Neue Landwirtschaftspolitik gefordert

Weg von der industriellen Massenproduktion, hin zur ökologischen Landwirtschaft mit Kleinbauern: Das fordern Schweizer Bauern-, Umwelt- und Entwicklungs-Organisationen. Nur so lasse sich die Ernährungs- und Hungerkrise überwinden.

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2008 - 18:07 publiziert

Basis der Forderung von Swissaid, Brot für alle, Greenpeace und dem Schweizerischen Bauernverband (SBV) ist der Weltagrarbericht, der eine radikale Umstellung der weltweiten Landwirtschaftsproduktion fordert.

Die industrielle Produktion mit hohem Energie- und Chemikalieneinsatz sei nicht mehr zeitgemäss, erklärte Hans Herren, Schweizer Ko-Präsident des Weltlandwirtschaftsrates. Die industrielle Massenproduktion habe weltweit bereits ein Drittel der fruchtbaren Böden zerstört.

Nur wenn die kleinbäuerliche Produktion, ökologische Anbaumethoden sowie die lokale Vermarktung ins Zentrum rückten, könne der Ernährungs- und Hungerkrise begegnet werden.

Die vier Organisationen erwarten von den Schweizer Behörden konkrete Massnahmen. So soll die weltweite Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung in allfälligen Verhandlungen gegenüber dem Freihandel Vorrang haben. Zudem müsse die Versorgung der einheimischen Märkte im Vordergrund bleiben.

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