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FRANKFURT (awp international) - Der mehrheitlich staatliche norwegische Energiekonzern Statoil will mehr Gas an Stromerzeugern in Europa verkaufen. "Wir reden darüber derzeit mit allen grossen europäischen Stromerzeugern", sagte der für das internationale Gasgeschäft zuständige Statoil-Manager Rune Bjørnson der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Montag). "Wir diskutieren Preiskonzepte, die die Interessen der Stromerzeuger berücksichtigen und genau auf die Verstromung von Gas abgestellt sind." Dies soll aber nicht als ein grundsätzliches Abrücken vom bisherigen Prinzip der langfristigen Bindung des Gaspreises an die Entwicklung des Ölpreises verstanden werden. Die Verstromung von Gas werde für Statoil ein zunehmend wichtigeres Geschäftsfeld.
Dabei hoffen die Norweger auf die europäische Umweltpolitik. Denn der Anteil von Kohlendioxid im Gas liegt um zwei Drittel unter dem von Kohle. Wenn für die Kohleverstromung teure Emissionszertifikate zugekauft werden müssen, könnte das den Bau von Gaskraftwerken zusätzlich attraktiv machen. Von den Kraftwerken, die älter als 30 Jahren seien und deshalb bald ersetzt werden müssten, arbeiteten mehr als die Hälfte auf Basis von Kohle oder Öl, sagte Bjørnson. "Deren Erneuerung bietet ein grosses Potential für den Bau von Gaskraftwerken." 2009 wurden in Deutschland nach Branchenangaben rund 13 Prozent der Stromerzeugung aus Gas gewonnen, etwa doppelt so viel, wie die Windenenergie beitrug./mne/tw

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