorenz-Stiftung auf. Über das Investitionsvolumen wurden keine Angaben gemacht.

Die 1933 von Maja Hoffmann (später Maja Sacher) errichtete Emanuel Hoffmann-Stiftung umfasst Bilder, Zeichnungsgruppen, Skulpturen, Installationen, Fotoarbeiten und Filme von rund 150 Künstlerinnen und Künstlern. Die über 400 Werke und Werkgruppen decken die Zeitspanne von 1890 bis 1999 ab.

Die laufend wachsende Sammlung zeitgenössischer Kunst wird als Depositum in der Öffentlichen Kunstsammlung Basel gezeigt. Ausgestellt werden die Werke im Basler Kunstmuseum und im Museum für Gegenwartskunst. Dieses war der Stadt Basel 1980 von Maja Sacher geschenkt worden.

SRI und Agenturen

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