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Noch ein Sieg fehlt

Georges Koumantarakis (Nr. 9) erzielt das 3:0 gegen Sions Goalie Johnny Leoni.

(Keystone)

Basel eilt unaufhaltsam dem neunten Meistertitel entgegen. Der FCB gewann in Sitten 3:0.

Gleichzeitig profitierte Basel vom 2:2 zwischen den Young Boys und Lugano im Kampf um UEFA-Cup-Plätze. Basel benötigt nur noch einen Sieg, um erstmals seit 22 Jahren Schweizer Champion zu werden. Am Mittwoch kann die Schweizer Meisterschaft 2001/2002 entscheiden sein, wenn Basel bei den Young Boys in Bern gewinnt.

Lugano liegt nach dem Remis beim heimstarken YB zehn Punkte hinter dem Leader zurück, der entthronte Meister Grasshoppers nach dem 2:2 gegen Servette schon deren zwölf. GC kann seinen Titel auch theoretisch nicht mehr verteidigen.

Einen weiteren Rückschlag im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz erlitt St. Gallen durch die überraschende 0:1-Heimniederlage gegen den FC Zürich.

Basels leichte Revanche

Der FCB hat sich in Sitten rehabilitiert und die 1:8-Scharte des Meisterschafts-Starts ausgewetzt. Problemlos setzte sich der Leader gegen Sion durch drei Tore in der ersten Halbzeit mit 3:0 durch.

Zweimal der Südafrikaner Koumantarakis und einmal der Argentinier Gimenez liessen sich als Torschützen feiern. Basel wurde kaum gefordert, war vor der Pause im Abschluss äusserst effizient und wurde zudem durch den Platzverweis für Beney begünstigt. Der Sittener Torhüter stoppte herauslaufend den Australier Chipperfield regelwidrig, was folgerichtig mit rot bestraft wurde.

Keita aus Guinea

Der FC St. Gallen erlitt eine peinliche 0:1-Heimniederlage. Der bisher in der Finalrunde auswärts punktelose FC Zürich kam im Espenmoos zu seinem ersten Erfolgserlebnis. Das entscheidende Tor buchte eine Viertelstunde vor Schluss Stürmer Keita aus Guinea.

St. Gallen mangelte es an Punch und Dynamik. Die 9500 Zuschauer verabschiedeten die Mannschaft und Trainer Gérard Castella mit einem Pfeifkonzert. In dieser Verfassung ist der Meister vor zwei Jahren kein UEFA-Cup-Kandidat.

Turbulenz und Tumulte in Bern

Hektik pur herrschte beim 2:2 zwischen den Young Boys und Lugano vor 8350 Zuschauern auf dem Neufeld. Je zwei Tore in beiden Halbzeiten, zwei aberkannte Tore, zwei Treffer ans Aluminium und zwei Platzverweise für die beiden Trainer Schällibaum und Morinini.

YB führte nach 17 Minuten durch ein Kopfballtor von Berisha und einen streng geahndeten und von Descloux verwerteten Foulpenalty mit 2:0. Lugano verkürzte durch Bastida nach einer Stunde mit einem nicht ganz unhaltbaren Weitschuss zum 2:1, und Gaspoz gelang drei Minuten vor Schluss via Innenpfosten der verdiente Ausgleich in einer unglaublich hektischen Partie mit fragwürdigen Entscheiden und Gehässigkeiten.

swissinfo und Agenturen

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