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Basel (awp) - Novartis konnte im Geschäftsjahr 2010 beim Umsatz weiter deutlich zulegen. Auch für das laufende Geschäftsjahr wird mit einem anhaltenden Wachstum gerechnet. Im Pharma-Bereich allerdings dürften sich die Zuwachsraten infolge von Patentabläufen und Kostendruck etwas verlangsamen und erst ab 2013 wieder beschleunigen. Die Fusion mit Alcon ist im Zeitplan und soll weiterhin im ersten Halbjahr 2011 abgeschlossen werden. Dabei dürften die Umsatzsynergien eher höher ausfallen als bisher angenommen.
Im Rechungsjahr 2010 erwirtschaftete der Konzern einen Netto-Umsatz von 50'624 Mio USD. Das entspricht sowohl in USD wie auch in Lokalwährungen (LW) einem Plus von 14%, wie der Pharmakonzern am Donnerstag mitteilte. Zum Gesamtumsatz trug die für vier Monate voll konsolidierte Alcon 2,4 Mrd USD bei. Die Verkäufe im Hauptgeschäft Pharma erhöhten sich um 3% (+4% in LW) auf 30'558 Mio USD.
Das operative Ergebnis der Gruppe stieg um 15% auf 11'526 Mio USD, der Reingewinn nahm um 18% auf 9'969 Mio USD zu. Das operative Kernergebnis wird auf 14'006 Mio USD beziffert (+22%) und der Kern-Reingewinn auf 12'029 Mio (+17%).
Novartis schlägt den Aktionären für das Berichtsjahr eine Dividende von 2,20 (2,10) CHF je Aktie vor, die 14. Dividendenerhöhung in Folge.
"Novartis hat 2010 hervorragende Ergebnisse erzielt", sagte CEO Joe Jimenez an einer Telefonkonferenz. Zum Wachstum über dem Marktdurchschnitt hätten alle Divisionen beigetragen. In der Pharma-Division wurde mit jüngst eingeführten Produkten ein Umsatz von 10,4 Mrd USD bzw. 21% des Konzern-Nettoumsatzes erwirtschaftet. Im weiteren betonte der CEO die Cash-Flow-Generierungskapazitäten des Konzerns. Der Free Cash-Flow betrug im Berichtsjahr 12'346 (9'446) Mio USD. Die Cash-Flow-Generierung sei hoch gefahren worden, um u.a. die Mittel zur Alcon-Übernahme zu finanzieren, hiess es weiter.
Mit den Zahlen hat Novartis die Markterwartungen beim Umsatz und Reingewinn in etwa getroffen, liegt beim EBIT aber leicht darunter. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr entspricht ungefähr den Erwartungen.
Im vierten Quartal erzielte Novartis einen um 10% höheren Umsatz von 14'199 Mio USD. Der Pharma-Umsatz belief sich auf 8'032 (7'773) Mio USD. Das operative Ergebnis nahm im Schlussquartal um 6% auf 2'467 ab, der Reingewinn verminderte sich um 2% auf 2'265 Mio USD.
Im Schlussquartal drückten u.a. Sonderpositionen von 789 Mio USD auf das Betriebsergebnis. Dem stand ein Beitrag von Alcon von 222 Mio USD sowie ein Gewinn aus der Veräusserung von Enablex von 392 Mio USD gegenüber.
Im Gesamtjahr trug die Divisionen Vaccines & Diagnostics 2'918 (2'424) Mio USD zum Umsatz bei. Sandoz erzielte Verkäufe von 8'518 (7'493) Mio USD und Consumer Health von 6'204 (5'812) Mio USD. Alcon wurde mit einem Umsatz von 2'426 Mio USD konsolidiert.
Für 2011 erwartet der Konzern zu konstanten Wechselkursen insgesamt ein Umsatzwachstum etwa um den zweistelligen Prozentbereich.
In der Division Pharmaceuticals rechnet Novartis mit einer Umsatzsteigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. So sollen gemäss den Erwartungen das weitere Wachstum der jüngsten Produkte und die weitere Expansion in den Schwellenländern zu Volumensteigerungen im hohen einstelligen Prozentbereich führen. Wegen dem kombinierten Effekt der Preissenkungen von 2010, der vollständigen Auswirkungen der Reform des Gesundheitswesens in den USA sowie der Konkurrenz durch Generika dürfte das ausgewiesene Umsatzwachstum aber niedriger ausfallen, schreibt Novartis. Gemäss Jimenez soll die Pharma-Division mittelfristig - also auch 2012 - in diesem Rahmen wachsen. Danach sei wieder mit einer Wachstumsbeschleunigung zu rechnen.
Bei Sandoz erwartet Novartis ein Umsatzwachstum etwa im mittleren einstelligen Prozentbereich. Alcon rechnet mit einer Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Prozentbereich. Zu den weiteren Divisionen wurde bisher noch kein Ausblick gegeben.
Durch weitere Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität strebt Novartis bei konstanten Wechselkursen eine Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge an. Dabei sollen die Auswirkungen von Preissenkungen, von Generikakonkurrenz, Umsatzeinbussen bei Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffen und von Investitionen in die Zukunft wettgemacht werden.
Der vollständige Effekt der Bilanzierung der Akquisition von Alcon dürfte laut Mitteilung im Geschäftsjahr 2011 Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten von rund 2,0 Mrd USD zur Folge haben.
rt/gab/ra

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