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OSLO (awp international) - Der norwegische Aluminiumproduzent Norsk Hydro hat sich im vergangenen Jahr von den Einbrüchen der Wirtschaftskrise erholt. Der Überschuss verfünffachte sich auf 2,1 Milliarden norwegische Kronen (267 Mio Euro), wie der Konzern am Mittwoch in Oslo mitteilte. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 75,8 Milliarden Kronen. Das Unternehmen profitierte von der globalen Wirtschaftserholung und den gestiegenen Preisen.
Im vierten Quartal musste das Unternehmen operativ aber eine kurze Durststrecke überstehen. Wegen zwischenzeitlich unter Druck geratener Verkaufspreise bei gleichzeitig steigenden Kosten ging der Gewinn vor Zinsen und Steuern im Vergleich zum dritten Jahresviertel um 39 Prozent zurück - das war aber besser als von Analysten erwartet. Seinen Aktionären will das Unternehmen eine Dividende von 0,75 Kronen zahlen. Die Aktie legte bis zum Mittag um rund 1,6 Prozent zu.
Die Schwächephase ist nach Unternehmenseinschätzung inzwischen wieder überwunden. Dank voller Auftragsbücher rechnet Norsk Hydro in der ersten Jahreshälfte mit einer positiven Entwicklung. Die Produktion wird hochgefahren. So soll das neue Werk in Katar im Juni unter Volllast laufen.
Die geplante Übernahme des Aluminiumgeschäfts des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale kommt laut Norsk Hydro ebenfalls voran. Die Norweger rechnen damit, dass das Geschäft noch im ersten Quartal endlich unter Dach und Fach gebracht wird. Norsk Hydro hatte sich bereits im Mai 2010 mit Vale auf die Übernahme von dessen Aluminium- und Bauxit-Aktivitäten geeinigt. Der Kaufpreis beträgt 4,9 Milliarden US-Dollar. Im Gegenzug erhält Vale eine 22-prozentige Beteiligung an Norsk Hydro. Das Geschäft sollte eigentlich bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen werden, es stehen aber noch Genehmigungen von Wettbewerbsbehörden aus./enl/stb

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