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Neue Notunterkunft im Kanton Zug

In Menzingen im Kanton Zug eröffnet das Bundesamt für Migration (BFM) eine Asylunterkunft für 100 Personen. Die Zahl von Asylbewerbern ist in den letzten Monaten sprunghaft gestiegen.

Dieser Inhalt wurde am 16. Oktober 2008 - 14:41 publiziert

Die Armeeanlage in Menzingen soll Anfang November in Betrieb genommen werden. Schon seit September 2008 habe das BFM in der Umgebung der Empfangszentren Basel, Chiasso und Kreuzlingen Notschlafstellen eröffnet, um neu ankommende
Asylsuchende aufnehmen zu können.

Neben dem Bund müssen auch die Kantone ihre Aufnahme-Kapazitäten erhöhen. Ebenfalls am Donnerstag reagierte deshalb der Kanton Bern: Er verpflichtet seine Gemeinden, ihre Zivilschutzanlagen vorübergehend für Asylsuchende zu öffnen.

Betrieben und finanziert werden die Unterkünfte durch Partnerorganisationen des Kantons.

Bereits reagiert auf die steigenden Asylzahlen haben andere Kantone. Anfang Oktober etwa nahm der Kanton Solothurn das Durchgangszentrum für Asylbewerber in Selznach mit 30 Plätzen wieder in Betrieb. Der Kanton Zürich behilft sich zur Unterbringung mit Provisorien.

In den ersten neun Monaten 2008 hat die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz gegenüber 2007 um rund einen Viertel zugenommen.

swissinfo und Agenturen

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