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(Mitteilung nach Medienkonferenz durchgehend ergänzt)
Stans (awp) - Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat im Geschäftsjahr 2010 das schwierige Zinsumfeld zu spüren bekommen. Der Bruttogewinn des Staatsinstituts ging um 10,3% auf 24,4 Mio CHF zurück. Dank einer geringeren Dotierung der Bankreserven konnte der Reingewinn mit 14,9 Mio CHF (+0,2%) wie auch die Ausschüttung an den Kanton und an die PS-Inhaber stabil gehalten werden.
Angesichts des Geschäftsumfelds habe die NKB im vergangenen Jahr ein "solides Ergebnis" erzielt, sagte CEO Markus Grünenfelder am Donnerstag vor den Medien in Stans. Wegen dem Rückgang im Zinsengeschäft sank der Bruttoertrag mit 54,3 Mio CHF um 4,9% unter den Vorjahreswert.
Der Zinserfolg ging trotz einer deutlichen Steigerung der Ausleihungen um 6,9% auf 41,6 Mio CHF zurück, was Grünenfelder mit dem tiefen Zinsniveau und den schrumpfenden Margen in dem Geschäft begründete. Zudem habe auch die NKB Absicherungsgeschäfte gegen einen allfälligen Zinsanstieg in Kauf nehmen müssen. Die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste fielen dagegen mit 77'000 CHF sehr gering aus.
Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte die Bank um 5,5% auf 8,9 Mio CHF zulegen. Die Bank habe ihre Vermögensverwaltungsmandate deutlich steigern können, hiess es an der Medienkonferenz: Das sei nicht zuletzt der Kooperation mit der Bank Wegelin zu verdanken, welche die NKB gemeinsam mit den Kantonalbanken von Obwalden und Uri eingegangen ist.
Die Bilanzsumme des Staatsinstituts nahm um 5,9% auf 3,302 Mrd CHF zu. Die Kundenausleihungen stiegen um 5,5%, im Hypothekargeschäft alleine lag das Plus bei 4,5% auf 2,439 Mrd CHF. Der Anteil der Festhypotheken am gesamten Hypothekenvolumen stieg auf 70,7% (VJ 66,2%).
Die Bank sei trotz scharfer Konkurrenz nicht von ihren Tragbarkeitsregeln für Hypothekarkredite abgewichen, versicherte CEO Grünenfelder. Eine Immobilienblase im eigenen Marktgebiet sehen die Verantwortlichen zudem nicht: Der Markt sei "auf hohem Niveau stabil", sagte der Leiter Kreditgeschäft, Martin Barmettler. In Nidwalden liege das Preisniveau bei einem ausgetrockneten Immobilienmarkt schon seit 5 bis 10 Jahren auf einem hohem Niveau.
An den Kanton Nidwalden liefert die Kantonalbank für 2010 insgesamt 9,03 (VJ 8,96) Mio CHF ab. Den Inhabern von Partizipationsscheinen zahlt sie erneut eine Dividende von 23% aus. Die Eigenmitteldeckung der NKB belief sich auf 230%, was die vorgeschriebenen 120% weit übertreffe, wie der CEO betonte.
Die ersten Wochen des laufenden Jahres seien gut angelaufen, sagte Grünenfelder weiter. Für das laufende Jahr hat sich die NKB ein Budget im Rahmen von 2010 gesetzt.
tp/rt

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