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Bern (awp/sda) - Für den Chef der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA), Patrick Raaflaub, liegen in der Schweiz "alle Zutaten für eine kräftige Immobilienblase" vor.
Es gebe "extrem tiefe Zinsen, den Glauben der Leute, Immobilien seien praktisch risikolose Anlagen, eine grosse Nachfrage und stark steigende Preise zumindest in einigen Regionen," sagte Raaflaub in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" (Ausgabe 4. Juli). Die FINMA sei verpflichtet, genau hinzuschauen.
Für die Behörde sei es aber schwierig, bei den Banken bremsend auf die Vergabe der Hypotheken hinzuwirken. Diese sei letztlich Sache des Risiko-Managements der Banken. Wichtig sei, dass diese sicherstellten, dass die Kunden die Schulden tragen können. Die FINMA setze durch, dass die entsprechenden Tragbarkeitsrechnungen richtig gemacht würden.
"Wenn die Zinsen steigen, die Tragbarkeit nicht mehr gewährt ist und gleichzeitig noch die Preise sinken sollten, dann ist die Immobilienkrise da," sagte Raaflaub weiter.
pf

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