Neues Leben auf dem Sulzer Areal in Winterthur

Das ehemalige Kesselshaus auf dem Sulzer-Areal wird zum Kinokomplex. Keystone

Das Sulzer Areal in Winterthur wandelt sich. Neues Leben hat in die ehemaligen Industrie-Hallen Einzug gehalten. Zahlreiche neue Arbeits- und Studienplätze sind in den letzten Jahren entstanden. Weitere Projekte sind geplant.

Dieser Inhalt wurde am 26. September 2000 - 11:39 publiziert

Der Sulzer-Konzern ist in der vergangenen Woche erneut ins Gerede gekommen. Ein weiterer massiver Umbau wurde angekündigt. In Winterthur, wo das Sulzer-Areal Teil des Stadtbildes ist, fand der "Auszug" schon vor Jahren statt. Das Industrieareal bietet nun aber neuen Firmen und Dienstleistungen Platz.

Wie die Sulzer Immobilien AG nun am Dienstag (26.09.) mitteilte, sei die Neugestaltung des Areals in der Stadtmitte für alle sichtbar geworden. Über 1000 neue Arbeits- und Studienplätze sind schon entstanden.

Betriebe aller Art und Private hätten sich in den bestehenden Bauten eingerichtet. 22 weitere Atelier- und Wohnlofts, die im ehemaligen Hauptmagazin entstehen sollen, sind bereits verkauft.

Ein Kinokomplex mit acht Sälen und 1'400 Sitzplätzen ist im Kesselhaus am Kopf des Areals geplant. Das 20-Millionen-Projekt gegenüber des Bahnhofes soll auch Platz für Läden und Restaurants bieten.

Jean Nouvel plant mit

Besondere Bedeutung kommt laut Sulzer dem Neubaukomplex "Megalou" zu. Nach den Plänen des Pariser Architekten Jean Nouvel, der auch das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern entworfen hat, soll ein "öffentlicher Erlebnisraum" entstehen.

Auf einer Grundfläche von 15'000 Quadratmetern sind Büros, Schulungsräume, Verkaufsflächen und Wohnungen geplant. Nächstes Jahr soll mit dem Bau auf dem Grundstück der stillgelegten Dieselbauhalle begonnen werden.

Auch ein Drittel der Industriefläche von Sulzer in Oberwinterthur steht für neue Nutzungen zur Verfügung. Grösstes Projekt ist ein Bau- und Fachmarktzentrum, das auf dem ehemaligen Giessereiareal entstehen soll.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen