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OSLO (awp international) - Der norwegische Aluminium-Produzent Norsk Hydro hat nach dem kräftigen Einbruch seines Geschäfts zu Beginn des Jahres den weiteren Absturz im Jahresverlauf eindämmen können. Nach einem Umsatzeinbruch um über ein Fünftel im ersten Quartal 2009 war es zumindest möglich, den Absatz auf niedrigem Niveau zu stabilisieren.
Während der Quartalsverlust um ein Drittel geringer ausfiel als im Vorquartal, musste der Konzern einen Jahresverlust von 3,1 Milliarden Norwegischen Kronen (383 Millionen Euro) verbuchen (Vorjahr: 3,5 Milliarden Gewinn). Operativ verzeichnete das Unternehmen ein Minus von 2,5 Milliarden Euro. 2008 war noch ein Plus von 6 Milliarden Kronen erwirtschaftet worden. Der Jahresumsatz brach um 24 Prozent von 88,5 Milliarden auf 67,4 Milliarden Kronen ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Börse in Oslo quittierte die Zahlen mit Abschlägen von bis zu fünf Prozent. Analysten hatten ein stärkeres letztes Quartal erwartet.
PRODUKTION VON PRIMÄRALUMINIUM UM 26 PROZENT ZURÜCKGEFAHREN
Nach Angaben des Konzerns haben Produktionskürzungen und Kostenreduktionen dazu beigetragen, das Unternehmen auf den "richtigen Weg" zurück zu führen. Zu Beginn des vergangenen Jahres hatte Norsk Hydro die Produktion in Deutschlands grösster Aluminiumhütte in Neuss komplett heruntergefahren. Als Grund waren die hohen Produktionskosten in Deutschland angeführt worden. Insgesamt habe man in 2009 die Produktion von Primäraluminium um 26 Prozent zurückgefahren. Konkurrent Alcoa , weltgrösster Aluminiumproduzent, hatte im Jahr 2009 weltweit Zehntausende Stellen gestrichen und die Produktion ebenfalls drastisch zurückgefahren. Im vierten Quartal 2009 war Alcoa selbst erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Dies war jedoch zum grössten Teil durch Sonderlasten bedingt.
In 2008 war der Preis für Aluminium wegen des Ausbruchs der Wirtschaftskrise dramatisch eingebrochen. Über das Jahr 2009 hatte er sich teilweise wieder erholen können. Für das erste Halbjahr 2010 werde mit leicht steigender Nachfrage gerechnet, teilte Norsk Hydro mit. Insbesondere ausserhalb von China solle die Nachfrage sich wieder erholen. Vorstandschef Svein Richard Brandtzaeg sagte bei der Vorstellung der Zahlen, die Marktsituation sei weiterhin schwierig und das Unternehmen bleibe daher für den Ausblick vorsichtig./hosmen/sk/he

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