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Basel (awp) - Die Novartis AG konnte im Geschäftsjahr 2010 beim Umsatz weiter deutlich zulegen. Auch für das laufende Geschäftsjahr wird mit einem anhaltenden Wachstum gerechnet. Im Pharma-Bereich allerdings dürften sich die Zuwachsraten infolge von Patentabläufen und Kostendruck etwas verlangsamen und erst ab 2013 wieder beschleunigen. Die Fusion mit Alcon ist im Zeitplan und soll weiterhin im ersten Halbjahr 2011 abgeschlossen werden.
Im Rechungsjahr 2010 konnte der Konzern den Netto-Umsatz in USD und Lokalwährungen (LW) um 14% auf 50'624 Mio USD steigern. Zum Gesamtumsatz trug die für vier Monate voll konsolidierte Alcon 2'426 Mio USD bei. Die Verkäufe im Hauptgeschäft Pharma erhöhten sich um 3% (+4% in LW) auf 30'558 Mio USD. Dazu trugen seit 2007 lancierte Produkte 10,4 (VJ 7,0) Mrd USD bei, deren Anteil am Gruppen-Nettoumsatz stieg auf 21 (16)%.
Im Gesamtjahr erzielte weiter die Division Vaccines & Diagnostics einen Umsatz von 2'918 Mio USD (+20%). Sandoz buchte Verkäufe von 8'518 Mio USD (+14%) und Consumer Health von 6'204 Mio USD (+7%).
"Mit der Produktinnovation sind wir leicht im Vorsprung", sagte denn auch CEO Joe Jimenez an der Bilanzmedienkonferenz. Weitere Wachstumstreiber waren die Schwellenländer. So wurden in den sechs wichtigsten Wachstumsmärkten zweistellige Umsatzuwachsraten erzielt. Dieses Wachstum soll sich gemäss Jimenez in der Zukunft noch beschleunigen.
MARGENVERBESSERUNG UM 190 BASISPUNKTE
Das operative Ergebnis der Gruppe stieg um 15% auf 11'526 Mio USD, der Reingewinn nahm um 18% auf 9'969 Mio USD zu. Das operative Kernergebnis wird auf 14'006 Mio USD beziffert (+22%) und der Kern-Reingewinn auf 12'029 Mio USD (+17%). Damit konnte die operative Kernergebnismarge um 190 Basispunkte (BP) auf 27,7% erhöht werden.
CFO Jon Symonds führt dabei eine Verbesserung von rund 50 BP auf die Influenza-A/H1N1-Pandemie-Impstoffverkäufe zurück, die im Berichtsjahr 1,3 Mrd USD erreichten. Die Konsolidierung von Alcon habe 40 Basispunkte beigetragen.
"Novartis hat 2010 hervorragende Ergebnisse erzielt", sagte CEO Jimenez an der heutigen Bilanzmedienkonferenz in Basel. Daran sollen die Aktionäre mit der 14. Dividendenerhöhung in Folge auf 2,20 (VJ 2,10) CHF je Aktie partizipieren.
Im weiteren betonte der CEO die Cash-Flow-Generierungskapazitäten des Konzerns. Der Free Cash-Flow stieg im Berichtsjahr um 31% auf 12'346 Mio USD.
WEITERHIN INNOVATION, WACHSTUMSBESCHLEUNIGUNG UND PRODUKTIVITÄTSSTEIGERUNGEN
CEO Jimenez hält an den drei strategischen Prioriäten fest: Innovation, Wachstumsbeschleunigung und Produktivitätssteigerungen. 2010 habe Novartis 13 wichtige Zulassungen von Medikamenten erhalten und 16 wichtige Zulassungsanträge gestellt, so der CEO.
Dabei sei die Pipeline weiterhin gut gefüllt. So plant die Pharma-Division innerhalb der kommenden fünf Jahre 60 neue Zulassungsanträge. Zusammen mit den Zuwächsen in den Schwellenmärkten sowie Alcon soll sich ein beschleunigtes Wachstum einstellen.
ZWEISTELLIGES UMSATZWACHSTUM ERWARTET
Für 2011 prognostiziert das Management im Konzern zu konstanten Wechselkursen insgesamt ein Umsatzwachstum "etwa um den zweistelligen Prozentbereich". In der Pharma-Division wird mit einer Umsatzsteigerung im "unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich" gerechnet. Gemäss CEO Jimenez soll die Pharma-Division auch 2012 in diesem Rahmen wachsen. Danach sei wieder mit einer Wachstumsbeschleunigung zu rechnen.
Durch weitere Produktivitätsteigerungen wird bei konstanten Wechselkursen eine Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge angestrebt. Der vollständige Effekt der Bilanzierung der Akquisition von Alcon dürfte aber gemäss CFO Jon Symonds im Geschäftsjahr 2011 Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten von rund 2,0 Mrd USD zur Folge haben.
Nach den jüngsten Zukäufen ist Novartis gemäss Jimenez weiter an Übernahmen in einer Grössenordnung von 500 Mio bis 1 Mrd USD interessiert.
AKTIE GIBT NACH
An der Börse verliert die Novartis-Aktie. Die Abgaben werden im Handel vor allem mit dem teils als verhalten eingestuften Ausblick begründet. Bis um 15.30 Uhr verliert die Novartis-Aktie um 2,5%. Der Gesamtmarkt gibt um 0,6% nach; Roche notieren um 0,3% tiefer.
rt/mk

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