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Novartis steigert Umsatz im ersten Quartal um 17 Prozent

Der Basler Pharma-Konzern Novartis hat im ersten Quartal 2000 gegenüber dem Vorjahr den Umsatz um 17 Prozent auf 9,3 Mrd. Franken gesteigert. Das grösste Wachstum wies mit 21 Prozent der Bereich 'Consumer Health' aus.

Dieser Inhalt wurde am 12. April 2000 - 14:56 publiziert

Der Basler Pharma-Konzern Novartis hat im ersten Quartal 2000 gegenüber dem Vorjahr den Umsatz um 17 Prozent auf 9,3 Mrd. Franken gesteigert. Das grösste Wachstum wies mit 21 Prozent der Bereich 'Consumer Health' (Rezeptfreies und Ernährung) aus, wie das Unternehmen am Mittwoch (12.04.) bekanntgab.

Jene Geschäftsbereiche, die der Konzern mit Sitz in Basel auch künftig weiterführt, - ohne Akquisitionen und Desinvestitionen - wuchsen um insgesamt 18 Prozent auf 6,7 Mrd. Franken. Ausgegliedert wird namentlich das Agribusiness. Es geht im Laufe des Jahres wegen unbefriedigenden Wachstums an die neue Syngenta.

Der mit einem Umsatz von 4,0 Mrd. Franken grösste Bereich Pharma wuchs um 18 Prozent, wie der Konzern bekannt gab. Laut Novartis-Finanzchef Raymund Breu ist die Ablösung bisheriger Blockbuster, deren Patentschutz abgelaufen ist (Voltaren, Sandimmun), mit neuen Produkten gut angelaufen.

Früher Frühling: Agro blüht auf

Der Agrobereich - in der Vorjahresperiode noch eingebrochen - legte in den ersten drei Monaten 2000 um 19 Prozent zu. Als Grund dafür wird der gute und frühe Saisonbeginn angegeben. Die Wachstumsraten dürften entsprechend aber nicht dauerhaft auf diesem hohen Niveau bleiben, hiess es weiter.

Die Kritik an der Gentechnologie vor allem in Europa ist laut Breu für Novartis-Agro "unwesentlich geworden": Der Löwenanteil am Quartals-Umsatz sei mit klassischen Produkten erzielt worden.

Zur Entwicklung der Margen im ersten Quartal wollte Breu nichts sagen. Gemäss Communiqué soll das operative Ergebnis 2000 - falls nichts Unvorhergesehenes eintritt - über dem Vorjahresniveau von 7,3 Mrd. Franken liegen. Die Börse quittierte Novartis' Quartalszahlen am Mittwochmorgen mit Kursgewinnen.

swissinfo und Agenturen

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