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Neues Rekord-Ergebnis für die UBS

Weiterhin auf Erfolgskurs: die Schweizer Grossbank UBS.

(swissinfo.ch)

Die Nummer 1 der Schweizer Banken hat im ersten Halbjahr ein Konzernergebnis von 6,6 Mrd. Franken erzielt. Das bedeutet eine Zunahme um 40% gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode.

Die UBS erreicht damit ein neues Rekordergebnis und übertrifft die Erwartungen der Analysten bei weitem.

Der Schweizer Bankkonzern UBS hat im zweiten Quartal 2006 den Konzergewinn im Vorjahresvergleich um 47% auf 3,147 Mrd. Franken gesteigert. Der Konzern blieb damit erwartungsgemäss unter dem Rekordgewinn von 3,504 Mrd. Franken des Vorquartals, konnte die Erwartungen der Analysten aber deutlich übertreffen, die mit einem Gewinn von 2,717 Mrd. Franken gerechnet hatten.

Dass die Bank die Marktabschwächungen des zweiten Quartals besser als erwartet gemeistert hat, zeigte auch die Entwicklung im Vermögensverwaltungsgeschäft. Im Wealth Management betrug der Netto-Neugeldzufluss nach weiteren Angaben vom Dienstag 31,2 Mrd. Franken.

Im ersten Jahresviertel hatte der Zufluss hier 33,6 Mrd. Farnken betragen. Analysten hatten im Durchschnitt mit 26 Mrd. Franken gerechnet. Der gesamte Neugeldzufluss im Konzern lag bei 36,3 Mrd. Franken.

Per Ende Juni verwaltete der Konzern Vermögen im Wert von 2657 Mrd. Franken, was einem Rückgang von 4% gegenüber dem Stand von Ende März 2006 entsprach. Der Rückgang sei auf die Währungsentwicklung sowie auf Marktbewegungen zurückzuführen, die durch den Neugeldzufluss nicht ganz haben ausgeglichen werden können, so UBS am Dienstag weiter.

Ausblick vorsichtig optimistisch

Für den Rest des Jahres zeigte sich die Bank vorsichtig, wenngleich grundsätzlich optimistisch. Die schwierigeren Handelsbedingungen, die gegen Ende des zweiten Quartals aufkamen, dauerten an, so die UBS.

Wachsende geopolitische Bedenken, gepaart mit Unsicherheit bezüglich des zukünftigen Wirtschaftswachstums und Inflationssorgen, beeinträchtigten das Anlegervertrauen und drückten auf die verwalteten Vermögen, hiess es weiter.

Für Finanzdienstleistungs-Unternehmen könnte dies die Rückkehr zu einem charakteristischen saisonalen Muster bedeuten, mit einem starken Auftakt zum Jahresbeginn gefolgt von einer schwächeren zweiten Jahreshälfte.

Auf der anderen Seite befänden sich die Unternehmensbilanzen in guter Verfassung, die Firmen-Gewinne seien weiter robust und die Zahl der Fusionen und Übernahmen steige, hiess es weiter.

Die fundamentalen Wachstumstreiber im Wealth Management und Asset Management seien ebenfalls intakt. "Wir gehen davon aus, dass wir dieses Jahr erneut ein starkes Ergebnis erzielen werden", so die Bank weiter.

Historischer Gewinn für Credit Suisse

Anfang August hat auch die andere Schweizer Grossbank aussergewöhnliche Zahlen veröffentlicht. Die Credit Suisse Group (CSG) hat sogar das beste Halbjahresergebnis in ihrer Geschichte bekannt gegeben.

Für das erste Halbjahr 2006 verzeichnete die Bank ein Konzernergebnis von 4,76 Mrd. Franken, das entspricht einem Zuwachs von 68% gegenüber der gleichen Periode 2005.

swissinfo und Agenturen

In Kürze

Die UBS ist weltweit die siebtgrösste Bank, gemessen an ihrem Börsenwert, und die grösste Europas, gemessen an ihren Aktiven.

Die Nummer 1 der Schweizer Banken entstand 1998 aus der Fusion des Schweizerischen Bankvereins (SBV) und der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG).

Die UBS und die Credit Suisse Group (zweitgrösste Bank der Schweiz) realisieren zusammen 50% der Bilanzsumme aller Schweizer Banken.

Die Aktivitäten der beiden Banken erreichen 10% des schweizerischen Bruttoinlandprodukts.

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Fakten

Ende Juni 2006 beschäftigte die UBS 71'882 Personen, das sind 2313 mehr als Ende 2005.
In der Schweiz arbeiten 25'904 Personen für die UBS, 0,5% weniger als Ende 2005.
Im asiatischen Raum ist die Bank um 18% gewachsen und beschäftigt heute 6388 Personen.
In Amerika ist die Zahl der Beschäftigen um 3% auf 27'874 angestiegen.
In Europa um 6% auf 11'716.

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